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Geschrieben von Henni am 10.03.2012, 9:17 Uhr

Darf ich noch mal was zum Verständnis bzgl. Konfirmation nachfragen?

virweg: ihc bin ABSOLUT überzeugt "ungläubig", war aber mal routinemäßig evangelisch, bin auch konfrmiert worden habe aber NULL Erinnerung an das ganze außer das es SUPERLANGWEILIG war. Aber das nur so...

Mein SChwigervater ist ev, Pastor und mein Mann auch ev., aber eher "passiv", dennoch haben wir unsere Kinder ev. taufen lassen, MIR war es egal, meinem Mann wichtig. ICH gehe NIE in die Kirche, es sei denn, eines meienr Kinder führt dort etwas auf. Da wir hier auf einem kath. Dorf wohnen waren die Kinder im Kath. Kindergarten, es GIBT halt keinen anderen, aber auch das finde ich wurscht. Bislang war das Thema Kirche also sehr unverkrampft und das LIeblingsfach mienes Sohnes RELIGION *g*..er ist nun 5 Klasse.

Und nun erfahre cih hier was von "Pflicht- Gottesdiensten? Mit Unterschrift???? Ist das So? MÜSSEN die Kinder wenn sie im Konfirmadenunterricht sind in die Gottesdienste? Wie oft? WARUM? Und vor allem: sind die denn so schlecht, dass man sie zwingen muss? Ich habe wie gesagt NULL Erinnerung an meine Zeit damals..., aber wenn es der Pastor nciht schafft, dass die Jungs und Mädels da freiwllig hingehen ist das doch etwas Arm, oder? Miener geht wirklich gern, nur da keienr von uns geht und wir 6 km ohe Busanbindung außerhalb wohnen und der ev. Gottesdienst reihum in den Gemeindan stattfindet kommen da ja schräge Zeiten auf uns zu...bitte sagt, dass das nciht stimmt...dann wird ja meine ablehnende Haltung der Kirche gegenüber nur manifestiert... ich ZWINGE doch da niemanden hin! ?!?!?! Oder doch???

 
25 Antworten:

Re: Darf ich noch mal was zum Verständnis bzgl. Konfirmation nachfragen?

Antwort von magistra am 10.03.2012, 9:57 Uhr

Henni, hier geht es nicht darum, dass sie jeden Sonntag gehen müssen, aber ab und an eben doch. Würdest du jemandem ein schulisches Zeugnis geben, wenn er nie dort war? Ich kann doch niemanden in die Gemeinde aufnehmen, der nie einen Gottesdienst besucht hat, oder? Ein Hauptgottesdienst ist für Jugendliche zunächst einmal recht fad, weil sie vieles nicht kennen. Dieses Kennen geschieht erst dadurch, dass man sich damit beschäftigt bzw. beschäftigen muss. Dann erkennt man einzelne Teile und sieht ihren Sinn evtl. ein (oder auch nicht).
Bei uns brauchen sie 10 oder 15 Stempel innerhalb eines Jahres. Das ist nun wirklich nicht zu viel verlangt.
Wenn ihr wirklich nie in die Kirche geht, frage ich mich, warum ihr eure Kinder dann konfirmieren wollt (v.a. wenn ihr auf dem katholischen Dorf wohnt, d.h. Gruppenzwang kann es wohl keinen geben :-)).

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WIR

Antwort von Henni am 10.03.2012, 10:01 Uhr

WIR wollen es ja auch gar nciht, also ich sowieso nciht und meinem MAnn wäre es schnurz..aber meine Sohn findet das total spannend und geht wie gesagt total gern in den reliunterricht und WÜRDE auch mit in die Kirchen gehen wenn WIR gehen würden, denn er kommt dort allein nciht hin!! Von daher ist 15 mal im Jahr schon heftig!

