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Umzug mit Schulwechsel

Thema: Umzug mit Schulwechsel

Hallo! Hier ist doch sicher schon mal jemand mit Kind(ern) umgezogen, was einen Schulwechsel mit sich gezogen hat. Welche Klasse war das und wie haben die Kinder das "verkraften"? LG Lucy

von Lucylu am 20.08.2012, 20:53



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Von der 1. in die 2. Alles war ok und sogar besser.

von Saarmama03 am 20.08.2012, 21:23



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Ich, zum Halbjahr 6. Klasse. Fand es grauenvoll, zumal es auf das halbe Jahr damals nicht mehr angekommen wäre, da dann eh Wechsel auf die Realschule war. Ich hab in dem halben Jahr null Freunde gehabt, habe mich zuhause aus Frust mit Chips und Schokolade vergraben. Ich persönlich würde es bei meinem versuchen so zu legen, dass sowieso Schulwechsel ansteht, also z.B. nach der 4. Klasse.

von Badefrosch am 20.08.2012, 23:45



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Ich selbst habe als Kind einen Schulwechsel nach der 3. Klasse gehabt. Die ersten drei Klassen fand ich einfach nur super und sehr gerne in die Schule gegangen. Die 4. Klasse hab ich woanders gemacht und seit dem Zeitpunkt fand ich Schule nur noch doof und bin teilweise sehr ungerne hingegangen. Hat sich dann mit der 5. Klasse gelegt, da die Klassen durch Übertritt in anderre Schule eh neu gemischt wurden. Wenn es irgendwie geht würde ich einen Klassenwechsel vermeiden oder so legen, daß es erst nach der 4. Klasse erfolgen muß.

von Anja71 am 20.08.2012, 23:53



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Wir waren zu viert und meine Eltern sind alle paar Jahre umgezogen. Sie haben versucht, jeweils in den Ferien, möglichst Sommerferien, umzuziehen. 'Verkraftet' haben wir es alle unterschiedlich, ist eine reine Charakterfrage. Einer meiner Brüder hatte schon immer und überall große Probleme, eckte immer an, hatte kaum Freunde... die vielen Umzüge haben ihm nicht gerade geholfen. Der Jüngste hatte eine spät erkannte Rechtschreibschwäche und viele Jahre schulisch gelitten, allerdings ist er ein lieber, offener Kumpeltyp und hat immer schnell Anschluss gefunden. Meine Schwester und ich haben die Umzieherei geliebt und am meisten 'mitgenommen', auch schulisch gab es nie Probleme. LG Katia

von Kaka_b am 21.08.2012, 00:39



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ich selbst hab nach der 3. Klasse gewechselt. AUch wenn ich es blöd fand zum Zeitpunkt des Umzugs, war es dennoch kein Problem und ich hab mich schnell eingelebt und neue Freunde gefunden mit denen ich dann auch auf die Realschule wechselte. Ich bin ehrlich, man zieht nicht einfach so ohne grund um und ich finde, da sollten eltern die entscheidung so treffen und nicht auf die schule des kindes rücksicht nehmen. Klar wenn es möglich ist, dann natürlich den wechsel in die Ferien und klar auch schön ist es wenn eh der übertritt ansteht, aber das ist nunmal nicht immer möglich und es dann nicht zu tun "nur" weil das Kind ja eine schule besucht finde ich absolut albern und übertrieben. Im normalfall finden sich die meisten Kinder schnell in ner neuen Umgebung zurecht und finden recht schnell anschluss und für einige ist es auch eine neue chance.

von Luni2701 am 21.08.2012, 07:25



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Gut geschrieben.

von Saarmama03 am 21.08.2012, 07:36



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Hallo, wie es zu verkraften ist, kann ich evtl. in einem halben Jahr sagen oder so :-) Wir haben für unseren Sohn eine Ausnahmegenemigung beantragt, damit er jetzt nach den Sommerferien bereits in die Schule gehen kann, die an unserem neuen Wohnort ist. Umziehen werden wir aber erst im Winter. Er kommt dann in die 3. Klasse. Wir wollten damit vermeiden, dass er mitten im Schuljahr die Schule wechseln muß, außerdem wollte ich keinen Wechseln zur 4. Klasse. Ich selber hab damals von der 1. zur 2, Klasse die Schule gewechselt. Für mich war das kein Problem und hab mich auch gut dort eingefunden. Allerdings war das auch innerhalb einer Gemeinde (wie jetzt bei uns auch nur eine andere *gg) und nach der Grundschulzeit hat man sich an der weiterführenden Schule wieder getroffen (so ähnlich wird es bei unserem Sohn auch werden). LG coryta

