Schlafen, einschlafen, durchschlafen

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Geschrieben von RiVa am 25.02.2013, 9:09 Uhr

Durchschlafen ...

... was ist das eigentlich??

Mein Sohn wird nächsten Monat 1 Jahr. Ich habe vor einem Monat abgestillt mit der Hoffnung, dass er Nachts endlich besser schläft. Während ich noch gestillt habe, ist er Nachts bis zu 6 Mal wachgeworden.

Kurz nachdem ich abgestillt hatte wurde es besser mit dem Schlafen. Er schlief teilweise von 20 bis 4 Uhr!!! Das hatten wir vorher nie!

Dann wurde er krank und alles hat sich verändert. Mittlerweile ist er wieder gesund und schläft so sch.....

Ich darf in der Nacht fast jede Stunde zu ihm ins Zimmer gehen um ihn wieder zu beruhigen. Ich biete ihm einen Schluck Wasser an und schmier ihm danach das Zahnfleisch mit Kamistat ein, weil er gerade erst seinen 3. Zahn gekommen hat und der nächste wohl auch schon im Anmarsch ist.

Ich weiß einfach nicht was ich noch machen kann. Meine Nerven liegen langsam blank!

Wenn man noch von Freunden hört wie sich deren Abendritual gestaltet, verzweifelt man erst recht. Unser Sohn kommt beim Abendritual gar nicht runter. Er ist total aufgedreht und will die ganze Zeit nur spielen. Ich würde ihm gerne was vorlesen, damit er einfach mal zur Ruhe kommt. Aber er würde gar nicht liegen bleiben.

Hat jemand einen Tip für mich was ich Falsch mache oder was ich anders machen könnte? Ich weiß, dass es normal ist, dass Kinder Nachts aufwachen, aber so oft??

 
20 Antworten:

Re: Durchschlafen ...

Antwort von marijanam79 am 25.02.2013, 10:36 Uhr

Hallo,

JA es ist normal dass kinder so oft aufwachen.meine ist in dem alter jede stunde oder sogar jede halbe stunde aufgewacht.

Wenn du schon weisst,dass er einen zahn bekommt, verstehe ich ehrlich gesagt nicht,warum du euch beiden den stress machst und ständig in sein zimmer rennst?!warum holst du ihn nicht zu dir ins bett?

Ich bin ehrlich gesagt nicht so der familienbett-fan.aber anscheinend möchte das kind nicht alleine sein nachts.ihm gehts nicht gut oder er mövhte einfach bei mama sein, was verständlich ist.

Meine tochter, 25 monate, schläft normalerweise auch in ihrem zimmer alleine und auch durch.aber seit ein paar wochen schläft sie dann die halbe nacht bei uns im bett.wenn allen damit geholfen ist, warum nicht.

Lg marijana

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Re: Durchschlafen ...

Antwort von RiVa am 25.02.2013, 12:52 Uhr

Ich gebe dir vollkommen Recht. Das Problem ist, dass es dadurch auch nicht besser wird. Er schläft eigentlich seit seiner Geburt immer bei uns im Bett und wird trotzdem so oft wach.

Ich dachte ich versuche es mal ihn in seinem eigenen Zimmer schlafen zu lassen, mit der Hoffnung, dass es besser werden könnte. Fehlanzeige!

Ich werde ihn wohl wieder bei uns schlafen lassen müssen und das beste daraus machen.

Danke für deine Antwort

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Re: Durchschlafen ...

Antwort von Fuchsina am 25.02.2013, 13:36 Uhr

Ob es nun "normal "ist, ob ein Kleinkind nachts stündlich oder halbstündlich wach wird, darüber gibt es verschiedene Meinungen. Ich persönlich halte es für nicht normal und kenne kein einziges Kleinkind, bei dem das so ist. Insofern sähe ich hier schon deutlich Handlungsbedarf.

Ich bin absolut kein Fan von Familienbett und würde das hier auch nicht machen, vor allem dann nicht, wenn sich die Schlafsituation dadurch überhaupt nicht verbessert.

