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kein vertrauen zur oma

Thema: kein vertrauen zur oma

hallo leute! ich hab ein riesiges problem. ich habe kein vertrauen zu meiner mutter, wenn sie mit meiner tochter (9 mon.) allein ist. wir haben verschiedene ansätze, wie man mit babies umgeht und ich hab angst, dass meine tochter sophie einen schaden bekommt, weil meine mutter was macht, was für sophie nicht gut ist (weinen lassen z.b.) meine mutter nimmt mich oft nicht sehr ernst und ich will sophie allein vom gefühl her garnicht wirklich alleine mit ihr lassen. aber es wäre eine große erleichterung, weil ich auch jeden tag mit dem hund raus muss und ohne baby wär das leichter für mich. bitte was soll ich denn da tun? der ständige stress jeden tag mit baby und hund gassi gehen ist auch viel und es wäre gut, wenn ich das in anspruch nehmen könnte. aber innerlich wehre ich mich völlig dagegen. kennt dieses gefühl wer und kann mir rat geben? vielen dank!!

Mitglied inaktiv - 26.12.2005, 22:27



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Du mußt ihr das genauso sagen. Dein Kind ist immer wichtiger als die verletzten Gefühle deiner Mutter. Und dein Kind ist auch wichtiger als dein Hund. Laß sie lieber den Hund verwahren. Oder suche jemanden, der für ein paar Cent mit ihm Gassi geht.

Mitglied inaktiv - 26.12.2005, 22:41



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danke für die rasche antwort, rockoma! du hast völlig recht! nur hab ich ihr das auch ein paarmal schon gesagt, dass mir da das vertrauen fehlt. ich komm mir nur so arg vor bei dem gedanken, ihr NIE ihre enkelin sagen wir mal länger als 1/4 stunde zu überlassen! ich kann mir nämlich nicht vorstellen, dass sich mein gefühl dazu jemals ändert! und sie geht ja auch nicht drauf ein nämlich! da nimmt sie mich einfach nicht ernst. also kann ich mich jetzt entscheiden zwischen "böser tochter" mit gutem gefühl oder "entsprechender tochter" mit ungutem gefühl dabei. seufz. das belastet mich wirklich sehr. ich muss aber auch dazu sagen, dass ich sophie mit NIEMANDEM gerne länger als kurze zeit allein lasse, außer natürlich dem papa, ihrem vater. gehts wem so ähnlich? ist das ok?

Mitglied inaktiv - 26.12.2005, 22:52



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Ich kann mich rockoma nur anschliessen. Das waren auch sofort beim lesen meine Gedanken. Drück ihr den Hund aufs Auge und lass sie mit ihm Gassi gehen. Mit dem Vertrauen ist so eine Sache...das Problem kenne ich nicht. Ich hatte meinen Enkelsohn schon bei mir schlafen da war er 6 Wochen alt. Vertrauen kann man nicht erzwingen. Aber mit ihr reden würde ich an Deiner Stelle mit ihr. Offen und ehrlich. Ob sie knatschig oder eingeschnappt ist wäre mir egal. Es geht um Dein Kind. LG Angelika

Mitglied inaktiv - 26.12.2005, 22:55



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deine mama hat dich doch auch gross gezogen. hast du nen schaden davon getragen? den babys schadet es nicht, wenn es zwei verschieden "erzihungsanichten" zu spüren bekommt...die beide durchaus net unbedingt nur gut oder nur schlecht sind! lg phi

Mitglied inaktiv - 26.12.2005, 23:08



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Na ja, es hat ihr schon ein bischen geschadet, sie hat nämlich kein Vertrauen mehr zu ihrer Mutter und anderen in punkto Erziehung. Und so Sachen wie ein wenig verwöhnen und so wären ja nicht so schlimm, aber das Kind immer schreien lassen oder ihm das Gefühl geben, es sei "böse", das könnte ich auch nicht haben.

