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von Anni1994  am 21.10.2021, 12:43 Uhr

Anstrengende Nächte ( und Tage) mit 6 Monate altem Baby

Hallo
Ich hoffe jemand kann mir ein paar Tipps geben oder mich etwas aufbauen.
Meine 6 Monate alte Tochter hat eine Regulationstörung. Die ersten Monate hat sie nur geschrien, was sich mit Hilfe einer Schreiambulanz seit dem 4. nur noch auf Abends beschränkt. Wir haben auch schon geschafft, dass sie ohne Bewegung und im Beistellbett einschläft. Also haben wir schon große Erfolge erzielt. Jedoch ist es so, dass sie morgens und nachmittags jeweils nur eine halbe Stunde schläft (im kiwa) und mittags ab und zu mal etwas länger (im eigenen Bett).
Das Problem beim Mittagsschlaf und nachts ist jedoch, dass ich immer dabei bleiben muss und ihr teilweise in Schlimmen Nächten alle 15 bis 30 Minuten den Schnuller wieder geben muss ( in sehr guten alle 2 std.), was sehr anstrengend ist, da ich selber ewig brauche um einzuschlafen. Ich könnte mit dem ganzen noch Leben, wenn sie tagsüber gibt drauf wäre. Aber sie ist sehr unausgeglichen, um es harmlos auszudrücken.
Sie steht ständig unter Strom sodass sie schon einen zu hohen Muskeltonus hat (gehen deswegen jetzt auch zur Physio), ist den ganzen Tag extrem müde und schlecht drauf. Kann sich nicht konzentrieren (selbst wenn beim füttern draußen ein Auto vorbei fährt ist es schon zu viel, füttern ist also auch schwierig), sie ist extrem zappelig, kommt fast nie zur Ruhe und will am liebsten alle Reize in sich auf saugen.
Sie schläft auch leider immer noch eingepuckt, da sie sonst gar nicht schläft (ist laut kia aber in Ordnung).
Auf Empfehlung der Schreiambulanz hat sie einen festen Tagesablauf mit festen Essens und schlafenzeiten, wodurch wir erreichen konnten, dass sie vor dem schlafen nicht mehr so schreit.
Da der schlaf an sich jedoch nicht besser wird, hat die Schreiambulanz uns jetzt empfohlen ihr den Schnuller abzugewöhnen, damit sie dann hllt besser durch schläft und wenigstens nicht davon aufwacht, dass sie ihn verliert... Weiss abrr nicht ob ich meinen Kindern das antun kann und bezweifle das es auch was bringen würde...

So lange Rede kurzer Sinn. Bin momentan etwas verzweifelt und übermüdet. Hoffe jemand kann seine Erfahrungen mit mir teilen ( gerne auch Eltern die auch Babys mit regulationstörungen hatten), hat wertvolle tips, oder kann mir seine Meinung wegen der Schnullersache mitteilen!

 
1 Antwort:

Re: Anstrengende Nächte ( und Tage) mit 6 Monate altem Baby

Antwort von Juli_und_die_Bohne am 21.10.2021, 23:46 Uhr

Ich hab zwar kein Baby mit Regulationsstörung, will aber trotzdem mal versuchen, etwas konstruktives beizutragen, vielleicht hilfts ja. Wie sieht es denn tagsüber mit einer Trage aus? Wenn meine sehr meckerig ist am Tag, dann packe ich sie in das Teil und da ist dann eigentlich immer Ruhe. Ich denke, die Körpernähe hilft ihr dann sozusagen beim Regulieren. In der Nacht ist es bei uns mit dem Schnuller auch oft schwierig, sie spuckt ihn eigentlich noch beim Einschlafen aus und nimmt ihn dann nicht mehr, ist aber unruhig und wird auch mehrmals wach. Es hilft dann am besten, wenn ich ihr eine Hand auf den Kopf und die Stirn lege, das beruhigt sie auch einigermaßen. Das mache ich, sobald sie etwas unruhig wird, wodurch ich zwar ab und an recht unbequem liege, aber zumindest kriege ich dabei etwas Schlaf (manchmal hilft aber auch nur hochnehmen und schuckeln). Das sind jetzt wahrscheinlich keine total neuen Tipps sondern eher welche von der Sorte „alter Hut“, ist aber das, was hier ganz gut funktioniert. Was passiert denn bei euch, wenn sie den Schnuller verliert und du ihn ihr nicht gleich wieder gibst, weint sie dann auch oder wird sie „nur“ wach oder unruhig? Wenn sie nicht weint, könnte man es ja versuchen mit dem Weglassen. Wenn es für sie aber zusätzlichen Stress bedeutet, ist es die Frage, ob Aufwand und Nutzen im Verhältnis steht. Mich erinnert das an unsere ersten knapp 10 Wochen, in denen mein Baby partout nicht ins Beistellbett wollte. Uns wurde gesagt, wir sollen es immer wieder versuchen, das blöde Ding jeden Abend anbieten, bis sie es annimmt. Nach gut einer Woche haben wir es sein lassen, weil sie uns einfach so leid tat. Hat jedes Mal bitterlich geweint, sobald wir sie reingelegt hatten. Da haben wir dann entschieden, dass es das nicht wert ist und sie einfach direkt bei uns schlafen lassen (die ersten Wochen schlief sie nachts ausschließlich bäuchlings auf mir drauf). Also ja, das meine ich mit Aufwand und Nutzen. Vielleicht hast du ja auch die Möglichkeit, dir noch eine zweite Meinung einzuholen von einer weiteren Ambulanz (vielleicht auch nur telefonisch)? Das mach ich immer ganz gern, wenn ich verunsichert bin, nochmal einen anderen Doc/Experten fragen. Ich muss aber auch ehrlich sagen, ich könnte tagsüber nicht auf den Schnuller verzichten, der bringt schon echt viel bei meiner, wenn sie ganz quengelig ist.
Das mit der halben Stunde vormittags und nachmittags ist hier übrigens auch so und meine wird am Sonntag 6 Monate alt. Der Mittagsschlaf klappt mittlerweile schon sehr gut, da schafft sie 2 Stunden, allerdings auch nur mit einer sehr ausgeklügelten „Mama liegt halb auf dem Baby drauf“-Positionierung meinerseits..da habe ich meine beiden Arme im Einsatz und liege ganz dicht Stirn an Stirn mit ihr, damit das klappt, kann also auch in der Zeit nichts erledigen oder selbst entspannt ein Nickerchen neben ihr machen. Wenn ich das aber nicht mache, hat sie auch eine sehr schwierige Laune für den Rest des Tages, weil sie nach einer halben Stunde wach wird. Ich hab öfter schon gedacht, meine bräuchte so eine schwere Decke, wie es sie für Erwachsene auch gibt, die würde ihr bestimmt beim Schlafen helfen. Pucken ging bei uns leider gar nicht, da hat sie auch ganz bitterlich geweint. Wir haben es dann mit der Seitenlage versucht, da hat sie am besten geschlafen. Mag deine vielleicht auch eine andere Schlafposition gern, die ihr hilft, über eine längere Strecke zu schlafen?

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