Dezember Mamis

Forum Dezember Mamis 2020

Ständig an der Brust

Thema: Ständig an der Brust

Hallo, am Dienstag um 2.45 kam unsere elina zur Welt. Die Geburt dauerte 8 Std und verlief relativ Komplikationslos. Ich möchte stillen und die ersten 3 Tage waren schon heftig. Mir ist klar, daß sie immer wieder an die Brust sollen damit der Milcheinschuss kommt, aber irgendwie kann ich einfach nicht mehr. Seit Sonntag habe ich nur rund 10 Std geschlafen, da ich ab abends eingeleitet worden bin. Kann mich kaum wach halten um hier zu schreiben, doch langsam bin ich verzweifelt. Kann ich ihr ab und zu mal den Schnuller geben oder auch mal etwas Nahrung zufüttern? Viele Dank für alle Antworten.

von Minni1 am 18.12.2020, 04:05



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Juhu, die Situation, die du beschreibst, hatte ich bei meinem ersten Kind. Die Nächte im Krankenhaus wurde quasi dauergenuckelt und ich kam gefühlt nie zum Schlafen. Da du aber schon drei Tage geschafft hast, kann es jetzt nur bergauf gehen, da jetzt die Milch einschießt. Ansonsten gib ihr einen Schnuller. Haben wir damals auch so gemacht. Es gibt einfach Kinder mit einem ausgeprägteren Saugreflex. Ich würde jedoch an deiner Stelle darauf achten, ihn nur zu geben, wenn es nicht anders geht. Schafft so eine etwas geringere Abhängigkeit und erleichtert das spätere Abgewöhnen. ;)

von schnela am 18.12.2020, 04:24



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Noch eine wache Eule

von Maxi4 am 18.12.2020, 05:11



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Das erinnert mich auch an meine erste Geburt :-( mein Baby wollte - nur an der Brust sein - nur auf dem Arm sein - niemals schlafen - und ich wollte sterben vor Erschöpfung Es ist ganz wichtig, dass du keine so große Angst davor hast deinem Baby mit irgendetwas zu schaden, was DICH jetzt „überleben“ lässt. Du MUSST dich jetzt auch um dich kümmern, damit du dich um dein Baby kümmern kannst. Also wenn ein Schnuller hilft, geben. Wenn eine Flasche unterstützt, geben. Schnuller und Flasche kann man ganz einfach wieder abgewöhnen! Wenn du jemanden um Hilfe bitten kannst, tu es. Das war damals mein größter Fehler. Vielleicht möchte man jetzt wegen Corona keine Kontakte eingehen, aber ein/e Liebst/e kann dein fertiges Kind im Kinderwagen ohne Kontakt spazieren schieben, damit du duschen, essen und mal schlafen kannst! Wohlgemerkt auf Tage verteilt... ich weiß noch, ich konnte nicht mal aufs Klo richtig weil ich so nervös von seinem Weinen war, das Essen blieb mir im Halse stecken und ich aß einfach kaum mehr was... Da müssen wir so nicht durch! Überleg dir jetzt ganz ruhig, was du brauchst. Alles Gute euch.

