Alleinerziehend, na und?

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Quote von Alleinerziehenden

Thema: Quote von Alleinerziehenden

Wie hoch ist eigentlich die Quote von Alleinerziehenden im Kindergarten und in der Schule? Handelt es sich bei den Alleinerziehenden meist um geschiedene Frauen oder sind es auch Mütter, die bei der Samenbank waren?

von blue624 am 18.02.2020, 18:35



Antwort auf Beitrag von blue624

Warum willst Du das wissen? Welche Glaskugel sollte ich z.B. haben, um das rauszufinden?

von LebenskunstAE am 18.02.2020, 19:01



Antwort auf Beitrag von LebenskunstAE

...also mich würde interessieren wie es bei Euren Kindern im Kindergarten/Schule ausschaut

von blue624 am 18.02.2020, 19:04



Antwort auf Beitrag von blue624

Soll ich eine Umfrage vor dem örtlichen Kindergarten machen? Ist das nicht irgendwie peinlich? Oder woran erkennt man Samenspenderempfängerinnen? Haben die blaue Ohren oder gelbe Nasen?

von Strudelteigteilchen am 18.02.2020, 19:16



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von misses-cat am 18.02.2020, 19:21



Antwort auf Beitrag von blue624

Erzählst du jedem x beliebigen wie dein Kind entstanden ist????? Ich frag doch niemanden wie sein Kind entstanden ist, ob in einer Beziehung, im ons oder als Samenspende. Sowas interessiert mich nicht und ich finde es auch total daneben das zu fragen

von misses-cat am 18.02.2020, 19:20



Antwort auf Beitrag von blue624

Wozu benötigst du diese Info?

von cube am 18.02.2020, 20:44



Antwort auf Beitrag von blue624

Das weiß doch niemand, genauso wie im Kindi keiner weiß ob Kinder verheirateter paare durch Künstliche befruchtung entstanden sind...

von cm2507 am 18.02.2020, 22:50



Antwort auf Beitrag von blue624

Du bist gut, echt! Ganz ehrlich: Ich hab keine Ahnung wie viele Kinder bei uns in der Kita alleinerziehende Eltern haben. Das sieht man weder den Kindern noch den Eltern an... Wie sie entstanden sind erst recht nicht... Ich würde auch nicht danach fragen. OK, ein Großteil würde diese Frage auch gar nicht beantworten können, weil die Deutschkenntnisse nicht ausreichend sind...

von Jessi757 am 19.02.2020, 06:04



Antwort auf Beitrag von blue624

Bei meinen Kindern (in einem LK mit hohem Einkommen) würde ich schätzen: ca. 2,5% Alleinerziehende, davon null Samenspenden. Im Bekanntenkreis: 10% Alleinerziehende, null Samenspenden, je ein schwules und ein lesbisches Paar mit leiblichen Kindern (nicht AE).

von tonib am 19.02.2020, 08:49



Antwort auf Beitrag von tonib

Ich habe meine Frage wohl zu plump gestellt. Ich bin alleinerziehende Mutter. Um mich herum sehe ich lauter Familien mit vielen Kindern. Ich mache mir Sorgen, dass meine Kleine darunter leiden könnte, dass sie keinen Vater und Geschwister hat.

von blue624 am 19.02.2020, 10:34



Antwort auf Beitrag von blue624

"Ich mache mir Sorgen, dass meine Kleine darunter leiden könnte, dass sie keinen Vater und Geschwister hat." Aber du hast diese Entscheidung bewusst getroffen und nimmst das Risiko in Kauf. Im Übrigen habe ich fast das Gefühl, dass du dir in der AE-Rolle gefällst, so oft wie du das zum Thema machst.

von albaconi am 19.02.2020, 10:52



Antwort auf Beitrag von blue624

Ob Dein Kind darunter leiden wird hat mMn nicht so viel damit zu tun, wie viele andere Kinder von AEs oder aus Samenspenden in ihrem KiGa oder ihrer Klasse sind. Viel wichtiger ist, wie Du damit umgehst. Und je mehr Du darin selber ein (potentielles) Problem siehst, die Sache thematisierst und als "Ursache allen Übels" ansiehst, desto mehr wird es zum Problem für Deine Tochter. Ich kenne einige Familien mit "besonderen" oder "gesellschaftlich schief angesehenen" Lebensverhältnissen. Wenn die Eltern souverän damit umgehen, dann ist das für die Kinder nie ein Problem. Wenn die Eltern aber recht viel G'schiß drum machen, dann merken die Kinder meistens sehr schnell, daß sie "anders" sind.