Also wie gesagt: WIR wollen es nciht ER will es, und so sehe cih das doch auch, die Kidner n sollen es WOLLEN und nciht MÜSSEN!!! Es ist hier NULL gruppenzwang, in siner klasse sind nur 2 evangelisch, es ist reines INteresse! Ist den die Konfirmation also eine Art von Zeugnis? Ich kenne mich da echt nciht aus! dass man zu dem Konfirmandenunterricht gehen muss ist mir klar, und das ist ja auch freiwllig und das will er, er will dann sicher auch in die Gottesdienste wenn sie GUT sind und nciht so öde wie ich es kenne, aber warum MUSS er es MÜSSEN???

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Re: Ich finde das richtig!

Antwort von Hexhex am 10.03.2012, 10:02 Uhr

Hallo,

es geht nicht um "Zwang", denn niemand muss sich konfirmieren lassen. Sondern es geht darum, dass viele Menschen die Kirche nur noch als Veranstalter für Familienfeste sehen. Die Kirche soll taufen, konfirmieren, verheiraten - aber viele Menschen möchten außerhalb dieser Traditionsfeste nichts mit ihr zu tun haben. Das Problem ist, dass Kommunions- oder Konfirmandenunterricht oft nicht wahrgenommen wird, wenn er keine Pflicht ist. Nicht, weil er schlecht wäre, sondern weil sich Kinder und Teens einfach in diesem Alter oft lieber verabreden oder shoppen gehen, statt zum Unterricht oder in den Gottesdienst. Unterricht - so gut er auch sein mag - hat ja immer etwas mit Mühe, Mitmachen, Zuverlässigkeit, Pünktlichkeit etc. zu tun, das ist halt unbequem.

Auch musst Du bedenken, was das Wort Konfirmation (confirmare = lat. festigen) bedeutet. Der Jugendliche bestätigt in dieser Feier sein (damals noch von den Eltern gegebenes) Taufversprechen, nämlich Teil der Gemeinschaft und der Gemeinde werden zu wollen. Und die Kirche sagt zu Recht, es geht nicht an, dass ein Teenie am Tag der Konfirmation konfirmiert werden möchte, aber gar nicht weiß, was diese Zeremonie eigentlich bedeutet, weil er keine Lust hatte, zum Konfirmandenunterricht zu gehen. Und dass er Teil der Gemeinschaft werden möchte, sich aber im Gottesdienst nicht blicken lässt. Die Kirche ist kein Dienstleister und auch kein Event-Veranstalter. Wer ein vollwertiges Mitglied der Gemeinde werden möchte (konfirmiert werden möchte), sollte auch gezeigt haben, dass es ihm damit ernst ist. Wer das nicht möchte, braucht sich nicht konfirmieren zu lassen, es ist ja freiwillig.

Von daher finde ich es richtig, dass die Kirche darauf besteht, dass Jugendliche an der inneren Vorbereitung auf diese Feier, also am Unterricht und den Gottesdiensten teilnehmen. Dass Teenies nicht immer freiwillig das Richtige tun, finde ich auch normal. Und dass es deshalb überprüft wird, ist daher okay. Wie oft ein Kind im Rahmen der Vorbereitung in den Gottesdienst geht, ist unterschiedlich, erkundige Dich einfach im Gemeindebüro.

LG

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ich sehe das so

Antwort von Laufente123 am 10.03.2012, 10:13 Uhr

Ich war wie Du routinemäßig ev., bin schon lange ausgetreten, meine Kinder sind auch nicht getauft. Wenn sie wollen dürfen sie, aber dann müssen sie sich selber darum kümmern (ich unterstütze dann falls notwendig). Sie wollen aber nicht schon alleine deswegen weil sie auch nicht zum Gottesdienst wollen. Sie haben aber Kontakt zu den Kirchen (Bibeltage und so). Das war mir wichtig, denn der christliche EInfluss gehört zu Deutschland dazu. Würden wir in Saudi Arabien leben würde ich sie genauso motivieren zu den Korantagen zu gehen.

Also lass dieses Problem doch auch das Problem (wenn es überhaupt eines ist) Deines Sohnes sein. Biete ihm an dass du ihn fährst wobei man 6 km locker mit dem Radl fahren kann. Und wenn er Terminstress hat muss er es sich eben überlegen.

