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Geschrieben von Almasa am 19.01.2013, 14:28 Uhr

Sehr traurige Oma

Hallo an euch alle hier

Ich habe mich heute hier angemeldet um mal meine Gedanken und Gefühle zu schreiben ( aus der Sicht einer Oma )
Habe sehr viel in verschiedenen Foren gelesen. Aber meistens schreiben Töchter/Schwiegertöchter aus ihrer Sicht was Sie an den Omas stört.
Wollte mal aus meiner Sicht berichten.

Pat, meine Schwiegertochter, hat ein Mädchen 10 Jahre, die sie in die Ehe mit unserem Sohn mitbrachte. Wir lieben das Mädchen sehr ( Sie uns auch ) und unternehmen viel mit ihr.
Vor 4 Monaten kam dann mein zweites Enkelkind, von unsere Sohn, auf die Welt. Und jetzt bin ICH traurig,
Ich darf die Kleine nicht auf den Arm nehmen. Die Mama möchte ihr Kind niemanden geben außer unserem Sohn und ihrer Mutter.
Ich darf die Kleine sehen, aber nicht auf den Arm nehmen.
Natürlich kann ich verstehen dass eine Mama ihr Baby erst mal für sich alleine möchte. Aber ist es so unvorstellbar für eine Mama dass eine Oma ihr Enkelkind auch mal auf den Arm nehmen möchte?
Muss dazu sagen dass ich keine Schwiemu bin die sich aufdrängt, oder in Erziehung einmischt. Oder ungefragt gute Ratschläge gibt.
Ich habe die Erfahrung mit meiner Schwiemu so gemacht, und wollte NICHT so sein. Ich biete Hilfe an. Habe gesagt dass ich JEDERZEIT für ALLE da bin wenn ich gebraucht werde. Fahre meine große Enkeltochter zum Arzt, zu Freundinnen, usw. Spiele mit ihr. Rede viel mit ihr...
Aber die Kleine nicht mal auf den Arm nehmen? Es tut so weh

An der Angst von meiner Schwieto das ich die Kleine nicht richtig halte kann es nicht liegen. Habe auf all meine Nichten und Neffenen ( 5 an der Zahl )schon aufgepasst als die noch Babies waren. Auch über Nacht.
Außerdem habe ich im Entbindungsheim gearbeitet.
Ich verstehe mich ansonsten sehr gut mit meiner Schwieto. Ich weiß auch dass Sie froh darüber ist mich eben nirgends ungefragt einzumischen.
Und ich mag meine Schwieto auch sehr gerne.
Muss ich mehr Verständnis dafür aufbringen dass ich die Kleine nicht auf den Arm nehmen darf?
Entschuldigt dass mein Text etwas lang geworden ist.
Wollte mir aber meinen Schmerz mal von der Seele schreiben.

Wünsche euch allen noch eine gesunde, schöne Zeit mit euren Kindern und Enkelkindern.

Liebe Grüße
Almasa

 
12 Antworten:

Re: Sehr traurige Oma

Antwort von Sabine mit Amelie am 19.01.2013, 15:31 Uhr

Hallo,

mich macht dein Posting fast etwas traurig. Ich habe selbst auch ein Kind in die Ehe mitgebracht und war total glücklich darüber, dass meine Tochter sofort mit offenen Armen empfangen wurde. Sie war von der ersten Sekunde an bei meiner Schwimu akzeptiert und dafür war ich unendlich dankbar. Als wir dann unser gemeinsames Kind bekommen haben, hat mein Mann unsere Maus auch meiner Schwimu in den Arm gelegt und ich bekenne mich schuldig, es war mir nicht Recht. Das hatte aber einen Grund. Sie war schach auf den Armen und ich hatte einfach nur Angst, dass sie mir die Kleine fallen lassen könnte. Als sie sie hatte und ich eingreifen wollte, meinte sie nur, ich brauche mir keine Gedanken zu machen, sie habe selber schon 4 Kinder groß gezogen und schon einige Enkelkinder auf dem Arm gehabt. Das reichte bei mir schon, um mich zurück zu nehmen, denn sie hatte ja Recht und wir waren ja alle dabei. Sie hat sie auch gar nicht lange auf dem Arm gehabt und freiwillig wieder abgegeben, weil sie ihr zu schwer wurde. Wenn du deine Schwiegertochter so magst wie du schreibst, dann sprich sie doch einfach mal drauf an. Sag ihr, dass du ganz traurig bist, weil due dein Enkelkind nicht auf den Arm nehmen darfst. Vielleicht bekommt sie gar nicht mit was sie macht, oder vielleicht kann einfach dein Sohn mal etwas zu ihr sagen? Bei mir war es schon so, dass ich zwischendurch einfach mal eine "Demenz" hatte und eigentlich gar nicht darüber nachgedacht habe. Allerdings muss ich sagen, dass ich meine Kleine leichter hergegeben habe, wie meine Große. Bei meiner Großen war es so, dass mein 1. Mann 9 3/4 Monate nach ihrer Geburt plötzlich verstorben ist. Ich denke, da habe ich mich einfach extrem an mein Kind geklammert, was zur Folge hatte, dass sie zu niemandem gegangen ist, nicht mal zu ihren Großeltern, bei denen wir im Haus wohnten. Meine Eltern machten mir damals sogar den Vorwurf, dass ich ihnen das Kind entziehen würde. Versuch mit deiner Schwiegertochter zu sprechen oder frag dein Sohn, ob er das mal bei ihr ansprechen kann.