Ich würde einfach raten, festes Abendritual zu festen Zeiten, immer wieder das Gleiche zu immer gleichen Zeit. Vielleicht auch versuchen, das Zubettgehen etwas nach hinten zu verschieben, womöglilch ist er einfach nicht müde genug.

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Re: Durchschlafen ...

Antwort von marijanam79 am 25.02.2013, 13:38 Uhr

Ja mach das.dann musst du wenigstens nicht aufstehen.

Oder es ist wieder eine der 3 millionen phasen die die kinder haben.wir hatten damals noch zusätzlich das problem, dass unsere kleine oft auch 1-2 std nachts wach war.aber nach ein paar wochen war der spuk vorbei.

Lg marijana

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@fuchsina:was ist schon normal?

Antwort von marijanam79 am 25.02.2013, 13:40 Uhr

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Re: @fuchsina:was ist schon normal?

Antwort von Fuchsina am 25.02.2013, 19:52 Uhr

Eben. Für mich bestünde in dieser Situation ganz klar Handlungsbedarf, bzw. Änderungsbedarf, weil ich Schlaf brauche, da ich ansonsten am Tag nicht leistungsfähig bin. Andere wiederum finden es normal und stören sich nicht groß daran.

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Re: @fuchsina:was ist schon normal?

Antwort von RiVa am 25.02.2013, 21:18 Uhr

Ich finde eigentlich auch, dass es so nicht weitergehen kann. Viele Leute sagen ich soll ihn einfach mal schreien lassen, das wäre für mich aber schrecklich ihn die ganze Zeit schreien zu lassen. Er würde sich doch da nur noch mehr reinsteigern, oder?!

Was für Abendrituale macht ihr denn? Wie könnte ich das zu Bett gehen den schön gestalten? Im Moment gehen wir mit ihm in unser Bett und er wird gewickelt und umgezogen. Dann darf er noch mit uns im Bett bleiben, wir sprechen mit ihm erzählen ihm was, lachen noch ein wenig zusammen. Er kommt aber nicht runter. Irgendwann legen wir ihn dann vor uns und decken ihn zu und schaukeln ihn in den Schlaf. Das ist auch immer mit weinen verbunden. Er fängt manchmal schon an zu weinen, wenn er das Bett sieht!

Ich bin einfach langsam überfragt und weiß nicht wie ich´s besser machen kann! Ich hab keine Idee.

Ich würde ihm gerne ein schönes Gute Nacht Buch vorlesen aber wie kann ich ihn dazu bewegen liegen zu bleiben? Irgendwann ist ihm langweilig und er will aufstehen.

Für Vorschläge oder Tips bin ich echt offen :)

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Einschlafritual

Antwort von Lauch1 am 25.02.2013, 21:51 Uhr

Abends noch einmal eine Runde raus, an die frische Luft. Abendessen, ein warmes Bad, eventuell mit einem Hauch Lavendel (Weleda od ähnliches). Gutenachtgeschichte, kuscheln.

Ich würde ihn allerdings auch zu mir bis Bett holen. Gerade weil ich auch reichlich Schlaf brauche.

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Re: @fuchsina:was ist schon normal?

Antwort von marijanam79 am 25.02.2013, 21:58 Uhr

Hast du probiert ihn später ins bett zu bringen?

Ich glaube fürs vorlesen und damit zuhören ist er noch zu jung.wir haben eigentlich immer das gleiche ritual abends:ca 30-45 min vor dem schlafengehen dreh ich das licht etwas runter in ihrwm zimmer.wir spielen dann noch was "ruhiges".meistens möchte meine noch 1-2 bücher anschauen und das ich ihr vorlese (damals war es halt nur ein bilderbuch).dann gehts ins bad,umziehen,wickeln,ne grosse runde kuscheln und ab ins bett.licht aus.sie "erzählt" noch was und schläft alleine ein.das macht sie seit sie 16 monate alt war.