Aber ich finde es richtig dass eine gewisse Anwesenheit verlangt wird, denn Christ kann man ohne Konfirmation sein, evangelisch aber nicht. Wenn er sich bewusst entscheidet evangelisch sein zu wollen dann soll er doch auch etwas dazu tun.

Sohn kann doch auch nicht Mitglied des Fußballvereins sein, bei den Meisterschaften mitspielen wollen aber nicht zum Training gehen?

Es ist eine freiwillige Entscheidung.

Servus
Laufente

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Ich finde das durchaus ZWANG

Antwort von Henni am 10.03.2012, 10:16 Uhr

denn wozu ist denn dann der Konfirmandenunterricht? Ich denke DORT lernen Sie alles über die Bedeutung etc...im Gottesdienst wird doch gar nichts spezielles für die Jugendlichen gemacht! Der findet heir wie gesagt ca alle 14 Tage statt. ist fast leer und furchtbar öde! Da vergrault man sich ja die letzten Interessierten! Der schuss geht doch zwangsläufig nach hinten los, sollen Sie doch was interessantes dort machen, dann wäre cih auch bereit, meinen Sohn da durch die Gegend zu gurken und en Stunde auf ihn zu warten, aber wenns ÖDE ist? und nur die da sitzen, die man zwingt? Na toll...

Was, wenn cih als Eltern das ablehne, meine SOhn will aber? Dann musser warten bis er 18 ist damit er sich selbst dorthin fahren kann??

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Laufente, ich wohne im Gebirge!

Antwort von Henni am 10.03.2012, 10:18 Uhr

Die 6 km kann man hier NICHT mit dem Rad fahren, nur einmal im Jahr führt der Ultra MArathon hier vorbei...es geht 200 Höhenmeter steil hoch direkt an der Straße! Und NEIN; es fährt KEIN Bus!

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Re: Darf ich noch mal was zum Verständnis bzgl. Konfirmation nachfragen?

Antwort von lastsnowflake am 10.03.2012, 10:26 Uhr

Ich unterschreib zu 100 % bei Hexhex.
Henni, du schreibst, dein Sohn zeigt Interesse an der Sache. Er möchte gerne in die Kirche gehen. Ist es da soooviel verlangt, ihm z.B. einmal im Monat den Kirchgang zu ermöglichen? Ihn wenigstens nur hinzufahren und wieder abzuholen, wenn es euch schon so sehr widerstrebt selber mit am Gottesdienst teilzunehmen.
Wir sind katholisch und gehen auch nicht jeden Sonntag in die Kirche. Aber so alle vier bis sechs Wochen schon. In der Kommunionsgruppe meiner Ältesten war damals ein Mädchen, das sich mal bei meiner Tochter ausgeweint hat weil sie sooo gerne in die Kirche gehen möchte. Aber daheim niemand mit ihr geht. Sie war total traurig darüber. Sogar als damals die Kommunionskinder im Gottesdienst der Pfarrgemeinde vorgestellt wurden hat sie keiner hingebracht. Ein paar Kinder waren ohne Eltern dort. Meiner Meinung nach schon armseelig. Denn wie sich diese Kinder gefühlt haben müssen mag ich mir gar nicht ausmalen.
Warum lässt man seine Kinder dann taufen? Es zwingt einen doch keiner dazu. Nur wegen den hübschen Fotos mit den Taufkleidchen? Oder weil die Großeltern sonst verschnupft wären? Was man als erwachsener Mensch, der ein Kind in die Welt gesetzt hat doch aushalten können müsste. Bei der Taufe habt ihr als Eltern euch doch bereit erklärt, eure Kinder im Sinne dieser Kirche zu erziehen. Da fällt einem doch echt kein Zacken aus der Krone, wenn man ein Kind das zum Gottesdienst möchte ein paarmal im Jahr zumindest hinbringt.