Liebe Grüße

Sabine

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Re: Sehr traurige Oma

Antwort von Sabine mit Amelie am 19.01.2013, 15:36 Uhr

Übrigens ist meine Schwiemu vor 4 Jahren verstorben und wir vermissen sie alle sehr. Selbst unsere Kleine, die ja jetzt erst 8 Jahre ist und damals, als meine Schwiemu verstorben ist, gerade 1 Moonat vor ihrem 4. Geburtstag war, vermißt sie im Moment wieder ganz arg. Sie spricht die ganze Zeit von ihrer Oma und ihrem Opa, das sie sie beide sehr vermißt. Ihren Opa habe nicht mal ich kennen gelernt.

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Re: Sehr traurige Oma

Antwort von Omi 0212 am 19.01.2013, 16:09 Uhr

Liebe Almasa, ich kann deine Situation aus zweierlei Hinsicht verstehen, einerseits hatte ich ne Schwiemu der ICH mein Kind nicht geben wollte und andererseits bin ich mittlerweile Oma und kann nachvollziehen wie es schmerzt die Kleinen nicht zu bekommen.
Ich vertrat als junge Mama die (jetzt irrsinnige) Meinung das ist meine Tochter und niemand vorallem nicht schwiemu kann wissen was ihr gut tut. Meine Tochter hat mir GsD meine Enkelin von Anfang an anvertraut u darüber bin ich heilfroh- ok es ist halt auch die eigene Tochter und nicht schwito.
Ich kann dir nur wünschen dass dein Sohn mit seiner Liebsten spricht u ihr klar macht wie sehrs dir weh tut u du ja niemanden was böses willst
LG Sylvia

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Re: Sehr traurige Oma

Antwort von i.f. am 19.01.2013, 16:20 Uhr

Deine Traurigkeit kann ich sehr gut nachvollziehen..................... Ich an Deiner Stelle würde unbedingt mit Deiner ST reden. Sag ihr, dass Du es nicht verstehst, dass Du das Baby nicht nehmen darfst. Die "andere Oma" darf es wohl schon ?? Gerade wenn Du Dich mit Deiner ST ansonsten gut verstehst, müsste es doch möglich sein, einen gemeinsamen Nenner zu finden.

Viel Glück und lg von inge

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Re: Sehr traurige Oma

Antwort von Jule9B am 20.01.2013, 11:09 Uhr

Ich habe mich auch, als mein Töchterchen so klein war, sehr schwer damit getan, sie überhaupt irgendjemand zum Halten zu geben (und meiner Schwiegermutter aus unerfindlichen Gründen besonders). Ja, natürlich durften sie alle mal halten, aber irgendwie habe ich sie am liebsten selbst gehabt und ungern abgegeben.
Ich vermute, dass deine Schwiegertochter nicht merkt (und wohl auch nciht beabsichtigt) dass sie dich verletzt/traurig macht. Wenn du es mal ansprichst, sag ihr doch, dass du das Kind als Oma ja auch ganz doll liebhast und so gern eine engere Bindung aufbauen möchtest. Mit Sätzen wie "ich hab soundsoviele Kinder großgezogen" würde ich mich allerdings zurückhalten, darauf würde ich als ST allergisch reagieren.