von Maxi4 am 18.12.2020, 05:09



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Bist du noch im KH oder schon zu Hause? Wenn du noch im KH bist - einfach mal das Kind 4 h ins schwesternzimmer geben, und sie bitten das Kind notfalls zuzufüttern - das habe ich ein einziges Mal gemacht (ohne zufüttern, da milcheinschuss schon nach einem Tag da war) - aber einfach diese 3-4h am Stück schlafen haben mir so gut getan, sie haben die Stillsession einfach so lange es geht für mich heraus gezogert Wie und wo stillst du? Direkt bei dir im Bett oder musst du extra aufstehen oder in einen Sessel oder so? Sich möglichst wenig bewegen und Aufruhr zu haben damit man dann wieder schnell etwas wegdösen kann ist schon auch praktisch (im Liegen stillen oder zumindest im Bett). Wenn du zu Hause bist, gilt das gleiche. Dann bitte den Kindsvater (oder andere Nachestehende Person) nach einer ausgiebigen Stilleinheit das Kind beinhart für 3-4h zu übernehmen - mit Fläschchen, mit Schnuller, mit Kinderwagen und wenn das Kind weint dann halt noch 20-30 Minuten spazieren gehen mit ihm, vielleicht schläft es dann ja nochmal ein etc, und du steckst dir schön Ohropax rein oder Kopfhörer und schläfst!! Genauso kann dein Partner (sofern vorhanden?) auch Nächte übernehmen und dir das Kind nur bringen wenn es dann weint und richtig Hunger hat. Wir Mütter wachen da ja bei jedem schnaufen uns glucksen sofort auf und werden unruhig. Die Männer brauchen da oft um einiges länger ;-). Ich persönlich fände jetzt zufüttern recht kritisch so lange der Milcheinschuss noch nicht stattgefunden hat (einfach weil das so ein sensibles Angebot und Nachfrage-System ist und da mitunter jeder Tropfen zählt den das Kind trinkt damit die Milchproduktion ordentlich angekurbelt wird) - aber deine Gesundheit und dein Wohlbefinden geht vor! Man kann dann immer noch ein bisschen Pumpen um die Produktion anzuregen oder falls es wo etwas drückt und staut, und außerdem, so müde erschöpft und angespannt wie du nun schon bist, kann das alles erst recht erschweren (milchfluss..). Ich hoffe irgendwas von diesen Ideen kann dir helfen! Sobald man zumindesf einmal wieder 3-4h am Stück schlafen konnte geht es einem meistens wieder besser finde ich!

von Kartoffelkohl am 18.12.2020, 08:07



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Danke euch allen. Ich konnte 3 Std schlafen während dessen mein Mann sie hatte. Sie hatte in der Zeit den Schnuller, war aber nicht ständig am saugen und hat die ganze Zeit geschlafen. So haben wir 4 Std Zeit ohne Brust mal ausreizen können. Hab sie an beiden Seiten anlegen können und sie hat sehr gut getrunken, im Gegensatz zum ständigen an der Brust sein heute nacht, und ist zufrieden bei mir ohne Schnuller eingeschlafen. Es war die erste Nacht zu Hause. Ich denke auch das sie einen ausgeprägteren saugreflex hat und das einfach braucht wenn nötig. Ihr fehlten wahrscheinlich auch noch paar Tage im Bauch, aber von meiner Gesundheit ging es nicht anders. Danke euch

von Minni1 am 18.12.2020, 08:24



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Zufüttern kannst du, es wird aber nichts bringen denke ich. Babys hängen so lange an der Brust, wenn sie Nähe brauchen. Das ersetzt die Flasche natürlich nicht.... Einfach auf der Seite liegend stillen und weiter schlafen. Hat bei beiden geklappt. Ich habe geschlafen, baby genuckelt und ist ebenfalls irgendwann am schlummern. Schnuller ist eine Gewissensfrage. Will man ihn oder eher nicht? Wenn nicht, dann lass ihn auch weg. Wenn egal, dann gib ihn halt mal für ne Stunde. Die kleinen schieben die Teile aber ständig raus, da ist man dann auch nur am festhalten. Zufüttern kann man auch mit feeding cup, falls dein Baby tendenz zur Saugverwirrung hat. Das geht leider echt fix.

von Meyla am 18.12.2020, 08:25



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Bin schon eher pro Schnuller. Liegend hat im kh sehr gut geklappt. Zuhause leider nicht so noch. Ich dachte, das ist gefährlich wenn man neben ihr einschläft. Evtl weil ich mich dann so bewege das sie keine Luft bekommt oder das sie von der Seite umfällt... Hab sie dann immer versucht sicher umzubetten.... Aber alleine schlafen geht ja mal so gar nicht...;)

von Minni1 am 18.12.2020, 08:34



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Wenn die Kleine gut liegt passiert nix. Nsch vorne kann sie nicht umfallen, nsch hinten habe ich noch nicht erlebt.... aber das wäre ja nicht tragisch. Man kann das mit Schnuller wie gesagt machen. Ich hab das Gefühl, sie docken danach nicht mehr vernünftig an. Meiner zumindest.

