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Geschrieben von sonnenschein 110 am 23.01.2011, 14:03 Uhr

ist das nur eine Phase ? Null Bock

Mein Sohn ( 11J.) 5. Kl. Gymnasium macht Probleme.Die Klassenlehrerin schlägt schon zum 2. mal Alarm und bittet um ein Elterngespräch.
Er sammelt alle möglichen Arbeitsblätter unter seinem Tisch anstatt sie mit heim zu nehmen und einzuheften. Er schreibt teilweise die Tafelbilder nicht ab, sondern sitzt wie in einer Vorlesung da und schreibt sich Stichpunktartig auf was er für wichtig hält. Er schreibt alles mit Tinte, macht keine farbigen Überschriften, gestaltet auch nicht übersichtlich.
Irgendwie glaub ich er weiß gar nicht, warum er zur Schule geht. Ihm gefällt es an der Schule, daran gibt es keine Zweifel, aber er nimmt das ganze überhaupt nicht ernst. HA werden solange es geht rausgezögert,von allein kommt er kaum auf die Idee, lernen tut er nur wenn er mehrmals daran erinnert wird und nachhilft indem man sich selbst hinsetzt und mit ihm zusammen anfängt.Meist motzt er länger als er für die Aufgaben braucht.

Er musste in der Grundschulzeit so gut wie nie etwas lernen, hat eine super Merkfähigkeit.Er ist schon immer etwas unordentlich gewesen, aber da es ihm leicht fiel, hatte er keine Probleme.Notenmäßig hatte er da von 1- 3 alles. Ab und zu aber Schusselfehler, deshalb gab es auch mal eine 3.

Irgendwie weiß ich nicht was ich tun soll.Mometan liegt er so zwischen 2-3, hat aber auch schon 3x eine 4 gebracht. Da er mündlich viel besser ist als schriftlich scheint er auf dem Zeugnis aber doch eher 2en und 3en zu bekommen. Finde ich nicht schlecht, aber das Problem ist das die Lehrein meint, er wird in kürze den Anschluss verlieren, wenn er so weiter macht.So könne es nicht weiter gehen.

Ihn stört das nicht, mit einer 3 wäre er auch zufrieden. Ich glaub er muss erstmal absacken um zu kapieren, das er was tun muss. Er meine er komme mit seiner Heftordnung zurecht, was er nicht aufschreibt, weiß er. Das Problem ist nur, das Lehrer manchmal einen ganz bestimmten Wortlaut wissen möchten und den weiß er dann nicht, weil er es mit seinen Worten aufgeschrieben hat. Er versaut sich dadurch viel. Wir sitzen regelmäßig hier und üben mit ihm, würden wir das nicht tun, wäre er vermutlich noch schlechter. Hab schon überlegt, ob wir ihn einfach mal lassen, damit er auch deutlicher merkt, das seine Heftführung und Ordnung wichtig ist. Er muss sich doch auch selbst mal kümmern.

Ist das die Umstellung wegen dem Schulwechsel , oder die Pupertät, oder was???? Was würdet ihr denn tun ?

 
2 Antworten:

Re: ist das nur eine Phase ? Null Bock

Antwort von tequila sunrise am 23.01.2011, 14:50 Uhr

Ich würde den Jungen mitnehmen zum Elterngespräch und versuchen zu Dritt eine Lösung zu finden.
Wenn er so fix ist und sich so viel merken kann, was er sich nicht aufschreibt, würde ich ihm seine eigene Arbeitsweise zugestehen.
Bestimmte Dinge, wie Arbeitsblätter erledigen, sollten gemacht werden. Für alles andere würde ich ihn seine eigene Arbeitsweise finden lassen.
Bisher lassen die Noten das ja durchaus noch zu. Sollte das irgendwann mal nicht mehr der Fall sein, kann man die Daumenschraube immer noch ansetzen. Bis dahin würde ich ihn machen lassen. Biete ihm deine Hilfe an, aber zwänge sie ihm nicht auf. Die Lehrerin soll ihre Bedenken äußern, dann weiß er wo er steht, und was möglicherweise passieren kann.
So würde ich das machen.

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Re: ist das nur eine Phase ? Null Bock

Antwort von Karatehamster am 23.01.2011, 16:00 Uhr

Hallo!

Deine Situation kommt mir so bekannt vor! Habe hier das Selbe in grün... *seufz*

Bei uns ist es allerdings so, dass er in der Schule den Kasper macht und stört- lernen und HA´s geht gut.
Da sich die Noten auch zwischen 2 und 3 bewegen und er sehr gern hingeht, ist er sicher richtig. Nur die Umstellung von der behüteten, konsequenzlosen GS, wo er nie was lernen mußte und es den Lehrern Wurst war, wie er sich im Unterricht benimmt hin zum Gymi, wo man halt echt anwesend sein muss (auch geistig) fällt halt schwer...

Die Gespräche mit ihm und der Lehrerin haben nicht gefruchtet.

Nächster Versuch ist jetzt der Gang zum Schulpsychologen. Da gibt es jetzt einen, der nur für unsere Schule zuständig ist und der setzt sich morgen mit Sohnemann zusammen.

Habt Ihr nicht irgendwelche Beratungslehrer oder Schulpsychologen an Eurer Schule?
Die wissen (hoffentlich) besser, wie man mit solchen Situationen umgeht als wir Eltern das können.
Die Lehrer sind da auch oft überfordert, da sie ja auch noch andere Kinder (mit Problemen) haben.

Wir haben allerdings das Gefühl, dass es bei uns besser wird.
Sohnemann sitzt jetzt zwischen lauter Mädchen in der ersten Reihe und mein Mann scheint beim letzten Gespräch irgendwie der richtigen "Knopf" gedrückt zu haben. Er scheint es langsam einzusehen.

Wenn es nur nicht so frustrierend wäre, gell?!
Wenn die Jungs nur mal kapieren würden, welche Chance sie sich damit kaputt machen!

Zur Arbeitsweise Deines Sohnes kann ich Dir nur noch sagen, dass er in der schule mitschreiben MUSS, die Heftaufschriebe, Arbeitsblätter etc. müssen vollständig sein.
Wann die Kiddies aber die HA´s machen, müssen wir ihnen vielleicht selbst überlassen...so schwer es fällt!

Ach, ich kann soooo mit Dir mitfühlen! ;o)

Ach ja! Von "einfach reinlaufen lassen" halte ich nicht viel- obwohl ich mir das bei unserem auch schon überlegt hab.
Da unserer aber erstmal lernen muss, sich zu organisieren und zu lernen, kann ich ihn nicht einfach stehen lassen.
Hätte auch ein Sch...gefühl dabei!

Kopf hoch! Ich wünsche Dir viel Kraft und Geduld!

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