Ich bin übrigens sehr erstaunt, dass es bei den Evangelischen Pflichtanzahlen von Gottesdienstbesuchen gibt die man sich bestätigen lassen muss. Gibts bei uns vor der ERstkommunion nicht.

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Re: So schlimm ist es nicht!

Antwort von Tai am 10.03.2012, 11:11 Uhr

Hallo,

Hexhex hat alles exakt auf den Punkt gebracht! Besser erläutern kann man es nicht.

Ich finde auch, wenn sich eine Familie zur Konfirmation entschließt, gehört auch der Besuch von Gottesdiensten dazu. Zum einen sollten die Konfirmanden ja auch wissen, wie die Rituale in der Kirche aussehen, die sie im Konfirmationsunterricht besprechen, zum anderen stellen sie vielleicht fest, dass ein gut gemachter Gottesdienst auch interessant sein kann.
Es kann nicht sein, dass die Großfamilie dann nur des Events wegen am Tag der Konfirmation die Kirche füllt und nicht einmal der Konfirmand den Ablauf und das Glaubensbekenntnis kennt.

Da in diesem Alter kaum ein Kind freiwillig sonntagmorgens in die Kirche gehen würde, bleibt wohl nur der Pflichtbesuch. Hier sind es zwölf Stempel, die die Besuche bestätigen sollen, die aber im Lauf eines Jahres durchaus zu bewältigen sind.

Außerdem kann ich noch sagen, dass zumindest bei uns der Konfirmandenunterricht eine schöne Sache ist, der den Jugendlichen viele Denkanstöße gibt, die keinesfalls nur mit der Kirche zu tun haben, Es ist eine nette Gruppe, die durch tolle Konfi-Wochenenden und zwei Konfi-Partys zusätzlich positiv motiviert ist und fast bedauert, wenn im Mai alles vorbei ist.
Das alles steht und fällt aber sicher auch mit einem guten, engagierten Pfarrer und seinen Mitarbeitern.

Was die Kirchenbesuche vor der Kommunion angeht, scheint es zumindest hier so zu sein, dass von der ganzen Familie häufige Gottesdienstbesuche erwartet und dann auch registriert werden, wenn auch ohne "Heftchen".
Da lobe ich mir doch die Konfirmanden, die gehen auch alleine in die Kirche!

Grüße
Tai,
die mit der Kirche eigentlich auch nichts am Hut hat

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Re: Darf ich noch mal was zum Verständnis bzgl. Konfirmation nachfragen?

Antwort von gänseblümchenprinzessin am 10.03.2012, 11:11 Uhr

Also mir wären die Interessen meines Kindes voranig gegenüber meiner eigenen Bequemlichkeit/ Faulheit
aber meine Kinder sind auch getauft weil wir dahinter stehn und nicht nur aus
" Spaß"

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Warum fragst Du hier und nicht den "Fachmann" in deiner Familie...

Antwort von SkyWalker81 am 10.03.2012, 11:30 Uhr

Du hast also einen Pfarrer als Schwiegervater: Das würde ich dann doch vorrangig mit ihm bzw. deinem Mann diskutieren.
Aber gut:
Ich selber bin auch ev.,und obwohl meine Konfirmation schon 28 jahre her ist, weiss ich noch sehr wohl, das auch wir dieses Unterschriftenheftchen hatten.
Und obwohl ich selber auch kein Kirchengänger bin, finde ich es völlig in Ordnung. Denn wenn man sich entschliesst sich konfirmieren zu lassen, dann ist das eben auch ein Ja für die Kirche. Und gerade die ev. Kirche hat ja nun weitaus weniger angestaubte bzw. abstruse Ansichten als die rk-Kollegen.

Vieles steht und fällt aber auch mit dem Pfarrer vor Ort, und der war bei uns damals klasse. Hatte ja selber Kinder und war echt locker.
Und da fühlt man sich dann auch nicht so fremd in der Kirche, kann hinterfragen und auch diskutieren mit den "Geistlichen". Und man konnte damals auch die Gottesdienste mitgestalten.
Wenn alle immer bloss austreten, dann ändert sich nix.