von Meyla am 18.12.2020, 11:06



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Du bist nicht die Einzige!! Mir geht es genaaaausooo. Habe heute eine Std geschlafen sie war die gaaaaanze Nacht wach. Ich gebe ihr aufjedenfall Nahrung zum Zufüttern aber den Schnuller möchte ich noch nicht geben.

von Chiara 2020 am 18.12.2020, 09:48



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Hallo,ich hab erst einen Tag und eine Nacht hinter mir und es schaut so aus als hätten wir das gleiche Problem....Schnuller liegt zuhause, aber Papas Finger hilft Mein Finger nicht...da heult ee nur u sicht die Brust.Durch den KS kann ich ihn aber auch nicht so flexibel halten und mich ausprobieren... Die Schwestern meinten auch...ein sehr guter Saugreflex...mir tut die rechte Brust aber jetzt schon weh...

von Glitzerblümchen am 18.12.2020, 10:11



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Mein kleiner hat auch ein echt starkes Saugbedürfniss und meine Brüste sind schon echt kaputt. Da er echt gut zugenommen hat, hat die Hebamme mir empfohlen wenn er getrunken hat und dann nur an der Brust schläft den Schnuller zu geben. Das klappt bisher auch echt super. Alleine schlafen würde er aber auch noch nicht. Das erwarte ich aber auch gar nicht. Er liegt nachts entweder auf oder neben mir und bisher bin ich immer exakt gleich aufgewacht wie eingeschlafen. Also Decke nicht verrutscht und Baby und ich lagen komplett gleich da. Ich drücke dir die Daumen, dass es bald besser wird !

von Kasoleni am 18.12.2020, 12:51



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Hallo, Ich habe auch gerade Tränen in den Augen und bin voll emotional. Unsere Kleine kam ja Mittwoch morgens zur Welt. Sie saugt auch so brav und macht es wirklich gut von der Technik her. Aber bisher stellt sich allerdings kein Zeichen ein, dass meine Brust darauf reagiert. Ich weiß alles zwischen 2 und 4 Tage ist ganz normal und auch 5 wären noch voll im Rahmen. Also ist eigentlich noch alles in Ordnung. Aber die kleine Maus tut mir so leid. Sie saugt und nuckelt die ganze Zeit und bisher ohne Erfolg. Wir haben gestern in der Nacht und heute schon ein wenig zugefüttert, weil sie sich so heftig anstrengt, dass sie leicht erhöhte Temperatur hat (die tatsächlich von Flüssigkeitsnangel und Anstrengung kommt, weil sie nach dem Füttern gleich wieder sinkt) und überhaupt nicht zur Ruhe kommt, außer wenn die beim saugen vor Erschöpfung einschläft. Vielleicht sind es auch die Hormone, die mich da so emotional machen. Vielleicht liegt es daran, dass die Zimmernachbarin von ihren Milchflecken am Shirt redet. Dann sage ich mir wieder, dass es ihr drittes und mein erstes Kind ist und mein Körper wohl einfach noch etwas Zeit braucht sich drauf einzustellen... aber es macht mich traurig, dass sie das so toll macht, aber mein Körper sie da einfach noch so hängen lässt... Also du bist nicht alleine mit einem schwierigen Stillstart. Ich wünsche euch, dass ihr bald aufeinander eingespielt seid

von SunnyNanni am 18.12.2020, 13:46



Antwort auf Beitrag von SunnyNanni

Danke für euren Zuspruch . Sie bekam heut wenn nötig den Schnuller. Und ich finde sie ist beim stillen wacher und konzentrierter, da sie beruhigter vom Schlag kommt und vor allem auch wirklich schläft.

von Minni1 am 18.12.2020, 15:24



Antwort auf Beitrag von Minni1

...durch den Schnullerkette ist besser? Wir haben keinen mit und hier wollen sie einnen keinen geben...

von Glitzerblümchen am 18.12.2020, 18:33