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Geschrieben von Karl-Heinz am 28.04.2005, 19:10 Uhr

Vielleicht die letzte VU

Heute war meine Frau wieder bei der VU. Bis zur Geburt sind es noch 11 lange Tage. Bin selber schon ganz nervös.
Mumu ist noch zu, aber der kleine hat sich eingenistet. Der Arzt meinte zum erstenmal einen Zipfel gesehen zu haben, aber der Kleine hat sich sofort wieder weggedreht. Was er aber schon richtig gut kann, ist boxen. Er tritt und boxt gegen den US Sensor, den Wehenschreiber und sogar gegen das Stethoskop.
Vor 2 Wochen hat der Arzt ein Bild gemacht da zeigt er richtig die Faust. :)
Ob ich im Kreissaal dabei bin, weiss ich auch noch nicht, obwohl mich es immer mehr reizen würde.

 
3 Antworten:

Re: Vielleicht die letzte VU

Antwort von Abraxsas666 am 28.04.2005, 19:53 Uhr

Wenn du nicht mit in den Kreissaal gehst verpasst du was.
Wenn du das Gekreische nicht aushalten kannst, dann lass dich erst reinrufen, wenn deine Frau am Pressen ist.
Mein Mann hatte leider nicht die Chance bei der Geburt dabei zu sein (war im Irak) und ich find es schade, denn so eine Geburt ist doch sehr bewegend.

Aber du musst es am Ende entscheiden. Ich kann deiner Frau nur ne PDA empfehlen. Dann ist alles total entspannt, schmerzfrei und dann wird es fuer dich auch nicht so schlimm.



Re: Vielleicht die letzte VU

Antwort von caaaro am 02.05.2005, 21:39 Uhr

Hallo, Karl-Heinz,
...Kreissaal? Los, trau`Dich!!!!

Erstens ist es bestimmt für die Mutter ganz toll, wenn sie Dich bei sich haben kann (zum trösten, aufmuntern, anlächeln, lieb haben und überhaupt...!) und dann zweitens: Auch wenn wir Frauen dabei ein wenig kreischen (...wie mein Vorredner sich ausdrückt *schmunzel*), ist es bestimmt auch für die Papas ein Augenblick, den "Mann" nie vergißt!

Alles Gute für die Geburt,-)
Janine



Re: Vielleicht die letzte VU

Antwort von Nicole-Mami am 06.05.2005, 0:15 Uhr

Also mein Männe wollte zuerst auf keinen Fall mit zur Geburt. Mit zunehmendem Bauchumfang änderte sich aber seine Meinung und heute rät er jedem werdenden Vater dazu, sich dieses Erlebnis nicht entgehen zu lassen.

Für mich war er eine große Hilfe (mal abgesehen davon, dass er meinen Kopf so fest auf die Brust gepreßt hat, dass mir mein Genick noch eine Woche später weh tat :-))). Allein seine ermunternden Worte, nachdem die PDA gesetzt worden war (Ach Schatz, das ist ja alles nicht so schlimm, da können wir das nächste ja gleich hinterher kriegen) hätten mir sehr gefehlt :-) Aber mal im Ernst: Allein die Anwesenheit des Partners, dessen - hoffentlich - ruhige, vertraueneinflößende Gegenwart hilft schon. Auch die Tatsache, dass unser Kind bei ihm auf dem Arm war und ich nach der Geburt meine Ruhe hatte (mußte genäht werden, die Plazenta löste sich nicht und es wurde überlegt, ob eine OP nötig wäre), war für mich die größte Hilfe, die ich kriegen konnte. Ich brauchte einfach eine halbe Stunde mit mir allein, bevor ich meinen Sohn genießen konnte und ich hätte es überhaupt nicht toll gefunden, wenn sich Fremde um ihn gekümmert hätten.

Man solte sich allerdings keine falschen Illusionen machen: Das Thema Sex war bei uns monatelang mit Schwierigkeiten behaftet, weil er diese Bilder nicht unbedingt mit einem erfüllten Sexualleben verbinden konnte. Geblieben ist davon heute nur noch eine wunderschöne Erinnerung. Die Schwierigkeiten haben sich wieder gegeben und er würde auch beim nächsten Kind wieder dabei sein.

Ach ja, beschimpft habe ich ihn übrigens nicht. Ich hatte auch zu keiner Zeit das Verlangen danach. Ehrlich gesagt ist es mir völlig unverständlich, was manche Frauen da so von sich geben, aber vielleicht ist das ja eine Typ-Sache.



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