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Geschrieben von Leolu am 23.04.2005, 16:53 Uhr

@ Carrie Ann

Hallo!
ALso Deine Meinung über Asylnaten strotzt nur so von Vorurteilen. Vonwegen unsauber, als hätten nur die Deutschen das waschen gepachtet. Was heißt, es wird geputzt, die putzen selbst und das seh häufig und gründlich. Aber die Viehcher lassen sich nicht einfach durch putzen besietugen. Hast Du ne Ahnung was Kakerlaken alles überleben??? Und wie die sich vermehren???
Und was die Sachen noch schlimmer macht, Du meinst also, daß die Zustande in der sie hier leben besser sind als in ihrer Heimat? Wenn das wirklich so ist, dann haben sie doch einen verdammt guten Grund hierher zu kommen. Wir reden ja nicht von Luxus sondern vom puren Überleben. Oder macht es für Dich einen Unterschied ob jemand politisch verfolgt und deshalb getötet wird, oder ob er einfach verhungert???? Sicher, "schwarze" Schafe gibt es überall, es gibt auch sicher Asylanten die aus weniger guten Gründen hierher kommen, aber man sollte sie nicht alle in eine Schublade stecken, oder???
Nina

 
22 Antworten:

Da hast du mich nicht richtig verstanden!

Antwort von Carrie_Ann am 23.04.2005, 16:58 Uhr

Also von Vorurteilen kann man nicht sprechen, da ich selber keine Deutsche bin. Habe diese Erfahrung einfach gemacht und habe auch nur von meinen Erfahrungen berichtet. Wollte nicht das du das in den falschen Hals kriegst ich sage nicht das ausländer sich nicht waschen!!!

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Re: Da hast du mich nicht richtig verstanden!

Antwort von Leolu am 23.04.2005, 17:09 Uhr

Hallo!
Wie darf ich denn den Satz " nur leider ist es oft mangelnde Körperhygiene" sonst verstehen??? Außerdem wüßte ich nicht, daß Schweiß Kakerlaken anzieht.
Was ist denn für Dich ein guter Grund sine Heimat zu verlassen und um Asyl zu bitten? Geht es da nur um politische Hintergründe oder ist Verhungern kein Grund?
Was mich noch ärgert sind im Gegenzug die Unterbringungsmöflichkeit von emigranten, ist nämlich gleich ein Unterschied, ob jemand behauptet, er sie deutschstämmig oder ob jemand sagt er käme aus dem Senegal. Die einen landen in besagten Asylantenheimen, die anderen bekomme ne tolle Wohnung, wo selbst so mancher Deutscher neidisch wäre. Keine Ahnung ob diese Wohnanlage für Emigranten nun eine Ausnahme war, aber es war schon beneidenswert und das alles ohne einen Finger zu rühren, nur erstmal mit der Behauptung, sie hätten dt. Vorfahren. Und andere, wirklich arme Leute aus Afrika werden in die ekalhaftesten Behausungen zusammen gepfercht, nach dem Motto, sie sind es ja nicht anders gewöhnt. Viele wollen und gehen arbeiten, Arbeiten, die kaum ein Deutscher machen will, und von ihrem Lohn bleibt fast nichts übrig. Ich kenne auch viele, die lieber wieder zurück gegangen sind, weil sie es hier nur noch unter Alkohol ausgehalten haben oder ganz eifnach weil ihnen die Menschlichkeit gefhelt hat und natürlich ihre familie. Die hungern lieber zu Hause, als ich hier dieser Diskriminierung auszusetzen. Aber geschickt vom Staat, machen wir es den Asylanten so unbequem wie möglich, vielleicht hauen sie dann von selbst wieder ab.
LG
Nina

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Re: Da hast du mich nicht richtig verstanden!

Antwort von Carrie_Ann am 23.04.2005, 17:18 Uhr

Das mit der Köperhygiene war eine Erfahrung die ich gemacht habe. Das Schweiss keine Kakerlaken anzieht weiss ich, aber wenn man seinen Müll unterm Bett hat und den nicht wegmacht dann sind die Biester eben da. Verhungern und politische Hintergründe(die recht selten sind) sind für mich sehr gute Gründe, ich kann es auch nachvollziehen wenn jemand sein Land verlässt weil er einfach auswandern will das ist jedem selbst überlassen was man aber dann auch planen kann!
Ich mag es nur nicht das sich hier viele ausruhen, weil sie es hier besser haben und nichts tun und das sind leider nicht wenig. Ich weiss nicht wo du wohnst, aber ich kriege diese Dinge fast täglich mit.

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@leolu: "Auf die Kacke" gehauen... ?

Antwort von Ralph am 23.04.2005, 19:53 Uhr

Hi Nina,

ich weiß nicht,. was Dich reitet, daß Du hier so "auf die Kacke" haust. Ich kann Dir nur sagen, daß ich bereits in den verschiedensten Verwaltungsbereichen mit Ausländern zu tun gehabt habe, und ich versichere Dir, daß Du selbst, vielleicht unbewußt, deshalb nicht weniger schlimm, von starken Vorurteilen heimgesucht bist.

Es mag Asylunterkünfte geben, die von Anfang an nicht gerade den tollsten Standard entsprechen, aber die Asylunterkünfte, die ICH gesehen habe, waren eindeutig durch die Bewohner heruntergekommen.
Abgesehen davon habe ich eine ganze Zeit täglich das unglaubliche Anspruchsdenken so mancher und nicht weniger angeblicher Asylbewerber kennenlernen dürfen. Eben noch bei mir gezetert, daß sie kein Geld hätten, und 20 Minuten später habe ich sie aus meinem Fenster am Elbberg ihre Drogengeschäfte abwickeln sehen! No comment!!