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Re: So schlimm ist es nicht!

Antwort von bobfahrer am 10.03.2012, 11:31 Uhr

Ich möchte noch hinzufügen das wenn man sich für die Konfe oder Firmung entscheidet man dann nicht nur im Jahr der Feier in die Kirche geht sondern eigentlich irgendwie immer! Also so 20 - 30 mal im Jahr denke ich... und nicht nur vor dem Event und danach nicht mehr.

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Re: Warum fragst Du hier und nicht den "Fachmann" in deiner Familie...

Antwort von bobfahrer am 10.03.2012, 11:35 Uhr

Vieles steht und fällt aber auch mit dem Pfarrer vor Ort


So sieht es aus, ich bin ja mit 18 aus der rk ausgetreten - heute bin ich über die Kinder gut bekannt mit dem Ev. Pfarrer Ehepaar und ich spiele schon lange mit dem Gedanken mal in die Kirche zu gehen um mir die Predigt anzuhören. Einfach aus Neugier

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Re: Darf ich noch mal was zum Verständnis bzgl. Konfirmation nachfragen?

Antwort von Ulli am 10.03.2012, 12:02 Uhr

Ja, hier müssen die Kinder in 1,5 Jahren auch 40 mal in der Kirche gewesen sein und dies mit Unterschrift nachweisen.
Nein, ich finde das auch nicht richtig.

Argumentation dafür:
Die Kinder wollen mit der Konfirmation in die Gemeinde aufgenommen werden, daher sollen sie sich auch in die Gemeinde eingliedern und an den Gottesdiensten teilnehmen.
Die Konfirmation ist quasi eine Bestätigung der Kirchenzugehörigkeit und die Kirche hat dieses Ritual der Konfirmation ebenso wie die Rituale des Kirchgangs und noch einige mehr. :-)

Allerdings ist im Gegenzug zur Einführung des Pflicht-Kirchengangs die Prüfung abgeschafft worden. Jetzt wird man halt für körperliche Anwesenheit konfirmiert und muss nicht mehr zeigen, dass man sich inhaltlich mit dem Glauben auseinandergesetzt hat.

Aber im Jahrgang meiner Tochter hat bereits ein Mädchen entschieden, dass ihr das zu viel ist und dass sie auch evangelisch sein kann ohne konfirmiert zu werden.

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Re: Ich glaube, Dein Problem liegt ganz woanders...

Antwort von Bonniebee am 10.03.2012, 12:19 Uhr

Es geht Dir gar nicht darum zu verstehen, warum die Kirche auf dem Besuch einiger Gottesdienste und dem Konfirmandenunterricht besteht. Denn es wurde Dir ja hier bereits ausführlich erklärt, und auch Dein Mann kann es Dir sicher gut erläutern. Es geht einfach darum, dass Du mit der Kirche nichts anfangen kannst und es Dir offenbar gewaltig stinkt, dass Dein Kind sich konfirmieren lassen will - weil es nämlich für DICH mit einigen Unbequemlichkeiten verbunden ist, wie Du ja selbst sagst. Gegen Bequemlichkeit, Verweigergungshaltung und Lustlosigkeit ist natürlich kein noch so vernünftiges Argument gewachsen, weswegen dieser Thread komplett müßig ist.

Es ist Dein gutes Recht, keine Lust auf Kirche zu haben - ich find's nur schade, dass Du Dein leeres Gestänker und Gequengel auf etwas ausdehnst, was Dein Kind betrifft und was es sich wünscht... Also ich unterstütze meine Kinder in solchen Dingen und fahre sie auch, wenn es sein muss (auch wir wohnen sehr abgelegen).

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Re: Darf ich noch mal was zum Verständnis bzgl. Konfirmation nachfragen?