von coryta am 21.08.2012, 08:09



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Hej allesammen! Auch ich finde Lunis beitrag produktiv. Denn auch mir stellte sich gleich die Frage - bzw. mir kam der Gedanke, daß Eltern ja nicht einfach mal eben so umziehen oder ein Kind wechseln lassen,sondern daß es dafür eben Sachgründe gibt - und dann ist das leben so. genauso wie ein Kind halt schilmmstenfalls einen todesfall, eine Scheidung, aberauch neue Geschsiwster und oft auch Halbegschwister undundund verkaften muß. All das macht man nicht aus Spaß, aus einer Laune heraus - sondern all das sind die Willkür des Lebens, und denen muß sich auch ein Kind hin und wieder shcon stellen. Gut so. Es hängt natürlich oft davon ab, wie die Schule mit Neuankämmlingen umgeht. Hier in DK ist esweitaus üblicher, die Schule (auch ohne Umzug) zu wevchseln, man hat weitgehend freie chulwahl und wen nein Kind auf der einen scuhle probleme hat, wechselt es eben. Auch mitten im Schuljahr!!! Diese Flexibilität schafft eine andere Kultur mit dem Umgang mit Neuen. Leicht ist e sie, neu in eine bestehende Gruppe zu kommen, aber es liegt, wie erw#ähnt, dann am lima i nder Klasse, an den Lehrern, wie aufgeshclossen man Neuen gegenüber ist und wie man sie miteinbezieht. Sicher ist es (meistens) schwieriger, mit Teenagern neu anzufangen, sie aus ihren Cliquen zu reißen als mit kleineren Kindern. Bedenkt, daß in Dtld. nach der 4.-6. Kl. eh ein Scghulwechsel für die meisten ansteht, wo es z.B. hier darum geht, daß viele Kinder trotz Flexibilität 9-10 Jahre mit denselben Kindern in einer klasse sitzen. D.h. also auch,daß dt. Kinder so gesehen auch "gewöhnt" sein müssen, neu anzufangen. Und wen nIhrden Neuanfang als Chance begreift undvermittelt und nicht als verhaßte reation auf Zwänge, dann gehen doch alle auch offen mit den neuen Bedingungen und Menschen um. Auch unter Fremden kann man Freunde finden - wenn man will. Alles gute für den Neustart - Ursel, DK (beide Töchter haben übringen mitten im Schulajhr die Schule gewechselt, vor allem die erste hat - in eine völlig fremde Umgebung geworfen - dadurch eine Freundin gefunden, eine Seelenverwandte , die heute bei uns 3. Tochter i Mhaus ist - und umgekehrt)

von DK-Ursel am 21.08.2012, 08:25



Antwort auf Beitrag von DK-Ursel

Also wir sind letztes Jahr im Mai umgezogen. Mein Sohn hat seine 2. Klasse in der "alten Schule" fertig gemacht und kam dann nach den Sommerferien dann hier in die neue Schule. Schulisch gesehen hat er überhaupt nicht gelitten. Seine Noten sind super. Was den Rest angeht.... naja. Er hat/hatte halt seinen1. besten Freund in der alten Klasse. Sie könnten sich rein theoretisch noch oft besuchen, weil wir immer noch in der gleichen Stadt wohnen, aber leider scheint das interesse wohl nur sehr einseitig zu sein, denn von der Familie kommen ganz selten nur mal Anrufe. Mein Sohn hat da immer noch dran zu knabbern, obwohl er inzwischen guten Anschluss gefunden hat in der neuen Schule. Die Klassenfahrt hat da wohl auch gut getan. Kurz gesagt: Ich finde das hängt vom Kind ab, wie gut sie einen Wechsel wegstecken! Mein 2. Sohn hat "nur" den KiGa gewechselt. Er ging 2,5 Jahre in den ersten und dann noch 9 Monate in den neuen. Er hat guten Anschluss gefunden (und auch wesentlich schneller) und redet eigentlich fast überhaupt nicht mehr von seinem alten Freund. Inzwischen ist er mit seinen neuen Freund in der selben Klasse, den Rest der Kinder kennt er nicht. Aber auch da scheint er keine Probleme mit zu haben. Noch ein Beispiel: Die Tochter meiner Freundin wechselte zuerst den KiGa (in einen komplett anderen Ort), kam dann nach 3 Monaten in die Schule, die sie nach 3 Wochen aber schon wieder wechseln musste, wegen einem erneuten Umzug. Sie hat alles super verkraftet und immer gleich neue Freunde gehabt. Also wenn euer Umzug sein muss, dann zieht ruhigen Gewissens um. Es geht halt nicht immer anders und euer Kind wird das schon "verkraften". Ups, sorry für den Roman.