Offenbar ist Dir aber auch der rechtliche Rahmen überhaupt kein Begriff, sonst würdest Du nicht solch einen Unsinn daherposten. Viele Asylbewerber dürfen qua lege gar nicht arbeiten. Wenn sie es dennoch schwarz tun, brauchen sie sich nicht wundern, wenn sie ausgebeutet werden. In diesem Falle gehörte der Unternehmer hinter Gitter, nur kannst Du das dem deutschen Staat nicht zum Vorwurf machen.

Man kann und darf nicht alle Asylbewerber über einen Kamm scheren, sollte aber nicht aus den Augen verlieren, daß der überwiegende Teil der Bewerber Wirtschaftsflüchtlinge sind. Und auch das sollte klar sein: Wirtschaftsflüchlinge können wir konsequeenter weise nicht aufnehmen. Wenn Du anderer Ansicht bist, kannst Du den Laden hier gleich dicht machen. Erwähne dann aber auch, daß es dann kein Kindergeld, kein Erziehungsgeld und überhaupt kaum noch staatliche Sozialtransfers geben wird, weil wir dann nämlich wirklich am Ende sind, gesellschaftspolitisch, finanzpolitisch und menschlich. Insofern: Ja!!! Es gint den Unterscheid, ob jemand politisch verfolgt wird oder verhungert. Im letzteren Fall sollte Hilfe vor Ort geleistet werden, damit vor Ort der Hunger bekämpft wird.

Wenn Du dann anprangerst, daß dafür zuwenig Geld von den reichen Nationen zur verfügung gestellt wird, dann würde ich Dir recht geben. Den Welthunger aber bekämpfen wir NUR in den betroffenen Ländern, niemals hier bei uns. Das mache Dir bitte klar!

Im Übrigen ist für mich kaum ernstzunehmen, wer Asylbewerber und Aussiedler in einen Topf wirft. :-)

Schönen Abend noch
Ralph/Snoopy

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Oh Gott

Antwort von maleja am 23.04.2005, 19:59 Uhr

denkst Du wirklich, auch nur einer wohnt freiwillig in solchen Baracken? Zum Ausruhen???? Von wegen sind die wenigsten politisch verfolgt. Du hast keine Ahnung, wie es aussieht auf der Welt. Es reicht ja wohl auch schon, dass einer auf der Todesliste steht, weli er gegen das Regime seines Landes steht um politisch verfolgt zu sein, oder? Und da gibt es Massen von.
Ich krieg echt die Krise, wenn ich solches Stammtischgeschwätz höre.
Ok, da liegt Müll unterm Bett. Hast Du Dir mal GEdanken gemacht, wie es diesen Menschen geht? Und wie sie fühlen?
Mann Mann Mann. Unfassbar.

Ich hab auch schon gehört: "Mensch, so schön wie die Asylanten hätt ich´s auch gern. Jeden Donnerstag Hand aufhalten, Geld rein und gut!"
HALLO??? Warum tauscht dann keiner mit den ach so beneidenswerten Asylanten?

Welch Ignoranz gibts denn noch in Deutschland?
Du bist keine Deutsche? Woher kommst Du? Amerika? England?

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Re: Oh Gott

Antwort von Carrie_Ann am 23.04.2005, 20:09 Uhr

Ich habe nie behauptet das ich gerne mit ihnen tauschen würde.
Das mit dem Müll unterm Bett hatte mit Kakerlaken zu tun(musst du richtig lesen).
Ja ich komme aus England und?
Ich denke nicht das es etwas mit Ignoranz zu tun hat wenn ich über meine Erfahrungen mit Ausländern schreibe, aber selbst wenn du das meinst bist du nicht selber etwas Ignorant in deiner Meinung, wenn du nur die armen Menschen siehst denen es so schlecht geht(die gibt es auf jeden Fall) aber ich verschließe meine Augen eben nicht vor der anderen Seite. Und Stammtischgeschwätz kann man das nicht nennen, aber wenn du meinst, bitte ich greife dich in deiner Meinung nicht an.

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@maleja

Antwort von Ralph am 23.04.2005, 20:34 Uhr

Hallo,

also von den Asylbewerbern, die in Deutschland Asyl beantragen, sind wirklich die wenigsten politisch verfolgt. Ich habe jetzt die genauen ZAhlen nicht im Kopf, aber ich meine, daß die Anerkennungsrate weit unter 10% liegt, mit anderen Worten, weit über 90% der Anträge sind unbegründet.

Ich denke deshalb auch, daß die Unterbirngung bis zum Ende der Verhandlung eher funktionell sein sollte.

Ich habe sowohl die "Challenger" als auch die "Bibby Altona" (beides vom HAmburger Senat gecharterte Wohnschiffe) gesehen, aber auch neu hochgezogene, etwas "familierer" aussehende Unterkünfte gesehen. Besonders einladend sahen beide nach einiger zeit nicht mehr aus. Gut, die Schiffe sind sicherlich ein Sonderfall. Die wurden geholt, als täglich bundesweit über 1350 Asylanträge gestellt wurden und die Kommunen nicht aus noch ein wußten. Ein Schiff ist seit ein paar Jahren weg, die Belegung des anderen geht immer weiter zurück.

Ich denke schon, daß es auch eine Frage des Willens ist, wie ich in den Unterkünften lebe. So, wie es hier aber dargelegt wurde, daß es immer nur die Schuld der Kommunen sind, kann ich es nicht stehen lassen.

Tauschen möchte ich mit niemanden dieser menschen, das ist aber auch gar nicht der Punkt. Die Frage ist, was zumutbar ist und was nicht. Und z.T. erlaube ich mir dann schon die Frage, was denn so Standard in den herkunftsländern ist, und da relativiert sich dann vieles! :-)

Bei Kakerlakenbefall gehört der Kammerjäger geholt, auf staatliche Kosten, keine Frage.