Viel Erfolg. Und als Trost: Ich denke, es wird sich ändern.
Meine Tochter liebt meine Schwiegermutter ganz doll, sie haben sich nicht entfremdet oder so, weil ich anfangs so geklammert habe. ;)

Jule

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Re: Sehr traurige Oma

Antwort von jaromir1976 am 20.01.2013, 11:40 Uhr

Liebe Almasa,

Ich bin selbst noch keine Oma, verstehe aber durchaus, was Du fühlst.
Als meine beiden noch Babys waren, konnte ich mir irgendwie nicht vorstellen, daß es jemand gerne ein "fremdes" Baby auf dem Arm hat, und habe mich daher schwer getan, jemandem außer meiner eigenen Mutter mein Baby auf den Arm zu geben. Und damit auch die Verantwortung, dafür war ich schließlich zuständig. Ist schwer zu beschreiben... Mein Irrtum ist erst aufgeflogen, als ich darauf angesprochen wurde: "Ich hätte sie aber auch so gerne mal gehalten." Ich war richtig erschrocken.
Am Besten sprichst Du einfach einmal mit Deiner Schwiegertochter.

Alles Gute und liebe Grüße

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Re: Sehr traurige Oma

Antwort von monamama198 am 20.01.2013, 11:55 Uhr

Hallo Almasa, erstmal herzlich Willkommen ! Deine Gefühle kann ich sehr gut nachempfinden . Genauso ging es mir aber bei meiner eigenen Tochter. Es war vor 2 1/2 Jahren mein erstes Enkelkind und ich war sogar bei der Geburt dabei. ( is ne eigene Geschichte ) Hab mich wie Du riesig gefreut aber die Ernüchterung kam sehr schnell. Meine Tochter gab den Kleinen kaum aus der Hand und sogar wenn ich kommen wollte war ihr das alles zu viel. Sie konnte nicht verstehen welche Gefühle in einer " Oma " ablaufen. Da spielen so viele Gefühle mit. Zum einen weckt es ja noch mal eigene Erinnerungen in einem und dann spielen auch noch unsere Wechselhormone eine Rolle , in der wie ja um vieles empfindlicher reagieren wie normal. Hab mich oft beleidigt zurückgezogen. Aber mein Mann hat mich zum Glück immer wieder getröstet daß es einmal bestimmt besser wird und ich den Kleinen sicher noch soooooo oft haben werde das es mir wahrscheinlich sogar zu viel wird. Er hatte recht !!!!! Da meine Tochter voll gestillt hat konnte sie Ihn ja nicht lange allein lassen. Aber es dauerte nicht lange und sie merckte wie toll es ist mal wenigstens für Ein oder Zwei Stunden den Kleinen in den Wagen zu packen und Oma geht mit Ihm spazieren. Und so wurde es langsam immer besser daß die Mama sich etwas von Ihrem Kind lösen konnte. Vielleicht hilft es Dir sich vor Augen zu halten daß es sicher nicht an Dir liegt , sondern es ein Problem der Mutter ist sich von Ihrem Kind zu trennen. Das hat meine Tochter auch zugegeben. Zwar erst später aber immerhin ! Heute habe ich meinen süßen Enkel so oft wie ich will und manchmal noch öfter . Und nun kam vor fast fünf Monaten meine kleine Enkeltochter dazu, und was soll ich Dir sagen, es ist alles ganz anders. Ich bekomme Sie ganz oft in den Arm gelegt und wenn meine Tochter nicht wieder voll Stillen würde hätte ich Sie genauso oft wie meinen Enkelsohn bei mir zu Hause. Ich kann die Mama´s ja irgendwie verstehen das sie ihr Baby am liebsten nicht mehr aus den Händen geben wollten. Ich glaub Wir wahren genauso aber haben´s schon vergessen. Hab einfach noch a bisserl Geduld und Verständnis, dann fällt die das Warten auf die schönere Zeit leichter. Lade deine Schwiegertochter doch mal auf nen Kaffee in einem schönen Lokal ein. In einer neutralen Umgebung ist es oftmals leichter über seine Gefühle und Probleme zu reden als wenn es bei dir zu Hause wäre. Ich wünsch Dir viel Glück ! Liebe Grüße Heidrun

