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Geschrieben von 77shy am 16.05.2014, 19:20 Uhr

Antrag auf Feststellung einer Behinderung.......Sollen wir oder nicht?

Unsere Tochter ist 9 Jahre und 8 Monate alt und aktuell etwa 1,20 m groß. Medizinisch gesehen zählt sie als kleinwüchsig. Es gibt bei ihr keine organische Ursache.
Nun wurde uns geraten, beim Versorgungsamt einfach mal einen Antrag zu stellen. Bisher haben wir nie darüber nachgedacht. Würde uns/ihr das überhaupt was bringen? Und wieviel Prozent würde man bei Kleinwuchs bekommen?
Kann man für eine Dyskalkulie auch Prozente bekommen? Die hat sie nämlich auch.

MfG

 
10 Antworten:

Re: Antrag auf Feststellung einer Behinderung.......Sollen wir oder nicht?

Antwort von taram am 16.05.2014, 19:27 Uhr

18.7 Kleinwuchs

Körpergröße nach Abschluss des Wachstums
über 130 bis 140 cm
................................................................................ ........................................................................30–40

über 120 bis 130 cm
................................................................................ ..............................................................................50

Bei 120 cm und darunter kommen entsprechend höhere Werte in Betracht.
Dieser GdS ist auf harmonischen Körperbau bezogen.
Zusätzlich zu berücksichtigen sind (z. B. bei Achondroplasie, bei Osteogenesis imperfecta) mit dem Kleinwuchs verbundene Störungen wie
mangelhafte Körperproportionen,
Verbildungen der Gliedmaßen,
Störungen der Gelenkfunktion, Muskelfunktion und Statik,
neurologische Störungen,
Einschränkungen der Sinnesorgane,
endokrine Ausfälle und
außergewöhnliche psychoreaktive Störungen.

Quelle:
http://www.versorgungsmedizinische-grundsaetze.de/GdS-Tabelle.html#Kleinwuchs

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Re: Antrag auf Feststellung einer Behinderung.......Sollen wir oder nicht?

Antwort von SchwesterRabiata am 16.05.2014, 19:45 Uhr

Hmmm, aber ist das in dem Alter schon aussagekräftig?
Wobei man mir auch immer gesagt hat, daß da irgendwann ein Schub kommt.... ich warte immernoch ;-)
Laut einer Tabelle, davon gibt es sicher verschiedene, wäre mit 9 die Normalgröße 133... ca. 13cm Unterschied. Meine "Große" ist um die 130cm mit 12 Jahren, wäre laut der Tabelle 23cm zu klein und noch nie kaum irgendwer auf die Idee sie als "behindert" zu führen.... Dyskalkulie hat sie übrigens vermutlich auch... aber da sind wir noch nicht durch mit den Tests...
Kleine Mädchen können halt nicht rechnen ;-).
Also wenn nicht extrem und nicht dringend notwendig, würde ich keinem Kind den Status "behindert" aufdrücken wollen....

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Re: Antrag auf Feststellung einer Behinderung.......Sollen wir oder nicht?

Antwort von Seansmama am 16.05.2014, 20:46 Uhr

Wer nicht fragt, wird nie eine Antwort erhalten. Ich habe vor einigen Jahren mediziniche Gutachten geschrieben, allerdings nicht für Kinder. Aber sollte sich da Größentechnisch nicht mehr so viel tun, warum denn nicht, wenn es ihr zustehen würde. Das ganze zieht sich bis hin zur Berufswahl, ein Auto müsste mal umgebaut werden, wenn sie groß ist und selber fahren will, dass das später auch berücksichtigt wird. Diesen Stempel zu bekommen ist nicht einfach, heißt Gutachten ...., ist manchmal eine langwierige Sachen und kann auch zeitlich begrenzt sein, so dass man immer wieder hin muss, falls sich doch noch was tun könnte, glaube war bei Erwachsenen 1x im Jahr. Ab dem 18 Lj. könnte es aufhören.
Wurde den mal ein Röntgenbild der Hand gemacht, daran kann man die Endgröße des Kindes in etwa errechnen.
Aus eigener Erfahrung muss ich mal sagen, dass ich 1 Jahr von der Schule zurückgestellt wurde, weil ich zu klein und dünn war, es war allerdings kein Minderwuchs. Das Ende vom Lied, rausgekommen bin ich aus der Schule als eines der grössten Mädels mit 172 cm, also ich überrage schon die meisten Mädels, die alle so um die 1,65 herumlungern.
was habt ihr dabei zu verlieren?

