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Geschrieben von Frosch am 08.10.2004, 13:04 Uhr

An alle die es interessiert oder betrifft:

Hallo!

Im aktuellen "Spiegel" steht ein recht ernüchternder Artikel über Chemotherapie.

Wenn es Euch interessiert oder betrifft, solltet Ihr ihn lesen!

Grob zusammengefaßt: Viele Chemos wirken nicht, oder nur kurzzeitig. Außerdem ist es teilweise (wie sollte es sonst sein) eine recht lukrative Methode der Ärzte und Pharmaindustrie, an Krebspatienten viel Geld zu verdienen.

Aber da gibt es ja zum Glück solche und solche Ärzte...

LG Antje

 
3 Antworten:

Und welche Alternativen gibt es sonst?

Antwort von KH am 10.10.2004, 17:02 Uhr

Ich habe jetzt den Artikel nicht gelesen, bloß was tut man, wenn nicht Chemo? Bestrahlung, OP, alternative Methoden. Ist ja bei Erkältungsmitteln genauso. (Wahrscheinlich bei sehr, sehr vielen Medikamenten). Nur ist es mir bei einer Erkältung egal, die bekomme ich auch ohne Medikamente in einer gewissen Zeit los. Aber was ist mit der Diagnose Krebs? Irgendeinen Strohhalm brauche ich doch zum Klammern. gibt es dann einen anderen, der wirksamer ist? Oder ist es den Betroffenen lieber, wenn der Arzt sagt, es gibt keine wirksame Therapie?
Wenn ich die Wahl habe gar nicht gesund zu werden oder mit 5 % Wahrscheinlichkeit gesund zu werden, ich weiß nicht, wofür ich mich entscheiden würde.

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Re: Und welche Alternativen gibt es sonst?

Antwort von Frosch am 11.10.2004, 13:14 Uhr

Hallo,

Es handelte sich um 4 Therapien, die anscheinend nicht helfen - oder zumindest in der Statistik seit 1976 keine Lebensverlängerung bewirkten. Nach den "Fortschritten" von denen man immer hört, könnte man meinen, das sei das Allheilmittel.

Ich denke, man klammert sich an JEDEN Strohhalm. Meiner Mutter ist durch die Blume gesagt worden, daß die Chemo nur ein "Notnagel" ist. Auch unser Vater (Arzt) hat uns von vornherein auf das Schlimmste vorbereitet, und ist eigentlich nicht darauf eingegangen, daß die Chemo helfen KÖNNTE. Sicher hätte sie es auch gemacht, wenn sie um die Chancen gewußt hätte. Aber sie hätte sie wahrscheinlich abgebrochen (das wollte sie zwischenzeitlich, aber die Hoffnung war halt groß)...
Außerdem kommt es auch auf den Allgemeinzustand des Patienten und die Einstellung zur Chemo an. Der "Geist" spielt eine riesige Rolle bei der Gesundung, und wenn man trotz aller Nebenwirkungen noch positiv denken kann, hilft das natürlich wahnsinnig viel.
Wenn ich in der Situation wäre, würde ich wahrscheinlich trotzdem auch die Chemo wählen - wie gesagt, man klammert sich an jeden Strohhalm.

Was mich heute noch ärgert: Es war aufgrund der Diagnose (Lungenkrebs mit Metastasen) klar, daß meine Mutter keine Chance hatte. Aber die Ärzte haben auf Gedeih und Verderb lostherapiert :-(( - mit dem Ergebnis, daß meine Mutter nach der Chemo am Ende war. Die Blutwerte waren zwar zwischenzeitlich besser, aber dann gings rapide abwärts.

LG Antje (tschuldigung, bin etwas abgeschweift)

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Re: Es ist meist leider eine frage des geldes

Antwort von delphine0077 am 11.10.2004, 14:36 Uhr

Hallo
Bei uns in der Familie haben wir 3 verschiedene Krebsarten die vorkamen einmal Brustkrebs bei meiner Tante (die wurde geheilt),einmal leukämie bei meiner Cousine(sie ist noch in langzeittherapie hat aber die chemo sehr gut verkraftet kann ein ganz normales leben führen)und einmal Prostatakrebs bei meinen Opa (dieser ist leider verstorben da sich metastasen gebildet haben und die krankenkasse damals eine weitere op nicht als sinnvoll sah.
Was das mit den geldverdienen angeht jeder arzt verdient mit seinen Patienten geld und eine Chemotherapie ist nun zum heutigen Standpunkt eine der wenigen Therapien,die auch die Krankenkassen bezahlen.Die Ärzte suchen nach alternativen aber dazu benötigen sie auch geld.Als meine Cousine in behandlung war haben die Ärzte an eine möglichkeit geforscht mit (Stammzellen verpflanzung oder so?)Aber um dieses machen zu können musse jeder seine Stammzellen aufbewaren lassen um im fall der Fälle mit der methode behandelt zu werden dies ist aber sehr kosten aufwändig was die kasse nicht übernimmt,da ja nicht jeder an krebs erkrankt könnte es ja sein das die Kasse das geld unnötig einstetzt.
Also es sind nicht die Ärzte denen wir hier den Schwarzen peter allein unterschieben können in unserer heutigen Gesellschaft sagt unser geldgeber wo es lang geht und leider nicht mehr der verstand.
Gruß delphine

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