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Re: Sehr traurige Oma

Antwort von tiktak am 20.01.2013, 16:23 Uhr

Hallo Almasa,
zunächst meine Frage: warum???? kannst Du die Kleine nicht auf den Arm nehmen?Sagt Deine ST nein,Du dafst nicht!?
LG Karin

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Re: Sehr traurige Oma

Antwort von nicole23 am 20.01.2013, 22:37 Uhr

Hallo Almasa,

du hast mir leid getan als ich deinen Text gelesen habe, ich kann deine Gefühle verstehen aber ich gehöre auch zu den Schwie. Töchtern die ihr Baby nicht hergeben!! Allerdings nur bei den Schwieg. Eltern und das hat einen Grund. Denn sie mischen sich überall ein, haben schon vor 8 Jahren bei jeder Gelegenheit das Baby auf den Arm genommen (egal ob es geschlafen hat), den Kinderwagen einfach weiter geschoben (wenn kurz aus dem Raum war oder wenn wir unterwegs waren und ich mal nicht den Kinderwagen festgehalten habe. Es war total nervig, auch wenn ich darum gebeten habe, das Baby schlafen zu lassen, hat keiner gehört.
Als wir ihnen verkündeten das Enkelkind Nr. 2 unterwegs ist, sagte Schwie. Mutter erst gar nichts, dann bekam ich eine Erklärung über Verhütung und dann sagte sie: Oh, Gott, hauptsache es ist nicht behindert!!?? Er kam im August 2012 28+2,lag 3 Monate auf der Intensiv, ihn zu besuchen hatten sie nicht so viel Lust, zu weit, dauert zu lange...................:-(, nur die Geschichten und Fotos waren wichtig für die Nachbarn und Familie, damit man etwas zu erzählen hat.
Jetzt wo er Zuhause ist wollen sie ihn natürlich auch jedesmal auf den Arm nehmen, ich erlaube es, wenn er wach ist und ich es möchte!! Wenn Freunde ihn nehmen, macht es mir nichts aus aber bei Schwieg. Mutter ja. Ich habe mich schon oft nach dem WARUM gefragt, unser Verhältnis ist schlecht, vielleicht liegt es einfach daran. Ich habe meinen treuen Vierbeiner verloren, weil sie nicht auf ihn aufgepaßt hat ( nach 15 Jahren Treue), sie hat gelogen.........................u.s.w (andere Geschichte). Nur damit du mich ein wenig verstehen kannst, warum ich so bin.
Wenn du zu deiner Schwiegertochter ein gutes Verhältnis hast, dann sprich mit ihr, vielleicht meint sie es gar nicht so und denkt gar nicht darüber nach.
Ich wünsche euch das ihr einen Weg findet, es ist schade, wenn alles so anstrengend ist, obwohl es so schön sein könnte

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Re: Sehr traurige Oma

Antwort von Almasa am 21.01.2013, 1:41 Uhr

Hallo an euch alle

Es ist so lieb von euch mir von euren Erfahrungen und Ansichten zu berichten. DANKE!!!

Manche von euch haben ja wirklich sehr schlechte Erfahrungen mit ihren Eltern/Schwieeltern gemacht. Ich kann dann natürlich auch die Gründe verstehen dass man sein Baby nicht so gerne hergeben möchte. Ich habe bei meinem Sohn auch keine so guten Erinnerungen an meine Schwiemutter. Sie hat mir auch unseren Sohn oft aus dem Arm genommen. Hat er geweint hat SIE ihn aus dem Bettchen geholt. Habe ich ihm einen Strampler angezogen war er garantiert umgezogen wenn Sie ihn hatte usw...Ich könnte auch einen Roman, über unser Zusammenleben in einem Haus, schreiben. Muss dazu sagen dass ich unseren Sohn mit 19 Jahren bekommen habe, und so erzogen wurde lieber zu schlucken als meine Meinung zu sagen. Heute würde ich, zurückblickend, vieles anders machen....