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Re: Antrag auf Feststellung einer Behinderung.......Sollen wir oder nicht?

Antwort von Seansmama am 16.05.2014, 20:52 Uhr

Unser Jüngster hat LRS und bekommt Nachhilfe, allerdings wird es wohl nicht als Krankheit anerkannt, wir haben ein Gutachten bei einer Psychologien erstellen lassen. Geld bekommt man für die Nachhilfe nicht, da kann man was beantragen beim Jugendamt, heißt aber auch einige Test bei Psychologen, ist aber nur für Familien gedacht, die wenig Geld haben, damit die Kinder gefördert werden können. Selber bekommt man was vom Finanzamt zurück, wenn statt des Kindes ein Elternteil für die Nachhilfe dort steht.

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Re:

Antwort von PatchworkByDoing am 16.05.2014, 21:33 Uhr

Mein Jüngster hat einen SBA- aber aus anderen Gründen, der Kleinwuchs wurde aufgrund seines Alters ( 10J. , 1,20m ) nicht mitbewertet, da er noch nicht ausgewachsen ist, so schrieb man uns. Wäre er unter einem Meter und hätte eindeutig durch diese Größe Nachteile wäre ein Grad der Behinderung von 10 oder 20 drin gewesen. Bei unter 90cm evtl. sogar 30 oder 40. Aber nicht bei 1,20m in dem jungen Alter.

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Re: Antrag auf Feststellung einer Behinderung.......Sollen wir oder nicht?

Antwort von Butterflocke am 16.05.2014, 21:43 Uhr

Vom Gefühl her würde ich sagen, Ihr solltet abwarten. Wenn sie wirklich sehr (bzw. zu) klein bleibt, so dass sie im Alltag tatsächlich eingeschränkt ist, kann man doch noch immer etwas unternehmen/beantragen.

Ich muss aber zugeben, dass ich auch nicht weiß, welche Folgen bzw. Vorteile ein solcher GdB hätte.
Ich hätte damals bei meinem Sohn auch die Möglichkeit gehabt und kann mich nur noch sehr dunkel daran erinnern, dass die Vorteile überschaubar bzw. für mich/uns völlig unwichtig gewesen wären.
Wie notwendig oder unwichtig die entsprechenden Vorteile sind, kommt aber sicher auch auf die Art der Behinderung an.

Allerdings müsstest Du sie sicher durch zahlreiche Untersuchungen schicken und ihr aufrgund ihres Alters natürlich auch erklären, warum Ihr das alles macht.
Ich weiß nicht, ob ich das wollen würde.........

Übrigens: auch große Mädchen können mitunter nicht rechnen. Ich bin 174 cm groß und die personifizierte Dyskalkulie!

LG,
Flocke
"Dyskalkulie-GdB" : 100%

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@Seansmama

Antwort von 77shy am 17.05.2014, 8:42 Uhr

Es wurde schon dreimal ein Röntgenbild der Hand erstellt, aber aus irgendwelchen Gründen kann man gerade bei unserer Tochter keine Endgröße errechnen. Laut unseres Arztes gibt es einige Menschen, bei denen keine Berechnung möglich ist. Beim ersten Mal wurde eine Endgröße von 1,95 m errechnet und beim zweiten Mal war es 1,45 m. Beim dritten Mal wurde es uns schon gar nicht mehr gesagt, weil es wieder eine riesengroße Abweichung zu den anderen beiden Malen gab.

