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Stimmt etwas nicht mit der Muttermilch?

Sehr geehrte Frau Wrede,

meine Tochter ist sechs Wochen alt, seit der dritten Woche stille ich voll und
habe selten ein paar ml PRE-Milch zugefüttert, sofern ich das Gefühl hatte,
dass sie nicht satt wird.

Normal wird sie während des Stillens immer entspannter, nuckelt zum Schluss
nur noch ein wenig und schläft dann zum Teil noch an der Brust ein. Anschließend schläft sie in der Regel bis zur nächsten Mahlzeit. Allerdings kommt es vor, häufig in den Abendstunden, dass sie sich im Verlauf der Mahlzeit eben nicht entspannt, sondern im Gegenteil, immer angespannter
wird und sich verkrampft. Irgendwann dreht sie dann plötzlich das Köpfchen
immer wieder weg und weint, so dass man meinen könnte, sie hat keinen Durst mehr. Sofern ich sie dann aber hoch nehme, weint sie weiter und beruhigt sich nicht. Wenn ich sie dann wieder anlege, trinkt sie immer nur kurz, zum Teil nuckelt sie nur ein paar mal, bevor sie das Köpfchen wieder
weg dreht und schreit. Zwischenzeitlich schreit sie die Brust an, wenn ich sie
Ihr dann aber beherzt in den Mund stecke, saugt sie wieder... Wenn ich über die Flasche zufüttere, trinkt sie mal mehr, mal weniger, maximal aber so ca. 50 ml, manchmal nur 10 oder 20 ml. Das ganze zieht sich häufig über ein bis zwei Stunden ehe sie sich langsam beruhigt, die Abstände zwischen saugen und schreien immer größer werden und sie an der Brust einschläft. Wenn es sich um das „normale“ Clusterfeeding handeln sollte, dann dürfte sie doch nicht so furchtbar weinen? Ich dachte schon, es läge daran, dass ich vielleicht nicht ausreichend getrunken hätte und dadurch die Milch nicht reicht. Aber das ganze kommt auch an Tagen vor, an denen ich definitiv genug getrunken habe. Woran kann es liegen, dass meine Tochter manchmal so schrecklich unzufrieden ist?

Viele Grüße, Anni


von Anni1987 am 11.10.2018

 
 
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Antworten:

Re: Stimmt etwas nicht mit der Muttermilch?

Was ich noch vergessen habe: anfangs klappte das Anlegen gar nicht, daher habe ich abgepumpt und zugefüttert. In Woche zwei habe ich dann nachdem das Anlegen endlich klappte, zwei Tage voll gestillt. Meine Tochter hat beide Tage in Folge abgenommen, obwohl sie ihr geburtsgewicht bereits wieder erreicht hatte! Daher wieder abgepumpt und zugefüttert. Seit Woche drei klappt es mit der Gewichtszunahme. Nach 5 Wochen wog sie 3.860 Gramm und wurde geboren mit 2.990 Gramm.

Antwort von Anni1987 am 11.10.2018
 

Re: Stimmt etwas nicht mit der Muttermilch?

Liebe Anna,

auf Anhieb gibt es mehrere mögliche Ursachen für das Verhalten deines Babys. Zum einen erlebt dein Kind jetzt seine Umwelt immer bewusster und muss daher die Ereignisse des Tages verarbeiten. Das bedeutet für manche der kleinen Menschlein, dass sie sehr unruhig sind, weinen und an der Brust ebenfalls unruhig sind.

Hier hilft es, die Tage möglichst ruhig verlaufen zu lassen, den Abend sanft ausklingen zu lassen und dem Kind Nähe, Ruhe und Halt zu geben. Keine hektischen Versuche mit immer neuen Ideen das Kind zur Ruhe zu bringen, sondern so wenig „Action" wie möglich. Den Raum abdunkeln, beruhigend mit dem Baby sprechen oder ihm etwas leise vorsingen.

Besonders unruhige Babys, die sich an der Brust steif machen und nach hinten überstrecken, können auch gebündelt werden. Beim Bündeln wird das Baby gut in eine Decke eingewickelt, so dass seine Schultern nach vorne geneigt und die Arme unterhalb der Brust gekreuzt sind. So kann es den Kopf nicht zurückwerfen. Bei manchen Babys bewährt es sich, wenn die Decke unten offen bleibt, so dass die Füße frei bleiben. Wenn ein Kind auf diese Weise eingepackt ist, sieht es wie ein „C" aus, mit dem Kinn auf der Brust und angezogenen Beinchen.
Häufig reicht diese Maßnahme aus, das Baby zu beruhigen und es trinkt dann besser an der Brust. Manche Babys brauchen Halt im wahrsten Sinne des Wortes um weniger zappelig zu sein.

Eine andere Ursache kann der Schnuller oder die Flasche sein. Schnuller können wie alle künstlichen Sauger zu einer Saugverwirrung führen. Ist das Kind dann auch noch erregt oder besonders müde, dann „erinnert" es sich unter Umständen nicht mehr an die korrekte Trinktechnik für die Brust. In diesem Fall hilft nur konsequentes Verzichten auf alle künstlichen Sauger.

Eine Saugverwirrung entsteht, wenn ein Kind mit dem Wechsel zwischen den Trinktechniken an Brust und künstlichem Sauger (dazu gehören Flaschensauger, Schnuller und Stillhütchen) nicht zurecht kommt und dann die Brust schlussendlich sogar verweigern kann. Das ist ein ernsthaftes Stillproblem, das schon viele Sorgen und Tränen bei Müttern und Kindern verursacht hat. Doch eine Saugverwirrung kann überwunden werden. Dabei ist es die erste Maßnahme, dass sämtliche künstlichen Sauger weggelassen werden. In leichteren Fällen kann dies schon ausreichen.

Am besten besprichst Du mit einer Stillberaterin in deiner Nähe, wie Du vorgehen kannst.
Adressen von Stillberaterinnen findest Du im Internet unter:
http://wwwlalecheliga.de (Stillberaterinnen der La Leche Liga), http://www.afs-stillen.de (Stillberaterinnen der Arbeitsgemeinschaft freier Stillgruppen) oder http://www.bdl-stillen.de (Still- und Laktationsberaterinnen IBCLC).

LLLiebe Grüße
Biggi

Antwort von Biggi Welter am 11.10.2018
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