Ich werde mich überwinden und meine Schwietochter darauf ansprechen warum Sie nicht möchte dass ich die Kleine nehmen darf. ich weiß z.B von ihrer Mutter dass sie bei ihrer ersten Tochter genauso war. Da durfte auch die eigene Mutter nicht mit dem Kinderwagen spazieren gehen. Es könnten ja fremde Leute das Baby anfassen. Was ich persönlich auch nicht wollte.
Ich sehe die Kleine ungefähr 1-2 mal die Woche. Und die längste Zeit die ich bei ihnen bin ist 1 Stunde. Möchte ja nicht aufdringlich sein. Auch würde ich nicht einfach so bei ihr auftauchen. Ich rufe an, frage ob es Recht ist wenn ich vorbeikomme. Wenn es nicht geht, akzeptiere ich das auch. Ich möchte die Sachen vermeiden die MICH bei meiner Schwiemutter gestört haben. Einmischen, die Kleine ungefragt nehmen. usw. Ich sage auch nicht dass ich schon " Erfahrung " habe im Umgang mit Babies. Das wollte ich auch nicht hören.
Ich weiß dass man mit der eigenen Mutter anders umgeht als mit der Schwiemutter. Das verstehe ich auch. Liebe meine Mutter auch sehr.

Wollte doch nur die ein bis zwei Mal in der Woche mein Enkelkind auf den Arm nehmen. Muss ja keine halbe Stunde sein. So lange wie meine Schwietochter es zulässt. Unser Sohn scheint seine Frau schon darauf angesprochen zu haben, dass es mir weh tut. Aber er sagt dass Sie eben nur ihrer Mutter die Kleine geben möchte. Und ich möchte auch meinen Sohn nicht bitten mit ihr zu sprechen. Die vier sind eine Familie und die sollen zusammen halten. Ich wollte nicht dass meine Schwieto den Eindruck bekommt das ich gegen Sie bin. Wie schon gesagt. Wir verstehen uns ansonsten sehr gut....
Wenn es nur nicht so weh tun würde.......Ach ja...was noch dazu kommt. Mein Enkelkind ist am 14. September geboren. Und mein geliebter Papa ist 14 Tage vorher ganz plötzlich verstorben....

Alles Liebe für euch und euren Kindern/Enkelkinder
Almasa

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Re: Sehr traurige Oma

Antwort von Sabine mit Amelie am 22.01.2013, 16:53 Uhr

Hallo,

dass meine Schwiemu gesagt hat, dass sie selber schon Kinder groß gezogen hat, war nicht böse gemeint von ihr und aus der Situation raus auch passend. Ich bin nicht der Typ, der so etwas hören will und dann eher noch "sauer" reagiert. Es war einfach aus der Situation raus in Ordnung. Hätte das meine Mutter zu mir gesagt, hätte sie meine Maus mit Sicherheit nicht bekommen, sondern ich hätte ihr höchstens noch gesagt, dass sie sie deshalb nicht bekommt. Meine Schwiemu durfte mehr als meine Mutter, weil ich sie unheimlich lieb hatte. Von ihr konnte ich den Satz ab.

Liebe Grüße

Sabine

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Re: Sehr traurige Oma

Antwort von sanctipetri am 24.01.2013, 23:07 Uhr

Bei mir sah es mit meinem ersten Kind auch so aus. Zusätzlich war
sie sehr empfindlich und wollte meistens nur bei mir sein (nicht mal
beim Papa), und deshalb bin ich nicht mehr auf die Idee gekommen
meine Kleine jemand anderen auf den Arm zu geben.

Dass deine Schwiegertochter dein Enkelkind aber zur eigenen Mutter
gibt, darf dich nicht verletzen. Sie scheinen eine gute Mutter-Tochter-
Bindung zu haben, die man mit der liebsten Schwiegermutter auch
nach Jahren nicht aufbauen kann. Ich habe so eine enge Verbindung
nur mit meiner Zwillingsschwester. Deshalb kann auch nur meine
Zwillingsschwester (neben meinem Mann) auf meine Kinder aufpassen.
Wir haben diesselben Ansichten bzgl. Kindererziehung und verstehen
warum die eine dies oder das (z.B. stillen und tragen) mit den Kindern
macht. Wir ticken einfach gleich.

Jeder tickt auch anders im Umgang mit den eigenen Kindern. Ich
brauchte auch einfach etwas Zeit um mein Kind auch mal kurzzeitig
los lassen zu können. Es hilft nicht da Druck zu machen, so würden
sich alle Beteiligten doch nur unwohl fühlen. Sag deiner Schwieger-
tochter einfach, dass du das Kind auch gerne mal nehmen würdest
wenn es ihr recht ist. Das ist wohl der beste Weg, auch wenn man
sich dann noch gedulden müsste.

LG
sanctipetri

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