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Schlafen, einschlafen, durchschlafen

Schlafen, einschlafen, durchschlafen

 

von Cojote  am 13.02.2013, 10:15 Uhr

Wie mache ich es richitg????

Hallo,

Mini 9,5 Monate alt hatte Windpocken bzw.hat sie noch sind aber schon verkrustet....seit dem ist nichts mehr wie vorher.
Nächte waren schon immer doof, aber jetzt ist es ganz verrückt.
Er will nicht mehr seitdem alleine schlafen, ich lege ihn abends ins Bett nach 30 min.-1h schreit er, ich nehme ihn dann mit ins Wohnzimmer, Windel ihn, geb ihn was zu trinken ect., das hat erst geholfen, jetzt aber nicht mehr.
Er gibt erst ruhe wenn ich mit ins Bett komme und dazu kommt das er gar nicht mehr in seinem Bett schlafen will, sondern nur noch bei mir im Lilliputaner Bett.
Mein Freund meint ich wäre selber Schuld, da er es nicht gewohnt sei alleine zu schlafen und weil ich ihn immer mit ins Bett nehme(zum stillen nachts).
Ist das nur ne Phase oder der nächste Dauerzustand wie das nächtliche stillen von 6-7mal ...wie verhalte ich mich in dieser Situation richtig?
Momentan gehe ich mit Mini zusammen um 20 Uhr ins Bett.Nicht besonders schön.

LG

 
 
 
7 Antworten:

Re: Wie mache ich es richitg????

Antwort von Catmu am 13.02.2013, 10:57 Uhr

Re: Wie mache ich es richitg????

Antwort von joanna82 am 13.02.2013, 14:38 Uhr

Wenn er sich dadurch beruhigt, würde ich es genauso machen wie du.Was bleibt einem anderes übrig. Dass dauernde Aufwachen und viele Stillen ist zwar anstrengend, aber sei froh wenn er dadurch weiterschläft.

Re: Wie mache ich es richitg????

Antwort von rabarbera am 13.02.2013, 22:03 Uhr

Meine Kleine (8,5 Monate) mag auch gar nicht alleine schlafen!
Nachts ist es kein Problem, da sie ohnehin mit mir bzw. uns im Familienbett schläft, was uns überhaupt nicht stört und auch noch laaange so bleiben darf! :-) Sie wacht dann (also wenn ich neben ihr liege) fast immer nur noch 1mal auf, trinkt ihr Milchfläschchen und schläft sofort weiter bis zum Morgen... völlig OK also!
Aber tagsüber und in den Abendstunden, wenn ich noch nicht im Bett bin, ist es etwas nervig...
Am Tag schläft sie im Bett max. 30 Minuten (obwohl sie noch müde ist) am Stück, außer ich lege mich dazu - was aber natürlich nur geht, wenn ihr Bruder nicht da ist. Ansonsten schläft sie im Bondolino, während ich sie trage... manchmal ganz schön anstrengend bei 9 kg Gewicht, aber immerhin spare ich mit so das Fitnesstudio!
Abends, bevor ich ins Bett gehe, wacht sie etwa im 30-Minuten-Takt (manchmal sogar noch öfter) auf und weint. Dann gehe ich zu ihr, lege mich neben sie, streichle sie, sage ihr, dass ich da bin und sie ruhig weiterschlafen kann, gebe ihr den Schnuller, wenn sie möchte... Sie schläft dann zwar meist schnell wieder weiter und ich kann mich wegschleichen, spätestens nach 30 Minuten, oft auch schon eher, ist sie aber erneut wach!
Das Problem ist, sie geht um 19 Uhr ins Bett, ist dann totmüde... ich kann aber um 19 Uhr beim besten Willen noch nicht schlafen! Habe auch schon versucht, mich mit einer kleinen Lampe zu ihr ins Bett zu setzen und zu lesen - dann schläft sie aber gar nicht mehr, weil sie schauen muss, was Mama da "interessantes" macht! Also bleibt mir nur, den ganzen Abend zwischen Wohn- und Schlafzimmer hin-und herzurennen... man gewöhnt sich an alles! ;-)

Keine Ahnung, was man degegen tun kann...
Ich versuche, es einfach zu akzeptieren, da ich mich weigere, meinem Baby mit Hilfe irgendwelcher dubioser Methoden das Allein-(Ein-)Schlafen "beizubringen"!
Bei ihrem Bruder war es in dem Alter genauso (bzw. eigentlich noch VIEL schlimmer, da er auch, wenn ich neben ihm lag, ständig aufgewacht ist und nur mit Brust im Mund richtig gut schlafen konnte...) - mit 1 Jahr wurde es deutlich besser, von ganz allein! Ist ja auch irgendwie logisch: mit ca. 1 Jahr entwickeln Kinder erstmals Objektpermanenz, d.h. sie können sich nun (anders als vorher) vorstellen, dass Mama noch da und vielleicht nur im Nebenraum ist, obwohl sie sie nicht sehen oder fühlen können. Folglich müssen die Kleinen sich endlich nicht mehr bei jedem Aufwachen vergewissern, dass Mama noch da ist!

