Schlafen, einschlafen, durchschlafen

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Verzweifelt

Thema: Verzweifelt

Habe 2 Kinder. Die Große ist 3 Jahre alt und kommt jede Nacht zu uns ins Bett. Mein Sohn ist fast sechs Monate und will noch immer mindestens alle drei Stunden etwas trinken. Er wacht aber auch dazwischen immer mal wieder auf und will seinen Schnuller. Heute Nacht wurde ich alle 1 bis 2 Stunden geweckt. Entweder zum Schnuller geben, zum Stillen oder von der Großen, die zu uns kuscheln wollte. Hat jemand einen Rat? Ich bin total am Ende. Schlafe jetzt seit fast 6 Monaten höchstens mal 3 Stunden am Stück, meistens aber weniger. Und brauch dringend Hilfe

Mitglied inaktiv - 09.09.2010, 18:05



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Auch, wenns Dir nicht hilft: Es geht viiiielen anderen Müttern ebenso. Meine Kids sind 1 und 3,5 Jahre alt, beide schlafen bei uns im Schlafzimmer, meist in ihren Betten, von denen wir je eine Gitterseite abmontiert haben. Die Kinderbetten stehen mit offener Seite an beiden Seiten unseres Bettes dran. So sind die Kids bei uns und wir haben trotzdem unseren Platz. Nicht jeder hat soviel Platz im Schlafzimmer, aber vll geht das bei Euch? Meine Kleine wird auch noch gestillt, sie hatte Phasen, da kam sie alle 30-60 Minuten (sie nimmt keinen Schnuller), mittlerweile meist wieder alle 2 Std. Da sie direkt neben mir liegt, muss ich nicht aufstehen und kaum die Augen öffnen, das hilft. Glaub mir, die Zeit geht vorbei - was Du Deinen Kindern jetzt an Sicherheit, Nähe, Geborgenheit gibst, bekommst Du später in Form von selbstbewußten, selbstständigen Kindern zurück. Wenn Du daran denkst, fällt es Dir vll leichter, mit der Situation umzugehen. Ich hatte auch Phasen, da dachte ich, es ginge nicht mehr - aber es ging doch und meist änderte sich der Schlafrythmus plötzlich und ich konnte ein paar Nächte besser schlafen. Wenn es gar nicht mehr geht, dann lass für ein, zwei Nächte Deinen Mann, Oma, Opa oder eine gute Freundin übernehmen. Wichtig ist nur, dass Dein Kind nicht alleine schreien muss - das wäre das allerletzte Mittel, ehe Du Dein Kind an die Wand klatschst. Lg und alles Gute, Susy (Du kannst mir auch ne PN schreiben, wenn Du magst)

Mitglied inaktiv - 09.09.2010, 18:30



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Ja, manchmal ist es so schwierig und anstrengend, dass wir glauben, wir schaffen das nicht. Auch mir geht es manchmal so. Ich habe nichts, als die üblichen Tipps: Könnt ihr die Schlafsituation verbessern, in dem ihr einen Babybalkon baut und der Großen eine Matratze zu euch ins Zimmer legt, dass euer Schlaf nicht so gestört wird? Kann die Große schon so gut sprechen, dass du sie um einen Vorschlag bitten kannst (manchmal haben die ganz Kleinen gute Ideen, auf die wir gar nicht kommen)? Habt ihr einen kindersicheren Raum, wo du auch tagsüber mal duseln kannst, während die Kinder neben dir spielen. Auch wenn es den Schlaf nicht ersetzt, schenkt einem eine Ruhepause manchmal neue Kräfte, selbst wenn das Kind auf einem rumturnt? Kannst du den Haushalt entschlacken? Fenster wäscht der Regen blank, saugen muss man nicht jeden Tag und bügeln überhaupt nicht. Koch große Portionen einfacher Gerichte, dass du einfrieren kannst und nicht jeden Tag in der Küche stehst, nutze Pizzaservice und Fertiggerichte. Es ist auch keine Schande, um Hilfe zu bitten. Frag eine Freundin, ob sie die Kinder beaufsichtigt, währen du schläfst. Frag die Großmütter, ob sie für ein verlängertes Wochenende den Haushalt übernehmen können. Bitte Besuch, keine Geschenke, sondern eine Mahlzeit mitzubringen. Besuch eine Stillgruppe und jammer dich dort aus, sicher wirst du auch dort Beistand und Unterstützung finden. Glaube an dich selber. Du schaffst das! LG

Mitglied inaktiv - 09.09.2010, 21:00



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Wenn du dich körperlich angeschlagen fühlst, geh zum Arzt und lass dich untersuchen, manchmal hat die Dauermüdigkeit ganz andere Ursachen, als man vermutet. Und ernähre dich gut, solange du stillst (trotz oder mit Pizzaservice) LG

Mitglied inaktiv - 10.09.2010, 08:06