Antwort von sonnenschein 110 am 10.03.2012, 12:36 Uhr

Ich hab meine Kinder gar nicht gefragt, sondern gleich selbst entschieden. Wir sind beide nicht kirchlich, also war für uns von vornherein klar, das unsere Kinder nicht in Religion gehen, sondern in Ethik. Wir wohnen auch auf dem Lande und hier sind viele kirchlich, aber das interessiert mich nicht. In der 8. Klasse haben die Kinder entweder Jugendweihe ( für die nicht kirchlichen) oder eben Konfirmation.Mir ist das schnurzpiepegal was die anderen machen und wenn meiner der einzige wäre, dann würde er trotzdem nicht in Religion gehen.

Wenn deinem Sohn Religion gefällt, dann musst das so hinnehmen. Schick doch deinen Mann mit zum Gottesdienst.Ihm war es wichtig, das er getauft wird, dann soll er sich auch drum kümmern.

Ich kenn mich da auch gar nicht aus, aber wenn jemand getauft ist und konfirmiert wird und wie ich heute hier gelernt hab, dass das die Aufnahme in die kirchliche Gemeinde bedeutet, dann sollte man sich da auch ab und zu mal sehen lassen.

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Henni, das ist sehr unterschiedlich

Antwort von like am 10.03.2012, 14:05 Uhr

unterliegt wohl ziemlich dem Ermessen des Pfarreres. Deshalb bringt es dir nichts, wenn wir beaschreiben, wie es bei uns ist. von jeden Sonntag mit abzuzeichnendem Protokoll bis zu Richtilinie 10 mal in dem Jahr, was aber nicht kontrolliert wird, hab ich schon alles gehört. Am besten mal Eltern in deinem Ort fragen, deren Kinder das schon durch haben.
ICH wehre mich auch gegen den Zwang. Zum einen, weil die Kinder eben auch noch anderes haben - Thema Schule ist heutzutage z.B. auch am WE deutlich präsenter als das noch zu meiner Schulzeit war - zum naderen, weil ich denke, damit verleidet man den Jugendlichen das Kirchgehen vollends ganz. Wer ein Jahr lang so gezwungen wird und es nicht aus freien Stücken tut, der geht im Anschluss gar nicht mehr.

Konfirmandenunterricht dürfte wohl allerdings überall Pflicht sein. Wobei man auch da mal entschuldigen kann. Da sind meine aber auch immer ganz gern gegangen - war eine nette Gruppe und die Themen wohl auch oft ansprechend.

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Bequemlichkeit und Faulheit???

Antwort von Henni am 10.03.2012, 14:06 Uhr

Herrje, na ihr seid ja schräge Vögel! Als jemand der im Außenbereich wohnt ist es KLAR, dass man jahrelang nur Taxi für die Kinder ist. Das mal vorweg. Ich fahre JEDEN TAG und MEHRMALS am Tag. Logisch, die Kidner haben jeder 2-3 Hobbies und das ist auch okay so. da cih früher Feierabend habe als mein Mann ist es meist so, dass ich nachmittags fahre, er eben nach 18 Uhr die Abholtouren. Das Wochenende ist phasenweise volelr Wettkampftermine, die wir natürlich auch begleiten und fahren. Und wenn meine Sohn manchmal mit einem Zettel nach Hause komtm, auf dem steht: Kinder gottesdienst am Sonntag den xxx, dann geht mein Mann da manchmal mit den Kindern hin und den Kindergottesdienst scheint GUT zu sein. DESHALB gehen mein Mann und meine Kidner dort hin.