Viele Grüße in den Süden
Ralph/Snoopy

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Re: @Ralph

Antwort von Carrie_Ann am 23.04.2005, 20:35 Uhr

Vielen Dank bin froh nicht alleine mit meiner Meinung zu sein.

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ci habe mehr Ahnung als DU denkst und Du hast!!!

Antwort von Leolu am 23.04.2005, 21:06 Uhr

Hallo!
Ich weiß ganz genau was schreibe und ich kann Dir genau sagen warum, auch wenn es mir jetzt sehr schwer fällt darüber zu reden. Ich mußte mit meiner familie als Notunterkunft 4 Monate in einem Asylanteheim wohnen!!! Das ist also was anderes, als ein Beamter, der da mal gucken geht, oder??? Ich kenen die Verhältnisse, mußte mir mit zig Leuten Dusche und Klo teilen, die Kakerlaken rannten durch mein essen. Zum Glück konnte ich einen Teil meiner Sachen retten und sie wurden eingelagert, alles was in diesem Heim war wurde vernichtet, weil Kakerlaken nicht einfach so vom Kammerjäger zu vernichten sind. Fallst Du sowas schonmal gehört hast, die überleben sogar Atomwaffen!!! Und es kommt dorthin zweimal im Jahr ein kammerjäger, aber auch der sagt, er schafft es nur 70 % zu töten, und die Eier (weiß jetzt nicht, ob man die so nennt) kriegt man so gar nicht tot, also das bringt alles nichts!!! Und da können die Leute da putzen ohne ende, sie kommen wieder, ncht für nacht. Schonmal ne Kakerlake auf ner DvD Karusellfahren sehen, wenn man den Player öffnet??? Die Vieher kriechen überall rein!!! Nachts kamm man nur mit Leicht schlafen, denn das mögen sie nicht so.
Und was zu den Bewohnern zu sagen ist, die meisten sind arme Schweine, die sich dann vor Lauter Frust besaufen, da wo ich war, gab es kaum Drogen, wenn dann wurde gekifft, und ich muß sagen, wer da lebt, dem kann ich es nicht Verdenken, daß er es nicht anders aushält. Ich habe in der Zeit dort auch mehr getrunken als vorher, aber seitdem gar nichts mehr!! Es ist nicht anders auszuhalten!!! Viele von ihnen durften nicht arbeiten, einige wurden von der Stadt abkommandiert für Aufräumaktionen und ähnliches und andere gingen für wenig Geld als Erntehelfer o.ä. arbeiten. Und davon mußten sie noch einen Großteil für ein Zimmer zahlen, was sie sich mit mehreren Menschen und tausenden von Kakerlaken teilen mußten!!! Vonwegen nur Hand aufhalten und Drogen verkaufen. Das einzige was dort illegaler verkauft wurde, waren Telefonkarten, wo aber auch nicht viel bei rum kam.
Ich habe mich mit vielen angefreundet, sie haben mir auch viel von ihrer Heimat erzählt. Glaubst Du es macht Ihnen Spßa von ihren familien getrennt zu sein? Oder glaubst Du, es gibt keine Menschen, die Ihre familien verloren haben???
Sicher, es gibt auch da Leute, die hier nur aus finanziellen Interessen sind, aber ich denke nicht, daß Deine Zahl stimmt, das sagt der Staat vielleicht, aber wie prüfen die das nach? Die werden ja wohl kaum das ehemalige Zuhause jedes Einzelnen überprüfen, die interessiert doch die Geschichte gar nicht oder stempeln sie als unglaubwürdig ab. Ich glaube nicht, daß ich von ihnen belogen wurde, warum sollten sie auch, ich kann ihnen ja nichts, bin ja kein Amt!!! Die meisten waren superliebe Menschen und vorallem meine Kinder wurden von ihnen vergöttert und von ihren paar Kröten brachten sie ihnen trotzdem immer wieder ne Kleinigkeit mit. Also wenn ich die Menschen mit so manchem Deutschen vergleiche schäme ich mich fast ein Deutscher zu sein. Viele von ihnen teilen ihr letztes Hemd.
Und warum kann ich Asylanten nicht mit Aussiedlern vergleichen? SInd das nicht alles Menschen??? Oder gibt es da Klassenunterschiede???
LG
Nina

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sollte natürlich ich heißen, war zu aufgeregt:-)o.T.

Antwort von Leolu am 23.04.2005, 21:06 Uhr

rtg

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@Ralph

Antwort von Carrie_Ann am 23.04.2005, 21:24 Uhr

Oh ja auch an der Hültkoppel ist es nicht gerade schlecht, glaube das gehört noch zu Volksdorf.
Liebe Grüsse

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Dein Posting bestätigt mich in jeder Hinsicht...

Antwort von Ralph am 23.04.2005, 22:56 Uhr

Du hast wirklich keine Ahnung, von nichts. Das fängt schon damit an, daß Du weiter unten ins blaue behauptest, daß die "Asylanten" "Arbeiten machen, die kein Deutscher machen woll (Erntehelfer z.B.) für wenig Geld, wovon ihnen auch kaum was übrig bleibt!!!" Jetzt fängst Du an zu relativieren, daß viele nicht arbeiten dürfen etc. pp.ä. Und wenn, was ist dabei, wenn Sie zu gemeinnützigen Aufgaben herangezogen werden.
Schau Dich mal unter HatzIV um, bevor Du hier so völlig unqualifiziert daherschwafelst. Dort sieht es nämlich, auch für Deutsche, nicht rosig aus.

