Dr. med. Vincenzo Bluni

(Ab)Stillen und Progesteron

Antwort von Dr. med. Vincenzo Bluni

Frage:

Sehr geehrter Herr Dr. Bluni,

ich hätte eine wichtige Frage zu meinem Hormonstatus und hoffe, ich bin bei Ihnen richtig.

Ich stille bereits seit einem knappen Jahr, bemühe mich aber gerade, mein Baby etwas zu entwöhnen und stille seit etwa 3 Wochen nun nur noch Abends, Morgens und in der Nacht (mehrmals - je nach Bedarf). Ich hatte lange sehr (zu) viel Milch, merke aber, dass diese seit ein paar Wochen plötzlich weniger wird.

Ich habe vor einer Woche meinen Hormonstatus feststellen lassen (primär aufgrund einer leichten Schilddrüsenunterfunktion) und war etwas überrascht von den Werten meiner Sexualhormone zumal ich nun bereits des Öfteren gelesen habe, dass Progesteron in der Stillzeit nicht zu niedrig sein sollte.

Meine Werte:

Östradiol: 127 pg/ml
Progesteron: 0.23 ng/ml
FSH: 5.2 mIE/ml

Sind diese Werte bedenklich bzw sollte ich mich darum bemühen, Progesteron zusätzlich einzunehmen?

Inwiefern ändert sich das Progesteron, wenn man stillt bzw. abstillt?

Ist zu erwarten, dass ich nun länger keine Menstruation bekommen werde? Ist bei diesen Werten eine weitere Schwangerschaft sehr unwahrscheinlich?

Danke für die Hilfe,
Meli

von Meliponini am 04.11.2019, 21:03 Uhr

 

Antwort auf:

(Ab)Stillen und Progesteron

Hallo,

für diese Annahme gibt es keine medizinische Begründung u. die Bestimmung der Werte wird in der Stillzeit meist größeren Fehlern unterliegen.

Liebe Grüße, VB

von Dr. med. Vincenzo Bluni am 05.11.2019

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