Ach so, das baden haben wir auf mittags verschoben,weil meine danach eher aufgedreht ist und nicht müde.

Hast du ihn mal nachmittags ausgepowert so dass er abends platt ist?wieviel svhläft er tagsüber?

Lg marijana

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Re: Durchschlafen ...

Antwort von Oktaevlein am 25.02.2013, 23:48 Uhr

Hallo,

die anderen haben ja auch teilweise geschrieben, dass er vielleicht praktischerweise bei dir im Zimmer mit schläft. Muss ja gar nicht im gleichen Bett sein. Bei meiner Tochter reicht ganz oft, dass sie einfach merkt, dass ich anwesend bin, sie ist allerdings auch schon 25 Monate.

Im Alter von 1 Jahr wollte sie noch mindestens 2 mal nachts Milch trinken, aus der Flasche. Vielleicht hat dein Sohn einfach Hunger? Ich würde es wirklich mal mit Premilch (die schadet den Zähnen nicht) versuchen.

LG

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Re: Durchschlafen ...

Antwort von Sphynx am 26.02.2013, 8:48 Uhr

Premilch schadet den Zähnen genauso wie jede andere Flüssigkeit, welche die Zähne dauerhaft umspült. Nur stillen ist etwas anderes, weil dabei die Milch gar nicht erst groß mit den Zähnen in Berührung kommt, sondern fast direkt im Schlund landet. Wenn man also Flasche geben will (ein Becher wäre in dem Alter und bei einem ehemaligen Stillkind aber sowieso die bessere Wahl), sollte man wirklich auf gute Mundhygiene achten.

Ein elf Monate altes Kind ist übrigens immer noch ein Säugling, und kein Kleinkind! In dem Alter habe ich nachts auch und gerade wegen den Zähnen noch sehr oft gestillt - am bequemsten daran war allerdings, dass ich dazu nicht einmal richtig wach werden musste, weil ich im von einigen hier so verhassten Familienbett mit Kind und Mann schlief...

Nun ist das Kind aber abgestillt und kann trotzdem nachts noch nicht durchschlafen - tja, wenn man sich ins eigene Bein geschossen hat, muss man andere Lösungen finden, die einem diese unruhigen Nächte, die es durchaus noch ein paar Monate lang geben kann, erträglicher zu machen.

Statt also tausendmal aufzustehen um nach dem Kind zu schauen, würde ich es bei mir in Griffweite (ACHTUNG, bitte nicht mit Schlafen im GLEICHEN Bett verwechseln!) schlafen lassen; zB in einem Beistellbett oder einer Matraze auf dem Boden. Das Kind wird so mit ziemlicher Sicherheit schneller zu beruhigen sein, und die Mama kriegt ein wenig mehr Schlaf...

Sicherheitshalber würde ich auch alles für eine Milchmahlzeit bereit stellen, und ohne Angst oder schlechtes Gewissen anbieten - das nächtliche Trinken hört eigentlich von selbst auf, wenn nachts wirklich kein Energiebedarf mehr herrscht, weil die Hirnreifung dann abgeschlossen ist... Bei uns war es mit anderthalb Jahren so weit, und ab da wurde das Kind NIE wieder nachts wach.

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Und zum Thema Abendritual...

Antwort von Sphynx am 26.02.2013, 9:13 Uhr

Bis zum Alter von zwei Jahren bestand unser Ritual einzig und allein darin, dem Kind die Zähnchen zu putzen, eine frische Windel anzuziehen und den Strampler, hinlegen als es Müdigkeitsanzeichen zeigte, und Einschlafstillen, bzw. Später auch oft abgewechselt mit Einschlafbegleitung durch den Papa...
Vorlesen ist in dem Alter einfach nur Blödsinn. Das kommt erst später richtig gut an, bei uns zB erst mit zwei Jahren.