Nur weil Du EIN (!!) Heim kennengelernt hast, verallgemeinerst Du das auf alle. Unzulässig und armselig!
Außerdem lies meine Postings genauer, dann ziehst Du auch Infos draus.

Nein, die haben Dir alle die Wahrheit gesagt. Nein, meine Zalen stimmen nicht.
Mein Gott, bist Du naiv. Könnte es sein, daß es eine ganz einfache Rechnung ist, nämlich Anzahl der gestellten Anträge minus bewillgte Anträge = fehlgeschlagene Anträge, hmm??
Und mein "Früchtchen", von dem ich weiter unten berichtete, hat mir auch mit honigsüßem Gesicht unterschrieben, daß er nicht arbeitet, dabei hatte ich das Fax der Ausländerbehörde, der er das gegenteil NACHGEWIESEN hatte, bereits auf dem Tisch! Ohne dieses wissen hätte ich auch gesagt, daß sei ein ganz sympathischer Kerl.
Ich will das nicht verallgemeinern, nur ist es naiv zu glauben, nur weil alle Menschen nett sind, sagen auch alle automatisch die Wahrheit. (Trifft auch für Deutsche nicht zu, keine Mißverständnisse!) :-)

Und was die Kakrlaken angeht... hab ich Dich richtig verstanden, dann können wir den Kammerjäger also einsparen, weil'es eh nix bringt, oder was? Wenn es so schlimm war, wie Du berichtest, so frage ich Dich, warum Du gegenüber den Behördern nichts gesagt hast? Solch einen Laen muß doch das Gsundheitsamt sofort schließen! Also heraus mit der Sprache: Warum hast Du geschwiegen? Weil Dein Bericht vielleicht etwas überzogen ist?
Mir völlig unverständlich, daß Du nichts unternommen hast, wenn es so eklig gewesen ist, aber gut, wer sich betrinkt, statt zu handeln, hatte ja schon immer die schlechteren Katen als nüchtern denkenede Mnschen. :-)

Deine Erfahrungen in allen Ehren, aber was Du daraus machst, ist absolut unzulässig, völlig unfundiert und unqualifiziert. Ein Stockwerk über mir sitzen die sogenannten Quartiersleute (falls Du nicht weißt, was das ist: Das ind Herrschaften vom Amt, die für die Unterkünfte zuständig sind!). Ich WEI?, daß sie sich kümmern, und solche Zustände wie von Dir beschrieben, würden angegangen.

Achso, die Zahlen stammen vom BAFl, falls Du weißt, was das ist (aber da Dir die Jungs und Deerns im Asylanten-Heim soviel beigebracht haben, wirst Du DAS auch wissen...*gg*).


Schönen Abend noch
Raph/Snoopy

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@Carrie Ann

Antwort von Ralph am 23.04.2005, 23:00 Uhr

Hi Carrie Ann,

wo kommst Du denn her??
Volksdorf hört sich sehr nach Hamburg an... ;-)

Volksdorf ist vom Standort her gewiß nicht zu verahcten, allerdings sagt der Standort allein ja noch nichts über die Qualität der Unterkunft aus.
Ich denke aber schon, daß die "Challenger" und die "Bibby Altona" zu den schlechteren Unterkünften gehör(t)en, aber wie gesagt, das waren aus der Situation heraus geborene Notlösungen, die nach und nach wieder abgebaut wurden.

Liebe Grüße vom Hafenrand
Ralph/Snoopy

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Re: Dein Posting bestätigt mich in jeder Hinsicht...

Antwort von Leolu am 23.04.2005, 23:11 Uhr

Hallo!
Also eigentlich zeigt mir jetzt Dein posting, daß Du nur von Außen auf die Menschen guckst, daß Du keine Ahnung von ihrem Leben hast und über sie urteilst.
Hättest Du MEINE Postings vorher richtig gelesen, hättest Du auch gelesen, daß ichgeschrieben, habe, daß MANCHE arbeiten dürfen!!!
Gesundheitsamt, das ich nicht lache, das interessiert die doch nicht. Das heim wurde vom Ordnungsamt geleitet, die wußten die Zuständen und haben lediglich zweimal im Jahr in KJ hingeschickt, der laut eigener Aussage (und die des O-Amt) nur eindämmen konnten.
DU Stellst mich hier als Lügner hin, und das finde ich mehr als mies. Warum? Weil Du die Wahrheit nicht hören willst? Glaubst Du, daß es mir leicht gefallen ist, das hier zu schreiben? Es geht ja nicht einmal um mich, sondern um die Menschen, die ort lange leben müssen!
Bisher habe ich von Deinen Postings viel gehalten, fand es gut, daß Du Deine Meinung gesagt hast, aber hier hast Du mich jetzt beleidigt, als Lügner dahin gestellt und Dich auch noch ignorant gezeigt, was ich von Dir nicht erwartet hääte. Und vorallem redest Du, bis auf Dein "Früchtchen" immer nur von Zahlen (die keiner Nachweisen kann, weil wer macht sich die Mühe, jeden Lebenslauf zu kontrollieren etc, geht auch gar nicht) und nicht von Menschen und deren Shcicksälen und das finde ich traurig!
Nina. von der jedes Wort was sie geschrieben hat die Wahrheit war!!!

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Kleiner Nachtrag zu Kakerlakenbekämpfung

Antwort von Ralph am 23.04.2005, 23:11 Uhr

Noch etwas:

Mein Freund hat mit seiner Familie einige Jahre in einem kakerlakenbefallenen Haus unserer Genossenschaft gelebt. Die Genossenschaft hat sehr viel getan, um der Plage Herr zu werden. Um überhaupt IRGENDETWAS zu erreichen ist es zwingend erforderlich, daß alle Bewohner im Haus an der Bekämpfung beteiligen. Leider war eine Familie dabei, die es nicht so genau nahm, und so war der Erfolg leider nur sehr relativ.
In den Ecken der Zimmer meiner Freunde standen Kakerlakenfallen, und die Frau hat in der Küche alles in Behältern verschlossen gehabt.