Alles, was ich dir empfehlen kann, ist also: Geduld haben und durchhalten!

LG

Re: Wie mache ich es richitg????

Antwort von Cojote am 14.02.2013, 10:56 Uhr

Ja, da hast du wohl recht.Ich habe bloß Angst den Punkt zu verpassen, wo ich mein Kind enorm verziehe und er mich voll in der Hand hat, es ist ja jetzt schon grenzwertig.Wenn ich ihn nachts nicht an die Brust lasse haut er mich neuerdings .Du verstehst sicher was ich meine.

LG

Re: Wie mache ich es richitg????

Antwort von Cojote am 14.02.2013, 10:57 Uhr

Geht los Muddi Floddi

Re: Wie mache ich es richitg????

Antwort von DreiJungsMama am 14.02.2013, 20:13 Uhr

Cojote,
mach dir keine Sorgen über Punkte, die du verpassen könntest.

Oder über "in der Hand haben".

Letzteres ist dummes Geschwätz von der älteren Generation, die Kinder noch als zu erziehende Gören und das Zusammenleben mit ihnengenerell als Machtkampf aufgefasst haben.

Wenn man einmal sich zurücklehnt und kurz überlegt:
wer hat denn wohl wen in der Hand,
wer ist auf wen angewiesen,
wer ist von wem abhängig, und zwar total?
Körperlich, seelisch, auf Gedeih und Verderb, auf Leben und Tod?

Genau.

Und daher kann man unbesorgt seinem kleinen Würmchen alle Sicherheit, Nähe, Zuwendung und auch Nahrung geben, die es gerade braucht.

Es kann dabei nichts verzogen oder verwöhnt werden, denn
1.): in dem Alter geht es um Bedürfnisse und nicht um Angewohnheiten.
Und
2.): - damit zurück zum verpassen von Punkten - alles was angewöhnt ist, kannst du auch wieder abgewöhnen.
Kinder sind da naturgemäss recht flexibel.

Es empfiehlt sich aber nicht unter 1 Jahr mit damit anzufangen.
Die ersten 13/14 Monate wurde ich immer abwarten, und dann musst du dir überlegen, ob und was DU willst (nicht Omma, SchwieMu oder die Fleischereifachverkäuferin, denn die geben zwar alle ihre Meinung zum besten, sind aber nachts nicht da, um dich mal abzulösen beim rumtragen etc.).
Und wenn dein Wunsch nach Veränderung groß genug ist, dann hast du die Kraft und den Willen und die Überzeugung, die notwendig sind, um dein Kind spüren zu lassen, dass du es - in aller Liebe! - ernst meinst.
Und um den berechtigten Protest des Kindes im Angesicht einer Veränderung dann auch auszuhalten, bis es ausgestanden ist.

Bis dahin richte dir alles so ein, dass es AKTUELL und für DIESEN Moment optimal und für alle Beteiligten so stressfrei wie möglich ist. Ohne dir einen Kopf zu machen über "wenn ich das jetzt so mache, wie soll dass dann in xy Monaten / Jahren klappen". Bis dahin verändert sich noch so manches.


Davon abgesehen hatten wir hier (8 Mon) auch grad so eine 30 min Phase, just als ich auf die besorgte Nachfrage der Familie erklärte mir sei das schnurz und meinethalben könne er das noch ein halbes Jahr durchziehen - war's vorbei.
Also: Positiv denken, und immer fein das Mütter-Manta aufsagen ;-):
"Es ist nur eine Phase, es geht vorbei. Es ist nur eine Phase, es geht vorbei."

Liebe Grüsse!

Re: Wie mache ich es richitg????

Antwort von Cojote am 15.02.2013, 19:00 Uhr

Danke für deine Antwort.Du hast wieder mal recht!
Ich hoffe bloß diese schwierige Phase(n) werden bald besser.Ich möchte auch mal ein fröhliches Kind haben.

GLG

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