MfG

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@Seansmama betr. Jugendamt

Antwort von 77shy am 17.05.2014, 8:45 Uhr

Das, was du meinst nennt sich Eingliederungshilfe (§35a). Das steht jedem zu (natürlich nur mit entsprechenden Gutachten) und ist einkommensUNabhängig. Wir haben es beantragt. Momentan läuft es allerdings über einen Anwalt, weil das Jugendamt abgelehnt hat, obwohl unsere Tochter alle Voraussetzungen erfüllt.

MfG

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Dyskalkulie als Behinderung? - Das ist jetzt aber nicht ernst gemeint, oder?

Antwort von Sabet am 17.05.2014, 11:40 Uhr

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Ich war mit 10 J genau 1,23 m .....

Antwort von joso1 am 17.05.2014, 12:32 Uhr

und damit die Kleinste. Dies hielt sich bis einschl. zum 13. Lj - immer die Kleinste der Klasse zu sein. Meine Eltern sind ( waren damals ) Mutter 1,66m mein Vater 1,80m. Ausgerechnet hat der KIA damals- auch meine Mutter hatte Bedenken wg. meines Wachstums -, dass ich gemäß meiner Eltern und Fingergliedmessung bis zum Ausgewachsenenalter eine Größe von 1,68 haben sollte. Ich begann ab 13 J - war immer bei allem ein Spätentwickler - Periode mit 16,3/4 J. - in die Höhe zu sprießen und erreichte an meinem 21. Gebu die sagenhafte Größe von exact 1,67m ! Heut bin ich natürlich mit 48J schon wieder geschrummpelt und etwa 1,63m groß.

Wer sagt dass Mädchen nicht rechnen können ist aber sowas von auf dem Holzweg. Ich habe erkannt, dass viele Mädchen einfach eine andere Art entwickeln mathematische Probleme zu lösen.
Bsp.: Matheklausur in der 13. Klasse bekam ich bei der Lsg der Aufgabe: " 2 Parallele kreuzen sich im Unendlichen" 5 Punkte ( glatte 4!). Vorher immer 13 oder 14 Punkte in Mathe.
Ich hatte imn der Tat einen anderen Rechenweg als der vom Lehrer vorgeschlagene gewählt- war zwar etwas umständlicher gebe ich zu aber korrektes Ergebnis. Er unterstellte mir irgend etwas bizarres aufgeschrieben zu haben und das Ergebnis einfach abgeschrieben habe.
Es kostete mich in dieser Mathedoppelstunde eine geschlagene Std. dem Lehrer vorne an der Tafel zu beweisen, dass ich AUCH recht hatte und er musste mir dann notgedrungen die Note auf 12 Punkte verbessern!!!!!!
Ich habe ein deutlich besseres räumliches Einschätzungsvermögen als zB mein Mann oder mein Bruder ( habe noch nie ein parkendes Auto touchiert, oder Begrenzungspfosten umgenietet oder in der Garage nebenstehende Fahrräder demoliert und wenn ich einmal wo selber hingefahren bin ( war vor 2 Wochen mit dem Auto zum 2. Mal in Rom) dann brauch ich weder Navi noch geschwätzige Besserwisser auf dem Beifahrersitz! Ich fahre abwechselnd einen extrem kurzen Renault Twingo und bei Langstrecke einen langen Karren BMW 7 und kann immer exkt abschätzen welcher wo reinpasst !
Im Studium hatte ich in Biomathematik nur Bestnoten obwohl ich in der 8. und 9. Klasse in Mathe beinahe durchgefallen wäre, da wir einen völlig insuffizienten Lehrer hatten ( damals hatten sich alle um mind. 1-2 Noten verschlechtert- hätte jmd. dann bei mir "Dyskalkulie" diagnostizieret hätte
Mein Kind zu diskriminieren und als "behindert" hinzustellen weil es anscheinend zu klein ist ( wie groß seid ihr Eltern eigentlich?) und eine Rechenschwäche zeigt käme mir ja schon gar nicht in den Sinn
lG Johanna

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