Ich kann und will die von Dir geschilderte Situation nicht beurteilen, aber so, wie Du es berichtest, klingt es nicht sonderlich glaubwürdig.

Ralph/Snoopy

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Habe ich Dich als Lügnerin bezeichnet oder dargestellt? :-)

Antwort von Ralph am 23.04.2005, 23:19 Uhr

Hi Nina,

wohl kaum, ich habe lediglich geschrieben, daß ich Deine Schilderung für sehr überzogen halte. Und natürlich interessiert sich das Gesundheitsamt für solche Zustände. Oder hatst Du es gemeldet und seinerzeit entsprechende negative Erfahrung gemacht?
Ich habe nichts dagegen, mit "Wahrheiten" konfrontiert zu werden, ich halte nur nichts von Verallgemeinerungen. Nicht in Bezug auf Menschen, nicht in Bezug auf Zustände.

Wenn ich so wäre, wie Du mich einschätzt, hätte ich unglaubliche Schwierigkeiten in meinem Berufsalltag. Leider kann ich dies überhaupt nicht bestätigen, im Gegenteil, ich bekomme mit schöner Regelmäßigkeit positives Feedback von meinem gewiß nicht immer einfachen Klientel. :o)

Danke für Deine bisherige Einschätzung meiner Postings. :-)

Viele Grüße
Ralph/Snoopy

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Eben, Du läßt Deine Emotionen nicht aus der Diskussion...

Antwort von Ralph am 23.04.2005, 23:21 Uhr

Hi Nina,

... und das macht es vielleicht für Dich so schwierig, von Deiner Palme herunterzukommen. :-)

Ich will auch gar nicht in Abrede stellen, daß es heikle Zustände in Deinem Fall gegeben hat. Nur wenn es so gewesen ist, begreife ich nicht, wie man dann den zuständigen Stellen nicht auf die Füße tritt und am Ball bleibt. :-)

Viele Grüße
Ralph/Snoopy

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Kleiner Nachtrag allgemein!!!@ Ralph

Antwort von Leolu am 23.04.2005, 23:59 Uhr

Hallo nochmals!
Hm, eigentlich hatte ich mir gerade schon ein Posting zurecht gelegt, aber nachdem Du jetzt etwas relativert hast, bin ich nicht mehr ganz so wütend und vorallem verletzt.
Ich weiß jetzt nicht, ob das Ordnungsamt mit dem Gesundheitsamt in Zusammenhang stehen (ich dachte immer sie tun es), aber die kannten aufu jeden fall die Zustände dort. Schließlich war rund um die Uhr ein "Hausmeister" von der Stadt da! Die hohen Toere der Stadt haben sich nicht blicken lassen, obwohl ich persönlich beim Chef vom Ordnunsamt war und auch einen Brief an den OB geschrieben habe, worauf ich nur eine Mitteilung bekam, er würde sich mal informieren und das prüfen!
Was die Kakerlaken angeht, so kann es nicht funktionieren, aus mehrere Gründen, zum einem, weil halt nur ein Teil vernichtet werden kann, aber die Eier nicht. Zum anderen, weil Kleidung, betten, Nahrungsmittel etc. alles, was nicht mit dem Gift in Berührung kommen darf verschlossen wird, entweder eingepackt oder es wurden folien drüber angebracht. Natürlich bleiben da noch genug übrig, um sich wieder zu vermehren, und die vermehren sich rasend! Man müßte schon das ganze Heim leer räumen und dann diese Gasaktion starten. Wir reden ja hier nicht, von ein paar Kakerlaken, sondern vom Millionen (denke ich zumindest). Laut OA sind die im Mauerwerk, da kann man nicht viel machen. Diese "Hausmeister" haben natürlich auch immer behauptet, daß das Ungeziefer von den Bewohnern stammt. Aber das glaube ich nicht, die Zimmer, die ich gesehen habe, waren genauso aufgeräumt oder verkürmelt, wie von jeden Deutschen auch, machen putzen sogar zwei mal täglich, es gab auch Kakerlakenfallen, aber die waren nach einer Nacht voll!!! Von Essensresten und Müll konnte man nicht reden. Klar gab es essen, es mußte ja irgenwo aufbehart werden, dafür gab es nur Spinte (heißt das so?), wir waren die einzigen die einen Kühlschrank bekamen, den wir dann glückliche Asylanten weitergaben, als wir gingen! Die meisten ernährten sich hauptsächlich von reis, ab und zu mit was Fleisch oder Fisch dabei, was sie frisch holten Zumindest die Afrikaner, es gab auch andere nationalitäten, aber nur wenige). MacDonalds konnten die sich wohl kaum leisten!
Ich weiß, daß meine Geschichte nicht besonders glaubhaft klingt (und es ist nur ein Teil der Geschichte, der Rest wäre nicht besser), daher habe ich es bisher bei RuB nur einmal erwähnt, und habe genau solche Resonanzen bekommen, vonwegen, das kan nicht sein. Aber muß denn immer alles geloten sein, nur weil es sich keiner vorstellen kann oder möchter? Nur weil so viele Menschen nur vor die eigene Haustür gucken und nicht weiter? Alles was irgendwie nicht in die Norm paßt, oder alles, was eigentlich nicht "sein darf" wird einfach nicht geglaubt. Da frag ich mich warum?
Ich habe hier von der schlimmsten Zeit meines Lebens berichtet (wie gesagt, nur ein Teil der Geschichte) und ich wüßte keinen Grund, warum ich das hätte erfinden sollen. es macht mir keinen Spaß mich hier so bloßzustellen, im Gegenteil, ich mußte mich dazu überwinden, weil es mich angreifbar macht. Ich habe jetzt nichts mehr davon, wenn ich das einfach so schreiben würde, mir geht es jetzt gut, ich brauche also kein Mitleid, falls jemand denkt, ich würde das beabsichtigen (habe noch ein süßes kleines baby bekommen:-)). Ich brauche auch keine Aufmerksamkeit. Ich wolllte lediglich darauf hinweisen, daß Deutschland nicht immer das Asylantenparadies ist, und daß viele Deutsche ganz falsch über diese menschen denken (zumindest über viele). Vielleicht sollten sich diese mal die Mühe machen, sich so ein Heim anzusehen (am besten nachts), damit sie urteilen können! Ich habe selten so viele nette und hilfsbereite Menschen getroffen, die gut und gerne alles mit einem geteilt haben, obwohl sie selbst kaum etwas hatten!!!
Und jetzt noch zu Dir:-) Ich habe Deine Postings bisher deswegen geschätzt, weil Du Deine Meinung frei geäußert hast und es Dir egal war, was die Leute von Dir denken. Du scheinst Selbstbewußt baer (bis jetzt ) fair gewesen zu sein. Man muß ja auch nicht immer einer Meinung sein. Du scheinst viel zu Wissen, viel erlebt und gesehen zu haben. Aber Du bist auch nicht allwissend und hast noch nicht alles gesehen und erlebt. Ich glaube, ich habe zumindest in dieser Hinsicht (obwohl noch keine 40:-)) jetzt mehr erlebt als Du und die Menschen nicht nur auf dem Amt sondern in ihrem Leben in Deutschland kennengelernt! Ich finde es gut, daß Du immer Deine Meinugn hast, aber Du scheinst Dich nicht mal belehren zu lassen, falls Du mal im Unrecht bist. Stattdessen ziehst Du alles in Frage! Und das finde ich nicht fair!
Warum hätte ich das jetzt erfinden oder übertreiben sollen, was hätte ich davon für einen Nutzen, vorallem mit dem Hintergrund, daß ich mich damit nur bloß gestellt habe. Deine Einschätzung über mich, wie sie rüberkommt, tut weh, zumindest jetzt bei diesen Thema, weil es mir nach wie vor sehr nahe geht, was in dieser zeit passiert ist.Natürlich bin ich da emotional, es hat mein Leben sehr beeinflußt, es hat mir Ängste gemacht, die ich vorher nicht kannte, aber es hat mir auch menschen gezeigt, die ich vorher nicht kannte und vorallem hat es mir gezeigt, wieviel Kraft ich habe alles selbst zu ändern!
falls Du Dir dieses besagte Heim mal angucken willst, es ist im Kevelaer!!!
LG
Nina

