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kind beißt..."bekennerschreiben" an die betroffenen Eltern?

Thema: kind beißt..."bekennerschreiben" an die betroffenen Eltern?

hallo, mein sohn ist 20 monate und seit oktober 2007 in einer U3-gruppe. Seit etwa einem Monat entwickelt er sich zu einem totalen rowdy. ohne grund (!!!) schubst, schlägt und beißt er andere kinder. so berichten die erzieherinnen. auch zu hause versucht er geren zu beißen, einfach so. aber wir können das natürlcih meist noch vorzeitig abwenden. er kommt sowohl in der kita als auch bei uns dann auf den stuhl, alles wird erklärt usw. meine frage, würdet ihr den betroffenen eltern (es sind die kleineren kinder in der gruppe) einen allgemeinen entschuldigungsbrief schreiben? auch die erzieherinnen wissen sich momentan nicht zu helfen und sagen, er bräuchte in dieser phase eine eigene betreuungsperson, die ihn "überwacht". und ich will da nicht die kompetenz der erzieherinnen anzweifeln, ich weiß ja selber, daß das alles unvorhersehbar und unmotiviert passiert. also, nochmal, wie findet ihr die idee eines entschuldigungschreibens für die bißwunden und blauen flecke. gruß malin ps: er hat zwei ältere brüder (8 und 6)

Mitglied inaktiv - 10.12.2009, 09:21



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Nein, würde ich nicht. Nur auf eine direkte Ansprache würde ich reagieren. Wenn dein Sohn so weiter macht, weren diese unweigerlich kommen. Und ihr solltet an dem Problem arbeiten. Normal ist das nicht, auch kein Entwicklungsschritt oder sonst irgend etwas ähnliches. Irgendetwas liegt da im argen. Aber das könnt nur Ihr beurteilen. Viel Erfolg.

Mitglied inaktiv - 10.12.2009, 09:30



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Da würde ich ihn eher holen oder auch mal ein bis zwei Tage die Woche zu Hause lassen um den anderen Kindern Ruhe zu gönnen.

Mitglied inaktiv - 10.12.2009, 09:49



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weil ich mir zu hause einen schönen tag mache. ich würde das gerne, wenn es ginge, und hole ihn an einem tag schon früher. i.d.R. bleibt er von 8.00 bis 16.00, dabei sind 2 stunden mittagsschlaf. anders geht es nicht.

Mitglied inaktiv - 10.12.2009, 09:52



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Also ich würde keinen Brief schreiben. Das finde ich etwas "übertrieben" (nicht böse gemeint). Solltest du mal was mitbekommen, kannst du die Elternja direkt ansprechen...oder eben wenn du angesprochen wirst. Aber ansonsten finde ich auch das "nicht-zu-helfen-wissen" der Erzieherinnen etwas komisch. Ich meine sie sind ja eigentlich auch für schwierige Situationen ausgebildet. Bei uns in der Kita bekommen sie solche Dinge immer gut in den Griff. Ich würde nochmal mit der Erzieherin oder Leiterin sprechen, wie ihr gemeinsam das Problem angehen könnt.

Mitglied inaktiv - 10.12.2009, 09:56



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ach naja, wenn die kinder auf die üblichen maßnahmen nicht anspringen, dann verstehe ich, daß die erzieherinnen auch nicht mehr weiter wissen. es wird ja ein gespräch stattfinden. unser leiter ist zudem noch heilpädagoge. aber leider geht das erst in der woche vor weihnachten.

Mitglied inaktiv - 10.12.2009, 10:09



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aber man muss sehen, dass es noch schwierigere Kinder gibt....was machen die dann erst mit denen? Wenn die Erzieherinnen so gar nicht mehr klar kommen und quasi "aufgeben", dann muss es ja schon arg sein...und das glaube ich nicht.

Mitglied inaktiv - 10.12.2009, 10:17



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Einen Brief finde ich persönlich sehr "förmlich", aber ich finde es sehr nett, daß Du so offensiv damit umgehen möchtest. Ich würde die Mütter der Kinder am "Tattag" eher anrufen oder direkt ansprechen und mich entschuldigen. Als Spielpartner meiner Kinder diese Phasen hatten, habe ich mich immer weniger über die Kinder, als über ihre Mütter geärgert, die da so drüber hinweggegangen sind. Meine Freundin hatte selbst so einen "Beißer" und bald kam einfach keiner mehr zu ihr, was auch nicht gerade schön war. Ich bin trotzdem hin, weil sie mit ihrem Sohn immer sofort geschimpft und sich bei meinem Sohn entschuldigt hat. Daraus haben beide gelernt. Den Kontakt abgebrochen habe ich nur zu "Beißer-Müttern" (entschuldige den Ausdruck, ist nicht so böse gemeint), die das mit "ist halt eine Phase abtaten".