Wir hatten NIE Zickereien mit nicht liegen bleiben oder nicht schlafen wollen, es sei denn, der Zeitpunkt war von uns falsch gewählt! Dann haben wir es eben ein wenig später nochmal probiert...
Und wir hatten wohlgemerkt nie ein Gitterbett! Es hätte also ab einem gewissen Alter immer von allein aus dem Bett gekonnt, hat es aber nie gemacht, weil es keinen Anlass gab - es war ja nie wirklich allein...

Mir scheint, euer Kind ist einfach noch nicht müde genug. Du kannst es ja auch mit Liedchen singen und Rückenkraulen probieren, das hat bei uns gut funktioniert, nachdem es mit dem Einschlafstillen vorbei war...

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ich glaube, er hat einfach Schmerzen!

Antwort von TanjaS am 26.02.2013, 10:15 Uhr

Hallo!

Ich habe jetzt die anderen Beiträge nicht gelesen, tut mir leid wenn ich mich wiederholen sollte...
Aber ich glaube, dass dein Sohn nachts Schmerzen hat und davon aufwacht!
Du schreibst, dass er erst sein drittes Zähnchen bekommt, es kann sein, dass die anderen jetzt in kurzen Abständen folgen, was bedeutet, dass sie jetzt einschießen! DAS tut weh, es drückt im Kiefer!

Ich würde dir raten, ihn bei euch schlafen zu lassen. Dann musst du wenigstens nicht rennen, wenn er wach wird. Und eigentlich bin ich kein Freund davon, aber probier ihm zur Nacht ein bisschen Nurofensaft zu geben. Wenn die Nacht dann ruhiger ist, dann weist du, dass es Schmerzen waren.

Ich wünsche dir noch viel Durchhaltevermögen! Es wird besser, glaube mir!

lg
Tanja

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Re:

Antwort von Kuscheling am 26.02.2013, 13:03 Uhr

Laut Duden bedeutet normal:
1. der Norm entsprechend; vorschriftsmäßig
so [beschaffen, geartet], wie es sich die allgemeine Meinung als das Übliche, Richtige vorstellt
(umgangssprachlich) normalerweise
2. in [geistiger] Entwicklung und Wachstum keine ins Auge fallenden Abweichungen aufweisend

Insbesondere im 2. Sinne ist es durchaus normal, wenn ein Säugling (das ist das Kind der AP noch eine Weile) nachts noch häufig aufwacht, speziell wenn er darüber hinaus auch noch gerade zahnt.

Darüber kann man auch nicht unterschiedlicher Meinung sein.

Selbst im 1. Sinne glaube ich, dass sich die Allgemeinheit einen allein ein- und durchschlafenden Säugling nicht mehr als das Übliche und Richtige vorstellt, sondern lediglich als eine Möglichkeit von vielen.

Ich würde jetzt eher vermuten, dass du keine solchen Kinder kennst, liegt eher daran, dass es dir die Eltern nicht erzählen, falls du dich im realen Leben bei diesem Thema genauso dogmatisch und intolerant äußerst, wie hier im Forum.

Ich persönlich z.B. kenne kein einziges Kind, dass vor dem zweiten Geburtstag durchgeschlafen hat. Was sagt uns das jetzt?

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Tagesablauf

Antwort von RiVa am 26.02.2013, 13:53 Uhr

Danke erstmal für die vielen Antworten!

Ich habe mir in den letzten Tagen viele Gedanken gemacht und habe entschieden unseren Tagesablauf ein wenig zu verändern.

Sonst war ich immer am Nachmittag mit dem Kleinen spazieren, das ziehe ich jetzt auf den Vormittag vor, damit er nicht zu früh sein Nickerchen macht (üblicherweise zwischen 10 und 11!).

Heute habe ich ihn also erst nach dem Mittagessen schlafen gelegt. Er ist gut eingeschlafen. Beim Essen sind ihm schon teilweise die Äuglein zugefallen.

Nachmittags werde ich dann nicht mehr mit ihm rausgehen, sondern zu Hause in seinem Zimmer spielen mit ihm.