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Allwissend? Nein, bitte nicht! :-)

Antwort von Ralph am 24.04.2005, 11:05 Uhr

Hi Nina,

allwissend bin ich nicht, gottseidank, mit diesem Wissen könnte ich nicht leben. Ich habe gepostet, daß Du von nichts eine Ahnung hast, das war überzogen, das stimmt. Aber es ist genauso verwegen, zu behaupten, d´ß Du mehr Ahnung hast als ich (das kannst weder Du von mir noch ich von Dir behaupten, darum geht es aber auch nicht).

Ausgangspunkt war eine Diskussion des TV-Berichts über Abschieber in Hamburg, der letzte Woche zu verschiedenen Zeiten ausgestrahlt wurde.
In unserer Diskussion hier ging es deshalb um das Abschiebung, rechtliche und menschliche Hintergründe usw.

Dann hast Du in diesem Thread Dein Posting begonnen mit der Aussage, daß in Deutschland die Menschenverachtung schon dort anfange, wo die Asylanten "untergebracht" werden.
Und dagegen verwahre ich mich in mehrfacher Hinsicht. Erstens verallgemeinerst Du in diesem Beitrag, vielleicht ohne es zu merken, und setzt den Standard, den Du in diesem einen Heim kennegelernt hast, mit allen Heimen gleich, und deshalb finde ich es, zweitens, unerhört, in diesem Zusammenhang deutschlandweit von Menschenverachtung zu sprechen. Da sollte man eirklich vorsichtig sein, Nina, bevor man das in die Welt setzt. Denn da der Statt letztlich UNS als Bevölkerung repräsentiert, bezeichnest Du damit die deutsche Bevölkerung als menschenverachtend, weil sie es - im Umkehrschluß - nicht auf die Reihe bekommt, in den erwähnten Bereichen menschenwürdige Verhältnisse zu schaffen. Und das stimmt einfach nicht, ich muß doch sehr bitten! :-)

Zynisch ausgedrückt, Nina: JEDES deutsche Gefängnis bietet einen höheren Lebensstandard als die Zustände zuhause bei vielen Asylbewerbern. Nicht umsonst werden von dubiosen Kräften dort Videos über deutsche Gefängnisse vorgeführt, um den Leuten anschaulich zeigen, was Sie schlimmstenfalls in Deutschland erwarten würde, falls sie illegal oder beim Drogenhandel erwischt werden.