Mitglied inaktiv - 10.12.2009, 10:46



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Hallo, wenn ich so ein Brief von einer Mama bekommen würde, würde ich echt lachen. Kinder beißen, schubsen nun mal. Einer mehr, einer weniger. Da hilft nur Konsequenz. Immer wieder sagen, das tut weh. Hör auf. Hin setzen lassen und dann muß er ebend mal fünf Minuten zu schauen. Zum Auslöser des Problems. Vielleicht ist ein neues Kind in die Gruppe gekommen, hat sich irgendetwas am Tagesablauf geändert in der Kita, sind andere Erzieher da, hat sich was mit den Brüdern geändert????? Vielleicht bekommt er auch nur ein bestimmtes Spielzeug nicht, da ein anderes Kind früher da ist. Versuch es raus zu bekommen. Und das die Erzieher nicht weiter wissen, spricht nicht gerade für sie. Wir haben auch solche Kinder in der Gruppe gehabt. Zwei davon haben zwei Jahre lang gebissen, da hilft nur die Konsequenz der Erzieher und die sind schließlich dafür da. Vielleicht sollte sich einfach mal ein Kind wehren und ihn beißen, dann sieht er das es weh tut. LG Birgitt

Mitglied inaktiv - 10.12.2009, 10:48



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naja, 2 jahre lang beißen, spricht aber auch nicht für eure erzieherinnen. sie bemühen sich ja, und da wird auch nicht aufgegeben. mein problem, daß ich die meisten eltern nicht sehe,. und die die ich kenne, sind auch nicht sauer. aber bei den anderen weiß ich es halt nicht.

Mitglied inaktiv - 10.12.2009, 11:07



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einen brief würde ich nicht schreiben. unser zwerg hat anfangs im kiga oft bebissen, geschuppst und gehauen. ich habe mich mit den eltern darüber unterhalten, es war keiner sauer deswegen. alle hatten da verständnis für und meinten nur das es halt kinder sind und die ihre grenzen lernen müssen. wenn ein anderes kind meinen sohn mal haut, beißt oder ähnliches bin ich auch nich sauer...das ist halt so im kiga. außerdem weiß ich das er ja auch mal austeilen kann, dann muss er da auch durch.

Mitglied inaktiv - 10.12.2009, 12:12



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Muss dazu sagen, dass wir in einem Intergrationskita waren, die Kinder haben dann Stempel aufgedrückt bekommen. Also auf die Erzieher lass ich nichts kommen, die haben ihr bestes gegeben. Nur leider die Eltern nicht. Du versuchst doch das Problem zu lösen und machst Dir echt Gedanken, das finde ich super. Solange ihr das Problem angeht, werden die anderen Eltern es auch verstehen. Sollten sie zumindest. Nur wenn die Eltern anteilnahmslos sind und es ihnen egal ist, dann würde ich mich ärgern und dringend das Gespräch suchen. Vielleicht kannst Du das Gespräch beim nächsten Elternabend suchen und erklären das ihr das Problem wißt und es angeht. Viel Glück. Und nicht unterkriegen lassen, es gibt leider auch Eltern die das nicht verstehen und die Kinder dann das nächste Jahr beißen. LG Birgitt

Mitglied inaktiv - 10.12.2009, 14:22



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Hallo, ich würde auch kein Schreiben machen. Dein Kind ist nicht das einzige was beißt. Und manche Kinder beißen eben länger, andere nicht so lange. Das ist unterschiedlich. Aber das ist so. Mein Sohn wurde sogar noch von einer 6-jährigen gebissen, kommt auch mal vor. Nur Du bekommst das so nicht mit, Du kriegst nur das von Deinem Sohn zu hören. Aber was glaubst Du, wieviele Kinder beißen. Das geht vorbei. Ist alles nur "eine Phase" Wenn Du es mitbekommst, wenn Dein Kind gerade beißt oder Du angesprochen wirst, dann würde ich was sagen und natürlich auch von Deinem Kind "verlangen", dass er sich entschuldigen soll, sonst möchten die anderen Kinder nicht mehr mit ihm spielen. Aber ich würde es auch nicht so überbewerten. Ich weiß ja nicht, wie Du es machst, aber ich würde auch nicht jeden Tag z.B. nachfragen, ob er wieder gebissen hat oder nicht. Einfach abwarten, bis die Erzieher wieder von sich aus was sagen und auch Deinen Sohn nicht danach fragen. Denn er merkt, dass er damit Aufmerksamkeit erregt. Das wird sich dann schon geben. LG

Mitglied inaktiv - 10.12.2009, 18:30



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Keinen Brief schreiben. Sollte Dich einer mal ansprechen, dann würde ich mit der Mutter oder dem Vater sprechen und fertig. Und es gibt Kinder, die leider wie kleine Pittbulls werden, wenn sie in die Trotzphase kommen. Auch wenn es unangenehm ist. Mein Kleiner hat versucht sich so gegen den Großen durch zusetzten - die Worte reichten da einfach noch nicht aus. War nicht klasse, aber mit Konsequenz und viel Ausdauer hat es dann irgendwann endlich aufgehört. Setz Dich mit den Erzieherinnen zusammen und arbeitet ein Konzept aus, wie Ihr reagiert, wenn er meint dieses Verhalten weiterhin anwenden zu müssen. Und versucht mal herauszufinden, in welchen Situationen er beisst. Meistens ist es, weil sie etwas wollen, es aber nicht mit Worten erreichen können und es noch nicht besser wissen.

Mitglied inaktiv - 13.12.2009, 01:27