Re: Stündliches Erwachen bei Einjähriger
Hallo annegh,
ich weiß genau, wie Du Dich fühlst!!! Wir hatten es genauso mit dem bis zu stündlichen Trinken nachts, und das hat mich echt fertig gemacht. Mein Mann hatte schon Angst um mich, und meinte, ob es nicht besser für mich wäre, ganz abzustillen. Ich habe aber gefühlt, dass sie es braucht, und habe versucht, weiterzumachen. Gerade als ich an dem Punkt war, wo ich wirklich dachte, JETZT gehts nichts mehr, ich muss nachts abstillen, da ist es passiert: plötzlihc schließ sie wesentlich länger. Ich lag dann plötzlich nachts wach, weil ich dachte, es wäre etwas nicht in Ordnung. ABer nein, sie hat einfach länger geschlafen.
Ich glaube, sie hat es gespürt, dass ich nicht mehr kann, und hat für sich den Weg gefunden, dass wir beide weitermachen können.
Das war mit gut 1 Jahr so. Mit 1,5 Jahren kam sie dann in den Kindergarten und ich wollte ihr die Gewohnheit und die Nähe zu mir nicht nehmen. Und heute ist es so, mit knapp 22 Monaten, dass sie seit einiger Zeit nur noch 1 mal nachts trinkt. Als sie letztens krank war, da kam sie nochmal öfter, aber da konnte sie wegen Schluckbeschwerden auch nicht viel Festes essen, und dann gings auch wieder besser, wieder plötzlich.
Wenn Du meinst, Du schaffst es noch ein bisschen, dann mach weiter. Wenn Du aber wirlich meinst, Du schaffst es nicht mehr, dann zieh Konsequenzen für Dich. Ob Du es ihr nun erklärst (sie verstehen wirklich viel in dem Alter), und dann die Radioweckermethode machst, oder Dir etwas anderes einfällt, sit ja egal. Hauptsache Du fühlst Dich besser!
Denn dann hast Du wieder viel Kraft für sie.
Zum Eisen: probiere mal Hirse (aber keine Braunhirse, nur BAbyhirse!), da ist auch mehr Eisen drin und das gab bei uns keine Verstopfung!. Im Alter Deiner Tochter hat sie allerdings schon unsere Stücke mitgegesen.
Alles Gute für EUch!
Britta |