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Kristina Wrede
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Baby gibt mir nachts keine Auszeit

Hallo,
vielen Dank für Ihre guten Ratschläge. Ich hoffe Sie können mir bei einem Problemchen weiterhelfen.

Ich habe so langsam keine Kapazitäten mehr. Unsere Tochter ist nun 13 Monate alt und ich stille sie noch und wollte auch gerne insgesamt 2 Jahre schaffen.

Aufgrund von tubulären Brüsten hatte ich nie genug Milch, aber wir haben es irgendwie geschafft das Stillen neben der Flasche aufrecht zu erhalten. Mit knapp einen Jahr hat sich unsere Tochter sogar geweigert andere Milch zu trinken als von mir. Sie spuckt es aus und sagt bäh. Ihren Milchbrei isst sie meist noch zusätzlich zum Stillen (ich weiß echt nicht wie viel es ist, muss aber sehr wenig sein), aber sonst isst sie normal von der Familienkost, dass sie es nicht nötig hat.

Seit den letzten Wochen hängt sie nur noch an der Brust, tags wie nachts. Damit habe ich prinzipiell kein Problem, allerdings lässt sie mich nun nachts nicht mehr raus und will quasi die ganze Nacht stillend verbringen. A meldet sich mein Rücken (Familienbett und liegend stillen), B brauche ich wenigstens den Abend, um etwas Auszeit zu haben und Zeit mit meinem Mann... Ich muss mit ihr um 18/19 Uhr ins Bett gehen, ansonsten meldet sie sich spätestens alle 30 Minuten, wenn ich sie denn irgendwie angedockt bekomme... Das geht nun schon seit unzähligen Wochen so. Ein paar Tage habe ich immer Mal mitgemacht bei ihren Schüben und Zähnen, aber das jetzt, das geht zu weit. Sie nimmt keinen Schnuller, was ich ehrlich gesagt auch nicht wollte, da ich mich dabei schlecht gefühlt habe und der Papa reicht ihr auch nicht, da schreit sie sich in Rage...

Ich habe es Nachts zumindest geschafft, dass sie auf meinen Bauch schläft, damit ich sie nicht dauerhaft stillen muss, zwar mit wenigen Minuten (unter 10min) Protest, aber es wird besser, aber dieses früher ins Bett gehen macht mich fertig. Ich möchte auch nicht, dass sie später ins Bett geht, damit ich wach sein kann, ich brauche einfach meine Auszeit. Mir nimmt keiner das Baby ab außer selten Mal (1 Mal im Quartal oder so), Mittagsschlaf ist leider auch nicht immer ohne mich und das ganze 1 Lebensjahr lebte sie quasi auf mir in der Trage (3 h Nickerchen auf mir, was ich in Ordnung fand). Es war zwar oft auch hart, je schwerer sie wurde, aber ich kam klar. Ich habe sie also bisher immer sehr nah bei mir gehabt, weil es anders nicht ging und schreien lassen möchte ich sie nicht, außer wie oben beschrieben, was aber nur wenige Minuten sind und das mit Körperkontakt...

Was kann ich tun, damit ich wenigstens den Abend frei habe, sonst hätte ich immer von 19-23 Uhr frei, musste vielleicht einmal rein und dann gehe ich eh schlafen... Ist das ein längerer Schub und typisch für die Zeit? Wenn ich nur wüsste, wann es besser wird, ich komme echt an meine Grenzen und das macht sich leider dadurch bemerkbar, dass ich leicht reizbar werde und auch schnell laut werde, was ich nicht möchte...

Vielen Dank und liebe Grüße
Nadine


von Taekdine am 10.01.2018

 
 
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Antwort:

Re: Baby gibt mir nachts keine Auszeit

LIebe Nadine,

ich kann gut verstehen, dass du so nicht weiter machen möchtest. Mit 13 Monaten könntest du auch versuchen, eine stillfreie Zeit in der Nacht einzuführen. Wichtig dabei ist, dass du weißt, dass deine Maus das schaffen kann - auch wenn sie verständlicherweise nicht erfreut sein wird. Wenn du sie trotz ihrer Proteste liebevoll annehmen kannst, und trotzdem nicht an deiner Entscheidung zweifelst, ist der Erfolg recht wahrscheinlich.

Elizabeth Pantley hat ein schönes Buch geschrieben ("Schlafen statt Schreien", im TRIAS Verlag), und von ihr stammt auch diese "Methode" zur Einführung einer stillfreien Zeit in der Nacht:

Erkläre deinem Kind schon bei Tag, was sich in der Nacht ändern wird (sie verstehen es auch dann, wenn wir denken, sie seien noch viel zu klein um zu begreifen, was los ist!), und versuche, Signale zu definieren, die es wieder erkennen kann (z.B. "erst wenn der Radiowecker angeht, dann darfst Du trinken") und die sich eventuell anpassen lassen (den Radiowecker kann man etwa jeden 2. Tag eine Viertelstunde nach hinten programmieren, so dass die Pause immer länger wird). So wird die Nacht allmählich stillfrei.

Wenn sich dein Kind dann in der Nacht beschwert, dass es nicht trinken darf (und das kann es natürlich nur durch weinen oder schreien), dann tröste es und sprich liebevoll-beruhigend mit ihm, und gestehe es ihm auch wirklich zu, sauer zu sein, aber bleib konsequent beim "Nein", bis der vereinbarte Zeitpunkt (z.B. der Radiowecker geht an) für das Stillen gekommen ist. Dann jedoch solltest Du auch von dir aus deinem Kind die Brust anbieten - so lernt es, dass es sich auf dein Wort verlassen kann.

Natürlich kannst Du ihm während der Nacht einen Schluck Wasser oder auch einen Schnuller anbieten, doch sei nicht allzu überrascht, wenn das anfangs mit Wut abgewiesen wird.

Ehrlicherweise muss ich dazu sagen, dass die ersten Nächte zwangsläufig sehr unruhig sein werden. Doch in der Regel akzeptieren Kinder relativ schnell die neuen "Spielregeln", und je älter sie sind, desto einfacher. Einen "Knacks" beim Kind brauchst du nicht befürchten, wenn du ihm wirklich beistehst und ihn nicht "strafst" für seine natürliche Reaktion auf diese Veränderung.

Nur wenn sich dein Kind über mehrere Tage hinweg gegen diese stillfreie Zeit sperrt, tagsüber extrem anhänglich bzw. weinerlich wird, oder gar eine Hautreaktion zeigt, dann weißt du, dass es noch zu früh ist und du die stillfreie Zeit nicht zu lang ausdehnen solltest pro Nacht - oder vielleicht doch noch ein bisschen warten und durchhalten solltest.

Ich hoffe, das hilft!

Lieben Gruß,
Kristina

Antwort von Kristina Wrede am 10.01.2018
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