Die ERWACHSENEN Gottesdienste sind LEER bis auf Konfirmanden und 1-2 Greise UND die Eltern der Kind, die ihr Kidn fahren müssen weils halt hier durch 3 Gemeinden routiert. EIN Elternteil wird also verdonnert, die KonfiKinder zu fahren, ich hab mich eben grad erkundigt, es SIND dieses Jahr heir aus dem Ort 4 Kinder, im nachbarort eines und im dritten Ort auch 4. Also 8 Konfirmanden! JA; ICH würde mri wünschen, dass mein Sohn das unter SOLCHEN Bedingungen echt sein lässt, denn ALLE konfirmanden schimpfen nur darüber! ABer ICH kann das ja schlecht entscheiden ER ist ja religionsmündig und will es bislang...und wie gesagt: es sind noch 2-3 Jahre Zeit! Der Hut hoch geth mir halt aufgrund der Tatsache dass die Veranstaltung also derart schlecht ist, dass die Jugendlichen NICHT gern und freiwillig hingehen! Denn alle anderen Hobbeis machen emien Kidner ja AUCH freiwillig udn gern, und DA fahre cih dann halt auch!
Mein Schwiegervater übrigens ist ENTSETZT über die Qualität der ev Gottesdienste hier! Aber: er kann natürlich einer Predigt noch etwas abgewinnen, ich nciht wirklich. Dem verpflichtenden Besuch von Gottesdiesnten steht er auch ablehnend gegenüber, er ist aber im Übrigen sein 10 JAhren pensioniert. Wir diskutieren oft und gern miteinander, aber im Bezug auf die Pflicht sind wir uns einig!! Das ist ÜBEEFLüssig, sie sollen doch lieber die KOnfirmanden so einbeziehen dass sie das wie ein Hobby auch gern machen, zB sie aktiv beteiligen wie auch im Kindergottesdienst! Davon aber sind die Herren hier WEIT entfernt... und wie gesagt, hier schrieb jemand von 40 !!!!!! Pflichtgottesdiensten..wie weltfremd ist Das denn? Hier sind es aber weniger , aber die genaue Zahl wusste grad keiner,...

Logo, das wird wenn dann die Baustelle und Taxitour für meine Mann, ER ist in der Kirche, aber für MICH "zerstört" es echt den Sonntag, wir haben ja "Landwirtschaft" und stehen daher immer zeitig auf, da um 11 uhr ne Stunde rumhocken zu müssen finde ICh schon heftig..und viel zu spät! Da ist man je erst um 12.30 wieder daheim... verplempert mir echt schöne Familienzeit für Ausflüge etc... aber naja...ich HOFFE ja er lässt es sein, da bin ich ehrlich ehrlich..ich feier lieber so mal .... und cih schätze, die Kirche wird sich auch weiter ändern müssen um überhaupt noch schäfchen zu haben...

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juppp like

Antwort von Henni am 10.03.2012, 14:07 Uhr

gegen den Konfirmandenunterricht sage cih ja auch nichts...DAS entscheidet man ja als Kind freiwillig und Das hängt bei uns auch ja Zeiten, wo schulbusse fahren! Der Sonntag dagegen....

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@henni

Antwort von magistra am 10.03.2012, 15:28 Uhr

Ups, sorry, ich dachte, es sei klar, dass das im Ermessen der jeweiligen Gemeinde liegt. Ist bei uns Evangelischen ja immer so. Gibt ja keinen Papst :-).

Konfirmation ist im Übrigen kein Sakrament. Man ist vollständiger evangelischer Christ ganz einfach durch die Taufe.

In eurer Situation würde ich meinem Sohn klar machen, dass das mit dem Sonntagsfahrdienst eben einfach nicht geht (und zwar nicht wegen der eventuellen Pflichtbesuche, sondern auch deswegen, weil er ja danach auch nicht mehr in die Kirche geht / gehen kann / wohl auch gehen will).

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zur konfirmation / kommunion

Antwort von biggi71 am 10.03.2012, 15:37 Uhr

gehören nun mal auch kirchgänge.
man kann sich nicht nur die rosinen rauspicken.
ganz oder gar nicht!
und einmal im monat wirst du dein kind ja wohl fahren können (wenn er es will), ansonsten würde ich ihn nicht konfirmieren lassen

lg

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Re: Katholenantwort

Antwort von Benedikte am 10.03.2012, 16:01 Uhr

also-ich bin zwar katholisch

aber bei unseren Kindern war das so, dass man vor Erteilung der Sakramente eben Unterricht erhaelt- meine Tochter hatte Kommunion und mein Sohn Firmung und eben auch im Kindergittesdienst erscheinen soll