Dann hoffe ich, dass er heute Abend müde und zufrieden ins Bett geht.

Drückt mir die Daumen!

Ps. Wenn ihr etwas anders machen würdet, lasst es mich wissen!

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Re:

Antwort von Fuchsina am 27.02.2013, 23:38 Uhr

Das Kind in Frage wird nächstem Monat, sprich März ein Jahr alt. Es ist höchstens noch 32 Tage Säugling, was in meinen Augen nicht als "noch eine Weile" darstellt.

Ich habe geschrieben, dass es geteilte Ansichten gibt, was "normal" ist, ich es für nicht normal halte, wenn ein Kleinkind nachst stündlich oder gar halbstündlich aufwacht, dass ich kein Fan von Familienbett bin und dies deshalb auch nicht als Lösung ansehen würde. Was hieran "intolerant" sein soll ist mir absolut schleierhaft.

Dieser Forum verkommt immer mehr zur Farce. Hier ist längst schon kein Meinungsaustausch mehr möglich. Wenn man nicht der Meinung ist, dass Familienbett das Allheilmittel und es normal ist, wenn (fast) Kleinkinder nachst stündlich aufwachen, wird man sofort angegriffen, teils persönlich. Das ist nur noch anstrengend.

Meine Freunde erzählen mir sicher keine Märchen über die Schalfverhalten ihrer Kinder, dennoch weiss ich es, dass keiner im Alter von einem Jahr regelmässig stündlich aufwachte.

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Re:

Antwort von Kuscheling am 28.02.2013, 7:26 Uhr

Nun, ein Kind ist ja aber nicht nur bis zum ersten Geburtstag ein Säugling?!

Ich bin auch nicht der Meinung, dass Familienbett das Allheilmittel ist, empfinde das mit dem persönlich angegriffen werden aber ganz anders als du. Allerdings finde ich es nicht richtig, hier durch die Blume anzudeuten, ein Kind, dass nachts häufig aufwacht, wäre nicht normal, denn das ist es, auch wenn es für dich nicht tragbar wäre. Ich würde mich - wenn ich ein Problem mit dem häufigen Aufwachen meines Kindes hätte - durch diese Aussage zusätzlich unter Stress gesetzt fühlen, legt sie doch nahe, dass ich irgend etwas falsch mache. Ich werde solche, sachlich falschen, Aussagen auch zukünftig richtig stellen. Wie man dieses Verhalten findet und wie man damit umgeht, da können wir dann verschiedener Meinung sein, da kann ich deinen Vorschlag vom festen Abendritual unkommentiert stehen lassen, auch wenn es so gar nicht mein Weg wäre, da für uns nicht praktisch umsetzbar.

Der Eindruck der Intoleranz beruht nicht nur auf diesen, sondern der Summe deiner Beiträge zu diesem Thema hier im Forum, du hast ja nun auch schon den einen oder anderen geschrieben...

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Re:

Antwort von Sphynx am 28.02.2013, 13:18 Uhr

Ergänzend dazu möchte ich noch anmerken, dass ein festes Abendritual herzlich wenig damit zu tun hat, dass kleine (und selbst große) Menschen nachts häufig einfach wach werden.

Ein Kind braucht nachts seine Eltern zur Beruhigung, das ist das einzige, das wirklich umgehend funktioniert, ohne großen Stress auch für die Mutter - sofern man sich den Job leicht zu machen versteht...

Bei dir heißt es immer das Familienbett ist keine Lösung - witzigerweise redet niemand (!) hier davon, das Kind ausschließlich im Elternbett schlafen zu lassen - denn DAS meinst DU mit Familienbett. Ich hatte dir auch schon einmal erklärt, dass die deutsche Übersetzung sich falsch eingebürgert hat, denn englischsprachige Experten reden vom Co-Sleeping - und das umfasst nicht nur ein und das gleiche Bett, sondern auch ein Beistellbett oder ähnliches, wobei der Fokus darauf liegt, dass man sein Kind möglichst in Griffweite hat, um eben kurze Wege zu haben.

