Dr. med. Vincenzo Bluni

Vollbremsung

Antwort von Dr. med. Vincenzo Bluni

Frage:

Hallo Herr Dr Bluni,

ich war gestern Abend auf dem Weg ins Krankenhaus weil ich starke Unterleibsschmerzen hatte.
Auf dem Weg dahin mussten wir im Auto eine Vollbremsung machen weil uns ein Mann vors Auto gelaufen ist. Die Vollbremsung war bei ca. 40-50 km
Ich selber lag in Rückenlage auf der Rückbank. Bei der Vollbremsung bin ich nur auf die Seite gerollt. Ich war nicht angeschnallt und somit bin ich auch nirgends gegengekommen.

Im KH angekommen wurde erst 30 Minuten Ctg geschrieben ein kurzer Ultraschall gemacht und vaginal nach dem MM geschaut. Alles unauffällig.

Da ich im KH gestern sehr unfreundlich behandelt wurde habe ich die Vollbremsung vergessen zu erwähnen.
Würde man 1 h nach dem Unfall veränderungen im Ctg und Ultradchall bemerken oder treten diese erst später ein.
Ich bin in der 36+0 SSW und habe eine VW Plazenta.

Was raten Sie mir jetzt?

Vielen Dank im Voraus für Ihre Antwort.

P.S: Ist eine Vollbremsung auch gefährlich wenn man nirgends gegenprallt?

von Rose22 am 17.10.2014, 10:10 Uhr

 

Antwort auf:

Vollbremsung

Hallo Rose22 ,

in dem Fall werden wir eine nochmalige Ultraschallkontrolle nach etwa 24 h empfehlen.

VB

von Dr. med. Vincenzo Bluni am 17.10.2014

Antwort:

Nachtrag

Herr Dr Bluni,

ich weiß, dass man generell angeschnallt sein muss aber gestern konnte ich vor Schmerzen kaum Sitzen, sodass ich mich hingelegt habe.
Irgendwie bin ich auch froh nicht angeschnallt gewesen zu sein, weil ich so nicht in den Gurt eingeschnürt wurde.
Kann bei einer Vollbremsung trotzdem so ein Ruck entstehen dass der Plazenta etwas passiert auch wenn man mit dem Bauch nirgends gegengestoßen ist? Oder besteht die Gefahr nur dann wenn der Gurt die Plazenta abschnürt?

von Rose22 am 17.10.2014

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