Ich will Deine Erlebnisse nicht in Abrede stellen, ich halte sie jedoch nach wie vor überzogen bzw. frage mich, warum diese Unterkunft nicht geräumt wurde, wenn es so schlimm war.
Nina, natürlich gibt es auch in der Verwaltung Stoffel, die manche Brisanz nicht erkennen. Aber es gibt Oppositionsparteien, die kleine oder große Anfragen machen können, die Presse (bei DEM Thema gewiß sehr aufgeschlossen...), Amnesty international etc.pp. Sorry, bei den von Dir beschriebenen Zuständen gibt es kein "die Behörden schlafen". :-)

Allgemein sollte man sich vergegenwärtigen, daß Deutschland, was Verwaltung angeht, sicherlich eine der leistungsstärksten und vor allem vielseitigsten Verwaltungen weltweit hat. Natürlich gibt es dramatische Pannen, im System, in der Gesetzeslage, menschliche Fehler, Überlastung, deshalb geschehen ja solche Dinge wie der Hungertod des kleinen Mädchens in Hamburg-Jenfeld. DAs wurde hier sofort zur Chefasche erklärt und es wird nach den strukturellen Fehlern in der Organisation gesucht.
Andererseits wird sich in unserem Land um so viele Dinge gekümmert wie in nur wenigen anderen Ländern weltweit. Je mehr Aufgaben sich der Staat aber zuwendet, desto komplizierter wird die Verflechtung (weil manche Dienststellen sinnvollerweise zusammenarbeiten sollten), und mit zunehmenden Aufgabenzuwachs steigt die Gefahr, daß Sand ins Getriebe kommt und es zu Fehlentwicklungen kommt. Letztlich wird aber in der Verwaltung gute Arbeit geleistet, auch wenn in der Boulevard-Presse der Bevölkerung immer das Gegenteil eingetrichtert wird.

Und die Zustände von Asylanten-Unterkünfte und Gefängnissen in Deutschland werden international sehr wohl unter die Lupe genommen. Anders kann ich mir es nicht erklären, daß vor einigen Jahren Deutschland im Jahresbericht von Amnesty international negativ erwähnt wurde. Soviel ich weiß, wurden die angeprangerten Sachverhalte sehr schnell beseitigt. Was genau los war, weiß ich nicht mehr, aber immerhin wurde das damals zur Prime-Time auf allen TV-Kanälen berichtet.

Ich kann überhaupt nichts über Deine Gefühle während dieser Zeit sagen, es scheint Dich immer noch sehr zu bewegen. Gerade dann aber, wenn man etwas ändern will, müssen solche Emotionen außen vor bleiben, um eben nicht unsachlich in der Sache zu werden, sonst wird das eigentliche Ziel kaum erreicht werden. :-)

Einen schönen Sonntag
Ralph/Snoopy

P.S.: Kevelaer liegt nicht gerade um die Ecke, ein Kurztrip ist deshalb nicht zu machen, aber vielleicht, wenn ich mal wieder im Ruhrgebiet bin. Mail mich mal an. :-)

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mir brennt eine ganz andere frage...

Antwort von vallie am 24.04.2005, 11:16 Uhr

..auf der tastatur und das hat gar nichts mit der diskussion zu tun ..:
warum warst du in der unterkunft und dann auch noch so lange ???
sorry für die neugier, verstehe auch, wenn du nicht antworten möchtest...

nichts für ungut
vallie

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Re: Allwissend? Nein, bitte nicht! :-)