von Mama 0305 am 21.08.2012, 08:48



Antwort auf Beitrag von Lucylu

Meine Tochter hat gerade die Schule gewechselt nach der 3. Klasse, da wir in die Schweiz gezogen sind. Wirkliche Erfahrungswerte habe ich noch nicht, aber seit dem Schulbeginn vor 1 Woche ist sie einfach nur glücklich. Die Klasse hat sie gut aufgenommen und sie hat schon Freundinnen gefunden. Das Soziale war für sie das Wichtigste, alles andere, wie Lernstoff etc. nachrangig, aber es läuft. Dass wir aus der Großstadt kommen und quasi in eine Kleinstadt gezogen sind, ist hier nachrangig gewesen, weil jeder merkt, dass wir offen für neue Erfahrungen sind. Ich hingegen habe andere Erfahrungen gemacht als meine Tochter jetzt. Mitte der 11. Klasse habe ich damals gewechselt als Großstadtpflanze in ein kleinstädtisches katholisches Internat (meine Mama blieb in der Heimatstadt). Das war nicht ganz so einfach, zumindest hinsichtlich des Sozialen, was sicher nicht nur an der Herkunft (Großstadt - Kleinstadt) lag, sondern auch an der Erziehung in Schule und Internat (sprich katholisch). Letztendlich habe ich aber auch da eine Freundin fürs Leben gefunden und das seit 25 Jahren ;-) Vg Charty

von charty am 21.08.2012, 10:24



Antwort auf Beitrag von charty

....Was es uns so schwer macht, ist das wir nicht umziehen MÜSSEN. Wir würden halt gerne ein Haus kaufen oder bauen. Ein paar Orte weiter haben wir jetzt erfahren, dass ein Haus zwangsversteigert wird, welches uns sehr gut gefällt. Der Ort steht allerdings nicht auf unserer "Liste", jetzt ist die Frage ob weitersuchen (zwingt uns niemand zum ausziehen, wohnen im Haus meiner Eltern), oder zugreifen?! LG Lucy Ps: Wir werden uns das Haus aber noch mal mit einem Gutachter anschauen und dann unsere Entscheidung treffen!

von Lucylu am 21.08.2012, 19:16



Antwort auf Beitrag von Lucylu

ich, zweites halbjahr 6te klasse grauenhaft war es - obwohl ich schnell anschluss gefunden habe. ich hatte lange daran zu knabbern. ALLES war für mich anders - obwohl wir nicht das land, sondern nur die stadt gewechselt haben. ich hatte mich in der alten schule aber auch sauwohl gefühlt...

von biggi71 am 21.08.2012, 20:50



Antwort auf Beitrag von biggi71

also ganz ehrlich? Hätten wir nicht umziehen MÜSSEN, wäre ich niemals außerhalb des einzugsgebietes umgezogen. Wir haben extra 2 Jahre gewartet, in der Hoffnung was im Einzugsgebiet zu finden. ICH würde mir das gut überlegen.

von Mama 0305 am 21.08.2012, 22:58



Antwort auf Beitrag von Lucylu

Hallo, wir stecken gerade mittendrin und die Aufregung ist recht groß. Heute ist bei uns der erste Schultag und ich drücke meiner Tochter die Daumen das sie es gut meistert. Meine Tochter geht jetzt in die vierte Klasse, ist zwar jetzt auch ein wenig unglücklich gelaufen, da nächstes Jahr eh die Schule gewechselt wird - aber es ließ sich jetzt auch nicht vermeiden.

von Daniela97 am 22.08.2012, 08:43



Antwort auf Beitrag von Daniela97

Ich! Bin Mitte 6. Klasse neu nach Deutschland gekommen und es war ganz klar nicht einfach, weil ja die Sprache uvm einfach anders waren. Habe mich aber recht schnell dran gewöhnt und auch Freunde gefunden. Am Schlimmsten war, dass wir nach 1,5 Jahren einen Wohnung bekommen haben (damals musste man noch etwas länger auf einen Wohnung warten, nicht so wie heute) und ich dann ja auch die Schule wechseln sollte! HAbe mich mit allen Mitteln gewehrt und konnte noch 1 Jahr die SChule besuchen (sehr langer SChulweg, mit Straßenbahn und umsteigen-über 1 Stunde unterwegs). Musste dann aber Anfang 7. Klasse die SChule wechseln. Und das war wirklich Horror. Bin sehr gut in der SChule gewesen, habe da aber angefangen zu schwänzen und hatte absolut keinen Bock. Erst in der 8. wurde es dann besser, weil ich gemerkt habe, dass ich mir ja sonst alles verbaue! Und 10. Klasse war mit am besten, da ja Abschlussfahrt und vieles zusammen unternommen wurde.

von angelok82 am 22.08.2012, 10:43