von Strudelteigteilchen am 19.02.2020, 11:17



Antwort auf Beitrag von blue624

Warum sollte irgendjemand dein Kind wegen der "Samenspende" benachteiligen? Solange du damit nicht hausieren gehst, wird es doch nie jemand erfahren??? Es liegt doch nur an dir. Ich habe mich noch nie mit einer anderen Kiga-Mutti darüber unterhalten, wie die Kinder entstanden sind. Auf den Gedanken wäre ich nie gekommen. Und den Gedankengang wegen "keine Geschwister" kann ich auch nicht nachvollziehen. Es gibt doch Millionen von Familien mit Einzelkindern? Das ist doch nichts erwähnenswerte bzw. in keinster Weise auch nur annähernd "außergewöhnlich"? Genauso ist es mit dem alleinerziehend sein??? Das ist doch nichts besonderes? Zudem: Kinder die im ersten Kiga-Jahr noch mit beiden Elternteilen zusammenleben, können im nächsten Jahr schon Trennungskinder sein. Das passiert doch ständig an jeder Ecke...

von Summer80 am 19.02.2020, 18:21



Antwort auf Beitrag von blue624

Dein Kind hat doch einen Vater, den es ja auch kennen wird, oder? Man muss ihn ja weder vor dem Kind noch vor anderen Samenspender nennen, auch wenn er das aus deiner Perspektive ist. Für das Kind ist es sein Vater, egal ob aus Liebe, aus Kinderwunsch, oder sonst wie entstanden. Details der Zeugung gehen niemanden etwas an und Väter, die nicht sonderlich präsent sind, haben sicher viele Kinder.

von kunigunde am 23.02.2020, 20:40



Antwort auf Beitrag von blue624

Kann man die gestellten Fragen nicht einfach beantworten (so gut man eben kann) oder sich, wenn man die Frage irgendwie doof findet, seine Kommentare sparen?! Natürlich hab' auch ich nicht den Rundum- Blick bei uns im Kindergarten. Soweit ich es bisher mitbekommen haben, lebt der Großteil der Kinder mit 2 Elternteilen zusammen- meist die leiblichen. Ich weiß aber auch von getrennt lebenden Eltern (wo die Kinder z.B. teils bei dem einen, teils beim anderen leben) oder von Kindern,die bei Pflegeeltern leben, zusammen mit leiblichen Kindern der Pflegeeltern. Das betrifft aber nur die Familien, die ich mehr oder weniger kenne. Und ich habe nicht den Eindruck, dass es allzu große Unterschiede gibt, die (allein) auf die Eltern- Konstellationen zurückzuführen sind. Aber wie vorher schon jemand schrieb: wie ein Kind sich entwickelt hängt natürlich von jeder Menge Faktoren ab.

von MamaLausemaus am 20.02.2020, 10:57



Antwort auf Beitrag von MamaLausemaus

"Handelt es sich bei den Alleinerziehenden meist um geschiedene Frauen oder sind es auch Mütter, die bei der Samenbank waren?" Du musst aber schon zugeben, dass diese Frage recht schräg ist. Vor allem die Frage nach der Samenbankspende.

von albaconi am 20.02.2020, 11:45



Antwort auf Beitrag von albaconi

Nun ja, ihr Kind ist das Ergebnis einer Samenspende, von daher... Doch im Grunde soll sie doch froh sein, daß die meisten sich nicht genug für die Familienverhältnisse der Kinder im Kindergarten interessieren, um irgendwelche Statistiken zu führen - das bedeutet doch, daß es tatsächlich wurscht ist. Und wenn es den Eltern wurscht ist, ist es mit einer gewissen Wahrscheinlichkeit auch den Kindern egal. Ich muß zugeben, daß ich vor vielen Jahren - als ich ganz frisch AE war - auch versucht habe, für die Schulklasse von KindGroß eine solche Statistik zu erstellen. Irgendwann stellte ich fest, daß zu einem Kind, dessen Mutter ich immer für AE hielt, doch ein Vater gehört, und daß sie alle ganz rama-spießig mit (leiblichem) Vater, Mutter und zwei Kindern in einem Reihenhaus wohnten. Der Vater kam halt aus beruflichen Gründen bisher nicht vor, bei keinem Elternabend und bei keiner Schulveranstaltung, und die Mutter war zwar supernett und durchaus in der Elternschaft integriert, aber nicht so die Plaudertasche. Wobei ich mich im Nachhinein erinnerte, daß der Vater auf dem allerersten Elternabend schon dabei war - aber ich hielt ihn für den großen Bruder, weil er mit Mitte 30 immer noch aussah wie 16 *gg*. Seitdem erstelle ich keine Statistiken mehr, die auf Hörensagen-Daten basieren - das geht eh schief.

von Strudelteigteilchen am 20.02.2020, 14:40



Antwort auf Beitrag von blue624

Im Kindergarten waren einige Alleinerziehende, in der Grundschule auch, und ganz viele waren es im Hort. Im Gymnasium sind es ziemlich wenig. Irgendwie stelle ich mir schon länger die Frage, wieso Kinder von Alleinerziehenden keinen zweiten Elternteil haben sollen, das würde mich auch interessieren. Bei den alleinerziehenden Müttern, die ich kenne, sind die Väter überwiegend sehr aktiv. Sie leisten oft Fahrdienste ... . Eine Samenspende schließe ich deshalb eher aus.

von Mehtab am 20.02.2020, 20:16