Antwort von Leolu am 24.04.2005, 13:10 Uhr

Hallo!
Also wenn es jetzt zu allgemin geklungen hat dann war es nicht meine Absicht. Ich veralgemeiner eigentlich nie, sondern she die Dinge einzeln. Ich werfe nicht alle Asylanten in einen Topf aber auch nicht alle Deutsche. Nicht einmal deutsche Beamte, obwohl ich da mehr als einmal enttäuscht wurde. Aber eins kann man dem dt. Staat zumindest nicht vorwerfen, in Deutschland muß keiner hungern!!!
Alles andere ist aus meiner persönlichen Sicht und im gegensatz zu Dir finde ich, daß man gerade nur dann etwas ändern kann, wenn man selbst die erfahrung gemacht hat. Was kann jemand, der nur als Besucher dort aufrtitt denn wirklich berichten. Ich finde es wichtig mit dem zu arbeiten, was Leute berichten, die dort leben und nicht auf Außenstehende, die nur einen flüchtigen Eindruck gesammelt haben.
Achso, ich kenne nicht nur dieses Heim. Ich habe mal ein Praktikum beim Sozialamt gemacht, wo ich auch mit einem Mitarbeiter diese Heime beuscht habe, da war auch eins dabei, was "meinem" sehr ähnlich war. Ich fand das damals schon schrecklich (ear da gerade 17), aber das war halt nur ein flüchtiger Blick, möchte gar nicht wissen, wie es da zum Leben war. Ein anderes war relativ human, liegt wohl auch an den Gebäuden, dieses war ein neueres Schulgebäude, wo ich war, das war ein uraltes fabrikgebäude und das anedere ein alter Bahnhof. In dem Zusammenhang war ich auch in einem Heim für Aussiedler (wie Du gesagt hast, man darf sie nicht in einen Topf werfen?!). Es war ein reisiger Neubaur, alles gefliest mit fubodenheizugn, alles auf dem absoluten neuestem Standart, sogar mit Garagen. Jede(r) (Familie) bekam eine eigene Wohnung und die hätte bei so manchem Deutschen Neid erregt. Ichhabe diese verschiedenen Heime an einem Tag besucht und mich seitdem ernsthaft gefragt, warum denn die einen so anders behandelt werden als die anderen, obwohl alles Menschen, die nur eins wollen, in Deutschland leben. Unter Aussiedlern gibt es genauso viele "schwarze" Schafe wie unter Asylanten, wenn nicht sogar noch mehr. Während des Praktikums habe ich viele dieser Berichte gelesen, warum wer meint er müsse nach Deutschland kommen, es wurden irgendwelche Großtanten etc, herangezogen die angebliche Deutsche sind. Die Beamten sagten mir, daß wirklich nur ein kleiner Bruchteil wirklich berechtigt wäre als "Rußlanddeutscher" u.ä. angesehen zu werden, um damit eine Aufenthaltsgenehmigung zu erlangen. Wie gesagt, ich kann es nicht beurteilen, wenn ich sagen, daß bei den Asylanten zu früh geurteilt wird, kann ich jetzt nicht sagen, daß es bei den emigranten anders wäre. Ich denke, keiner kann das wirklich sagen, weil sich keiner die Mühe machen kann, alles genau zu überprüfen.Einmal habe ich in einem solchen Antrag gelesen "wir hatten sogar einen dt. Schäferhund":-)))). Aber ich verstehe trotzdem nicht, warum es da in der Unterbringungen solche Unterschiede gibt!!! Vielleicht habe ich auch genau beide extreme kennengelernt, keine Ahnung!
Achso, was ich gestern noch vergessen habe, ich habe damals auch einen Brief an das Bundesbehörde für Soziales, familei (balblabla) geschrieben. Die haben sich sogar eingeschaltete (allerdings ging es hauptsächlich meinen Fall). Es wurden welche von der Caritas beauftragt alles unter die Lupe zu nehmen, sie versuchten eine Genehnigung zuer langen das Heim zu untersuchen, ich weiß nicht was dabei rausgekommen ist. Das Jugendamt war damals sogar auch da. Beim ersten Besuch fanden sie das alles nicht so toll, aber noch okay. Beim zweiten Versuchen nahmen sie dann die Kinder mit, die bekam ich erst wieder als wir da weg waren, allein das ist ein Grund um die Sache bis heute noch sehr persönlich zu nehmen. Im Nachinein waren alle entsetzt, wie man Kinder sowas aussetzen konnte, aber anfangs hat man nichts unternommen, nicht einmal auf meine Anfragen und Bitten. Es laufen heute noch Gerichtsverfahren deswegen, die bisher abgeschlossen sind haben wir alle gewonnen, jetzt geht es noch um Schadensersatz. Naja, wie Du nun merkst ist die Geschichte halt sehr lang, und es wühlt mich nach wie vor sehr auf, vorallem wegen der Kinder. Es ist sehr hart sie drei Monate lang nur zu besuchstermein zu sehen war halt die schlimmste Zeit meines Lebens, das war schlimmer, als das Leben dort.
Jetz bin ich auch viel zu sehr emotional berührt um hier noch sachlich zu schreiben, sorry.
LG
Nina

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Re: mir brennt eine ganz andere frage...

Antwort von Leolu am 24.04.2005, 13:21 Uhr

Hallo!
Ich weiß nicht so recht, ob ich die Geschichte erzählenmag. Wie gesagt, ichhabe sie mal bei RuB reingesetzt, aber da habe ich geschrieben, daß es einer Bekannten passiert ist, ich war zu feige, zu schreiben, daß es meine Geschichte ist. Und ich denke, das war gut so, denn es kamen fast nur neg. Postings zurück. Weil es halt so viele Zufälle sind, so unglaubwürdig, hielten es die meisten nur für Spinnerei und beschimpften mich. Aber es gibt nunmal Schicksäle, die eigentlichnicht sein dürfen, aber dennoch geschehen. Aber wir haben ja alles gut überstanden und heute geht es uns gut, dennoch weiß ich seitdem, daß man nicht alles, was irgendwie Ungalubwürdig erscheint in Frage stellen sollte.
Nur soviel zu erklärung warum es soweit kam. Mein Mann hat in Holland gearbeitet, als wir umzogen hat der Vermieter ihm gleich einen Job angeboten, er abreitete dort, bekam aber kein Geld, dafür verlangte der Vermieter die Meite (woher nehmen ohne Lohn). Das Sozialamt zahlte nur 3 Monate, dann nichts mehr. Das A_Amt zahlte auch nichts, weil die Anträge aus Holland so lange dauerten (wurde erst nach zwei Jahren fertig gestellt letztendlich). Also ließ der Vermieter uns räumen, die verantwortlichen sagten uns vorher, das ginge eh nicht, weil es keine Unterbringung für familien gebe, das würde unter Räumungsschutz fallen. Erst am Tag vor der räumung erfuhren wir, daß wir geräumt werden. Und zwar in dieses Heim. Drei Tage später hatten wir eine Gerichtsverhandlung mit unserem Mieter, da wurden wir freigesprochen, also nix vonwegen Mietbetrug, sondern er war selbst mitschuld. Und ich glaube es war sogar der gleiche Tag, hat das sozialamt dann doch eingesehen, daß sie zahlen müssen, sprich der Vermieter bekam sein Geld und wir standen im heim, hätte die vorher gezhalt hätten wir bleiben können:-(. Tja, das ist der Anfang der geschichte, daher bin ich auf Ämter nicht wirklich gut zu sprechen, weil das einfach unnötig war. Wir hatten sogar eine neue Wohnung haben können, aber die war laut Sozi 20 euro zu teuer, die hätten wir nicht einmal nehmen dürfen, wenn wir die 20 Euro selbst bezhalt hätten (ist halt so in den Vorschriften), stattdessen bestanden sie halt erstmal auf die Räumung. Und der Unterschied von 112 qm Neubau mit allem Pipapo zu einem drickigen Zimmer von 12q, ist schon gewaltig. Glaubst Du mir das jetzt? Hört sich schon ganz schön merkwürdig an, oder? Aber leider wahr, und nur der Anfang der Geschichte. Aber wie gesagt, das ist zwar nicht vergessen, aber gut überstanden.
LG
Nina

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