wobei man bei uns durchaus"mal"fehlen konnte- es aber klar sein sollte, dass man sich ernsthaft auf ein Sakraemtn vorbereitet

weswegen meine es nicht zugunsten des Sportes haben fallen lassen. Und den Sporttrainern haette ich auch klar gesagt, dass in so eine Fall die Kirche vorgeht- die dann Pflicht ist, Sport Hobby. Ausserdem streicht- bei uns- kein TRainer wegn entschuldigtrem Fehlen jemand aus der MAnnschaftsaufstellung, schon gar nich, wenn die Spielstaerke stimmt.

also jedenfalls- vor den Sakramenten wurde Unterrihctsteilnahme erwartet- aber eben nicht so dramatisch mit Unterschrift und so

Benedikte

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Re: WIR

Antwort von MamaMalZwei am 10.03.2012, 19:14 Uhr

Hallo Henni, selten so gelacht! Da ist einem Religion und das ganze Drumherum schnurzpiepegal und dann hat man ein Kind, das gerne zur Kirche geht..Tja, dumm gelaufen... Welche Pflichtgottesdienste Ihr haben werdet, kann Dir hier niemand beantworten, das musst Du in Eurer Kirchengemeinde nachfragen. Meine mussten 20 mal hin, Katys Freundin einen Stadtteil weiter leider 50 Mal...Da ist gute Planung gefragt!
Unsere Gottesdienste hier sind eigentlich relativ "harmlos", weil unser Pastor sehr gut ist. Der macht sogar einen Gottesdienst zum Thema "Tatort" mit anschließendem Krimigucken...Das hab ich noch nirgendwo sonst gesehen. Er nahm auch die Werbung von "Media Markt" ("Weihnachten wird unterm Baum entschieden") als Steilvorlage für seine Weihnachtspredigt. Lemmi wurde unter Gospelklängen konfirmiert ("Hey man...") und Katy mit "Tears in Heaven". Da kam richtig Stimmung auf!
Und stinklangweiligen Unterricht machte er auch nicht, er deligierte das an Gleichaltrige in "Seminaren". Da wurde der Glockenturm bestiegen, "Bruce allmächtig" geguckt usw. Meine Beiden hatten da viel Spaß...LG

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Bei mir waren es 2 Pflichtsonntage :-)

Antwort von bobcat am 10.03.2012, 23:52 Uhr

Hallo,

in meiner Konfirmationszeit hatten wir hier extreme Unterschiede:

- Pastor 1: in zwei Jahren musste man im Schnitt jeden zweiten Sonntag dasein (mit Unterschrift)
- Pastor 2: insgesamt 2 Pflichtsonntage, einer davon war die Konfirmation...

Die beiden teilten sich eine Kirche und man konnte sich im Prinzip den Pastor aussuchen...

Allerdings hat mich die ganze Angelegenheit eher von der Kirche entfernt. Mir fehlte die "Wärme" und Geborgenheit. Stattdessen wollten sie mich erst nicht konfirmieren, da mein Vater nicht in der Kirche war...

LG,
Simone

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.. oder du sprichst das Ganze beim Elternabend offen an, den es ja wohl auch in der

Antwort von KH am 11.03.2012, 10:01 Uhr

evangelischen Kirche geben wird. Vielleicht findet sich auch eine Fahrgemeinschaft? Du hast ja noch etwas Zeit.
PS Für mich ist der Sonntagsgottesdienst eine Selbstverständlichkeit.

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KH ...

Antwort von Henni am 11.03.2012, 14:55 Uhr

Hallo kein Ahnung, ob es das geben wird, aber wir wohnen ja wie gesagt in Alleinlage, unsere einzie Nachbarskinder sind katholisch und NEIN, da geht sicher ncihts mit fahrgemeinschaften, klappt ja jetzt auch nur mit Hobbies die unsere Kinder MIT den nachbarskindern haben, in unserem fall LAnglauf.

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