Die 10. Schwangerschaftswoche - 10. SSW

sport im fitnessstudio

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Wenn die Hosen nicht mehr passen...

Sie sind jetzt in der zehnten Schwangerschaftswoche (SSW). Obwohl sich noch kein Bäuchlein abzeichnet, passen Ihnen möglicherweise einige Hosen nicht mehr.

Das Becken beginnt schon, sich ein wenig weiter zu stellen, um dem Baby genügend Raum zur Verfügung stellen zu können. Manche Schwangere werden aber auch in diesem Schwangerschaftsabschnitt von Blähungen oder Verstopfung geplagt, weil das Gelbkörperhormon seine beruhigende Wirkung auch auf den Darm ausübt: die Darmtätigkeit verlangsamt sich. Eine ballaststoffreiche Ernährung, ausreichend Flüssigkeit (aber bitte nicht zu viel Kaffee oder süße Limonaden) und regelmäßiger Sport oder Bewegung können hilfreich sein.

Wie viel Sport darf ich noch treiben?

Wenn Sie gesund sind und Ihre Schwangerschaft ohne Probleme verläuft, gilt: Sie können in diesen Schwangerschaftswochen Sport treiben, so viel Sie möchten. Vorausgesetzt, Sie fühlen sich dabei wohl, gehen nie bis an Ihre Grenzen und geraten nicht außer Atem.

Achten Sie auf die Signale Ihres Körpers und lassen Sie's gut sein, wenn es keinen Spaß mehr macht: Die Schwangerschaft ist keine Zeit, in der Höchstleistungen vollbracht werden können. Dann tut regelmäßige Bewegung Ihnen und dem Baby gut und hebt außerdem die Stimmung. Frauen, die in der Schwangerschaft regelmäßig sportlich aktiv sind, haben oftmals leichtere Geburten und sind danach schneller wieder fit.

Schwangere dürfen in aller Regel die Sportarten weiter machen, die sie auch bisher regelmäßig betrieben haben. Sprechen Sie aber auf alle Fälle bei der nächsten Vorsorgeuntersuchung mit Ihrem Arzt. Denn alles, was sehr erschütterungsreich oder besonders unfallträchtig ist, sollten Sie jetzt meiden, z.B. Inline skaten, Skifahren, Reiten usw.

Vor allem für Ungeübte gilt: Nicht ausgerechnet in der Schwangerschaft eine neue Sportart anfangen. Generell geeignet sind etwa Schwimmen, ausgiebige Spaziergänge oder Wandern, Radfahren, Yoga, Pilates und Aquagymnastik.

Sind Blutungen immer ein Alarmsignal?

Kaum etwas erschreckt eine werdende Mutter so sehr, wie plötzliche Blutungen. Sofort ist die Angst da, das Baby zu verlieren. Blutungen können jedoch zum Glück auch in der Schwangerschaft recht harmlos sein. So kommt es zum Beispiel vor, dass kleine Gefäße an der Verbindungsstelle zwischen Plazenta und Gebärmutter reißen. Die Stelle verschließt sich nach kurzer Zeit von alleine wieder und die Blutung hört auf.

Dennoch sollten Sie bei jeder Blutung in der Frühschwangerschaft, selbst, wenn es sich nur um eine Schmierblutung handelt, sofort Ihren Arzt anrufen oder in die Praxis fahren. Am Abend oder Wochenende können Sie sich auch an eine Klinik mit gynäkologischer Station wenden. Mittels Ultraschall lässt sich meist schnell klären, ob es etwas Ernstes ist, etwa eine Fehlgeburt droht.

Schwangerschaftsvorsorge und Pränataldiagnostik

Die erste der drei Ultraschalluntersuchungen der Schwangerschaftsvorsorge findet zwischen der 9. und dem Ende der 12. SSW statt. Der Arzt überprüft erst Ihr Gewicht, den Blutdruck, den Hämoglobinwert im Blut und untersucht den Urin auf Eiweiß, Zucker und Bakterien. Bei der Ultraschalluntersuchung wird der Fetus vermessen und eventuell der errechnete Entbindungstermin korrigiert und im Mutterpass vermerkt. Der Arzt überprüft auch die Lage der Gebärmutter, die Lage des Babys, die Bewegungen und Herzaktivität. Der Fetus bewegt sich jetzt schon viel und schlägt Purzelbäume, die Sie aber noch nicht spüren können.

Im Rahmen dieser Untersuchung wird Sie Ihr Frauenarzt auch über die verschiedenen Möglichkeiten der pränatalen (vorgeburtlichen) Diagnostik, aufklären. Lassen Sie sich die jeweiligen Chancen und Risiken erklären. Sie können sich auch in unserem Special Untersuchungen in der Schwangerschaft informieren oder Ihre Frage in unserem Expertenforum Pränatale Diagnostik an Prof. Dr. med. B.-J. Hackelöer stellen.

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So entwickelt sich Ihre Schwangerschaft:

  • Sie befinden sich jetzt in der 10. Schwangerschaftswoche (10. SSW) nach dem 1. Tag der letzten Periode.
  • Anders gesagt: 9 Schwangerschaftswochen + 1 bis 7 Tage (ärztliche Berechnung). Im Mutterpass steht beispielsweise SSW 9/6 (Woche 9, Tag 6).
  • Sie sind in der 8. Schwangerschaftswoche nach der Befruchtung, d. h. 49.-56. Tag der Entwicklung.
  • Am Ende dieser Woche ist der Fetus etwa 3 cm (Scheitel-Steiss-Länge) lang. Bitte beachten Sie, dass sich die Größe und das Gewicht des Babys nun immer individueller entwickeln können. Wenn Ihr Baby größer oder kleiner sein sollte, ist das noch kein Grund zur Beunruhigung.
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