Mitglied inaktiv - 26.12.2005, 23:16



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naja, cih versuche halt immer beide seiten zu verstehen... und mal ( so wie oben beschrieben) das kind schreien lassen ist durchaus net schlimm.....das wissen wir alle...ein neunmonate altes baby weiss da auch schon oft, mit wem es dies machen kann und mit wem net! ;-) gut, wenn das vertrauen net da ist, dann sage ich es mal anderst rum, warum mache cih mir dann gedanken ein kind genau da abzugeben, wo es es angeblich net so gut hat, wie ich es mri wünsche... der hund war sicherlich vorher da und das baby kam dannach , also genug zeit sich darüber gedanken zu machen...dann muss man halt das baby mitnehmen ( wie es viele andere auch tun!) oder nen hundesitter beschäftigen, dann ist das problem doch gelöst!!!! lg phi

Mitglied inaktiv - 26.12.2005, 23:26



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danke, rockoma, du hast mich verstanden! und ob ich selbst einen schaden von meiner mutter hab. sie sagt ja selbst, dass sie mich als baby oft schreien hat lassen, im gitterbett usw. meine gefühle ihr gegenüber kommen ja auch nicht von irgendwo. das hat alles seinen grund und der groll auf sie ist noch immer da. ich finde die idee, dass sie mit dem hund geht, super! danke dafür! übrigens bin ich auch traumatisiert von einer anderen "erziehungsperson" von früher. mein klavierlehrer hat mich nämlich sexuell belästigt (begrapscht), als ich 10 war. da kommt ja alles schön zusammen, nich?

Mitglied inaktiv - 26.12.2005, 23:27



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nur zur klärung: meine mutter wohnt 350 km entfernt und kommt immer für ein paar tage gleich auf besuch. also gebe ich sie ja nicht bei ihr ab, sondern sie kommt und "fordert" das alleinsein mit meiner tochter quasi. "geh doch mit dem hund gassi und ich bleib bei der kleinen" z.b. und ja, der hund war vorher da und wenn ich allein mit hund und baby bin (eh zu 99%), dann gehen wir natürlich gemeinsam gassi: kind, hund und ich! eh klar!

Mitglied inaktiv - 26.12.2005, 23:32



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ich kann dich durchaus verstehen. was ich nciht verstehen kann, ist warum du dann nicht den stolz hast, ihr überhaupt irgendwas von DEINEN aufgaben aufzubürden! ich bin auch von meinem damaligen stiefvater sexuell misbraucht worden, da kann meine mama aber nix zu..(ist ne andere geschichte die net hierhergehört!)...ich denke nur, man kann net sein ganzes lebenlang für alles im leben die eltern verantwortlich machen. wenn es einem im leben an etwas fehlt( vertrauen z.b) dfann sollte man daran was ändern, denn das liegt ja in deienr hand. was ich wie gesagt nciht nachvollziehen kann, wenn man so einen groll genge seine mutter hegt, warum man dann noch irgendwo ihre hilfe in anspruch nehmen will! es ist deine sache ganz alleine, und nur meine meinung... alles liebe phi

Mitglied inaktiv - 26.12.2005, 23:34



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dann erklär ihr klipp und klar, das du auf sie keinen wert legst, das ist offener und ehrlicher! lg phi

Mitglied inaktiv - 26.12.2005, 23:35



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ich lasse gerne die Kinder weinen, und meine Mutter kann es nicht hören. Meinen Hund habe ich seit 6 Jahren. Meinen Mann seit 5 Jahren. Als ich single war, habe ich es gut kontrolliert. Vor dem Arbeitsbeginn mit Hund raus, in der Mittagspause mit Hund raus und nach der Arbeit mit Hund raus. Seeeeeeehr streßig! Aber jetzt, mit 2 Kinder? Neeee! Ohne Meinen Mann wäre ich machtlos! Natürlich würde ich es ohne meinen Mann IRGENDWIE schaffen, aber ich bin ja jetzt schon total ausgelaugt, da ich für ALLES zuständig bin. Rechnungen, Finanzen, Haushaltsrechnungten, Steuererklärung, Kindererziehung - das ist schon zu viel! Mein Mann geht nur arbeiten - fertig! Da kann er locker mit dem Hund rausgehen - vor, nach der Arbeit und vor dem Schlafen. Wenn ich mit den Kindern einen Spaziergang mache, dann nehme ich den Hund auch mit. Der Hund ist dann genug ausgelastet! (ich auch) Ich kann es mir ohne meinen Mann nicht vorstellen!

Mitglied inaktiv - 27.12.2005, 02:59



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ich will mich auf keinen fall einmischen, aber dein satz * ich lass die kinder "gerne weinen" * hat mich doch etwas geschockt LG renate

Mitglied inaktiv - 29.12.2005, 19:17