Im übrigen kommen wir wieder zu dem Punkt, den du als FB-Gegnerin auch immer gern ausblendest bzw. in Abrede stellst: ein Kind unter einem Jahr ist laut den einschlägigen Studien zum Schutz vor SIDS im gleichen Zimmer wie die Eltern am besten aufgehoben. Es sollte nicht (!) allein im eigenen Zimmer schlafen...

Wenn du meinst, dass du hier persönlich angegriffen wirst, und du dich damit als Opfer fühlen darfst, liegst du falsch. Deine Argumente werden angegriffen. An denen solltest du arbeiten!
Du kannst hier jederzeit deine Sicht der Dinge mitteilen, bzw. Lösungsvorschläge anbieten, und sicher gibt es hier auch die eine oder andere Userin, die ähnlich gestrickt sein mag wie du; aber du kommst mittlerweile in jeder (!) deiner Antworten nicht ohne einen Seitenhieb gegen das FB aus... Nicht zuletzt das macht deine Intoleranz offensichtlich!

Mich hätte deine Antwort als frischgebackene, unerfahrene Mutter (wenn ich die AP gewesen wäre) am Boden zerstört, denn laut dir bin ich unfähig, und mein Kind nicht normal... Gottseidank bin ich keine unerfahrene Mutter, und so kann ich über deine Antwort nur milde lächeln, bzw. der Ratsuchenden Mutter eher Mut machen - auch Mut dazu, die Bedürfnisse ihres Kindes zu erkennen und ihnen effektiv zu begegnen...

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Re: Durchschlafen ...

Antwort von schlangenlady237 am 02.03.2013, 17:17 Uhr

Hallo,

leider habe ich auch keinen guten Rat für dich, aber ich wollte dir sagen, dass es mir ähnlich wie dir ging. Mein Kleiner wird ebenfalls Ende März 1 Jahr alt und schläft nachts auch eher selten durch. In den letzten zwei Wochen gab es zum Glück Nächte, in denen er von 20 Uhr bis 6 Uhr morgens durchgeschlafen hat, aber mittlerweile ich diese Phase wieder vorbei. Als er einen Zahn nach dem anderen gekriegt hat, ist er nachts auch immer bis zu 6 Mal aufgewacht. Ich habe ihm dann oft die Fieber- und Zahnungszäpfchen von Weleda oder die Viburcol-Zäpfchen gegeben, die beide m. E. ganz gut geholfen haben. Osanit habe ich ihm auch täglich gegeben, aber das hat gar nichts gebracht.

Schließlich habe ich mir aus lauter Verzweiflung das Buch "Schlafen statt Schreien" von Elizabeth Pantley gekauft, was ich sehr hilfreich fand. Ich muss aber ehrlich sagen, dass ich den ultimativen Tip da auch nicht drin gefunden habe.

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Re: Tagesablauf

Antwort von lanti am 07.03.2013, 21:39 Uhr

Hallo,

um den ersten Geburtstag herum machen die meisten Kinder motorisch große Fortschritte - dadurch wird häufig auch der Schlaf unruhiger. Zahnungsbeschwerden, Infekte & Co. erledigen den Rest, so dass das zweite Lebenshalbjahr meist viele anstrengende Nächte bereit hält. Bei vielen Kindern wird das mit 1,5-2 Jahren von selbst besser.

Den Tagesablauf umzustellen kann helfen - vor allem was die Dauer des abendlichen Einschlafens (nicht unbedingt das Schlafverhalten die Nacht über) angeht.

Frische Luft, ein Bad und ausgelassen toben ist aber auch am Abend hilfreich, um die nötige Bettschwere zu bekommen (nicht alle Kinder kommen mit längerer ruhiger Beschäftigung wie Buch gucken, singen und kuscheln in den Schlaf).

Schreib mal, wie es geklappt hat....

LG

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