nino1976
Guten Morgen Mädels, kann nicht schlafen, mache mir Sorgen. Heute VU gehabt, Baby wiegt schon 2100 gramm (plus/minus 15 % Toleranz), 1500 gr sei zu diesem Zeitpunkt die Norm. Nun zur Vorgeschichte: Bereits Mitte Juni war ich wegen viel Fruchtwasser bei der Feindiagnostik in der Klinik. Ergebnis: Viel Fruchtwasser ja, Kind ca. 1 Woche weiter entwickelt ansonsten alles ok. Daraufhin wurde ich am 01.07. auf eine evtl. Schwangerschaftsdiabetis gecheckt. Bis auf einen leicht erhöhten Wert alles ok, ich solle Süßes wie Eis und Kuchen weglassen, es seien keine weiteren Maßnahmen notwendig. Heute dann Zucker im Urin, Fruchtwasser immer noch viel. Frauenärztin will den Zuckertest nun am Donnerstag wiederholen. Meine Hebamme riet mir jedoch vorhin davon ab. Sie meinte, der erneute Zuckertest mit Abstand von nicht mal 4 Wochen belaste sowohl meinen, als auch den Organismus des Kindes. Sie geht vielmehr von a) einem Meßfehler der Frauenärztin aus und möchte das ich mir eine erneute Überweisung zur Diagnose in der Klinik hole, in der auch die Feindiagnostik stattfand. b) einem hohen Geburtsgewicht der Eltern aus. Da Ich aber 3550 gr, gewogen habe und mein Mann 3350 gr kann man das wohl ausschließen. Ich bin jetzt total verunsichert und möchte euch um eine Einschätzung bitten. Besten Dank.
Hallo Nino, oh ja, das kann ich verstehen, dass Du Dir Sorgen machst. Solche Neuigkeiten können einen auch belasten, schließlich will man ja nur, dass es dem Bauchbewohner gesund und gut geht! Erstmal vorweg: Eine Freundin von mir hat gestern entbunden, ein zwar kleines (2800g, 49cm) aber kerngesundes Baby, eine Woche vor Termin, spontan. Alles bestens in Ordnung. Aber die letzten 8 Wochen der Schwangerschaft konnte sie kaum genießen, da ihr Arzt sie mit Sorgen um das "zu kleine Baby" fast verrückt gemacht hat. Und nun ist Baby geboren und alles ist in bester Ordnung. Also: Nicht verrückt machen lassen, aber durchaus vorsichtig sein. Ich kann nun als Fachfremde keine sachverständige Äußerung machen, halte aber die Wiederholung des Zuckertest für eine gute Idee. Denn: Wenn eine Schwangerschaftsdiabetis vorliegt, dann KANN diese zu übermäßigem Kindswachstum führen und gesundheitlich Probleme für Dich und Baby mit sich bringen. Und das ist ja nicht nötig, denn eine diagnostizierte Schwangerschaftsdiabetis kann man mit relativ einfachen Mitteln gut unter Kontrolle bringen. Also ist es doch gut, bei dem Thema einfach Sicherheit zu haben. Klar, der Zuckertest ist eine Belastung für den Körper, aber eine unentdeckte Diabetis ist eine noch größere Belastung! Und wenn sich herausstellt, dass alles ok ist, hast Du einfach eine Sorge weniger. Davon abgesehen, wird deine Ärztin in der nächsten Zeit sicher Größe und Gewicht vom Baby weiterhin genau beobachten und dich im Zweifelsfall (wahrscheinlich nach dem Ergebnis des Zuckertest) eh zum Spezialisten für weitere Ultraschalluntersuchungen schicken. Du kannst also vor allem beruhigt sein, dass Du und Baby hervorragend überwacht werden, um Komplikationen oder gesundheitliche Gefährdungen auszuschließen. Vielleicht kann dieser Gedanke dich beruhigen, statt beängstigen. Hey, und Babys haben da drin im Bauch kein Buch, dass denen vorschreibt, wann sie wieviel wachsen oder zunehmen müssen. Die haben Wachstumsschübe im Bauch wie später draußen auch. Geh mal in ne 2.Schulklasse: da sind auch nicht alle Kinder gleich groß und gleich schwer. Warum erwarten wir das von unseren ungeborenen Babies? Also, wie gesagt, versuch es positiv zu sehen, dass Du medizinisch gesehen alle Aufmerksamkeit bekommst, die Du brauchst, aber mach dich nicht verrückt. Vielleicht mag dein Muckel dafür in den nächsten Wochen nur noch langsam weiter wachsen, wer weiß. Ich wünsch Dir alles Gute. Halte mich/uns auf dem Laufenden! Liebe Grüße Tinka
also ich habe wohl auch viel fruchtwasser und bei der letzten messung (die nun schon 7-8 wochen her ist) war die maus auch ne woche weiter.am montag habe ich wieder termin und bin auf maße und gewicht gespannt. ein zuckertest wurde bis jetzt noch nicht gemacht und auch nicht erwähnt. aber ich war nun 4 1/2 wochen nicht beim FA. Meine Hebi meinte, das mit dem Fruchtwasser habe nix zu sagen. Mein letzer Sohnemann wog bei der Geburt 4640g. SOlch ein Gewicht möchte ich nicht unbedingt nochmal haben. Da wurde auch nen Zuckerbelastungstest gemacht, aber alles in Ordnung gewesen.... Ich würde mir auch nochmal ne 2. Meinung einholen. AM Tag der Geburt haben die z.b. auch US gemacht und sich um ein Kilo vermessen. Sie schätzen das Gewicht auf 3700g HAHAHAHAHAHA
Ich schließ mich Tinka voll an! Vielleicht wäre es ja ne gute Sache eine zweite Meineung einzuholen und dann vielleicht den Zuckerspeigel einfach mal über eine Zeit regelmäßig zu kontrollieren (vor dem Essen und nach dem Essen). Aber vor allem ist wirklich wichtig, das du dich nciht verrückt machen läßt! Auch bei einer Freundin von mir wurde ein sehr großes Kind vorrausgesagt und schließlich wurde ihr Sohn mit *normalen* 3.850g geboren! Ich drück dich und bin gespannt was deine FÄ morgen sagt! Lg Wiebke
Also zum Gewicht mag ich mich nicht äussern weil da schon viel zu oft viel zu falsch geschätzt wurde! Aber zu deiner Hebamme muß ich sagen finde ich ihre Aussage doch wirklich unverantwortlich! Wird Zucker im Urin festgestellt ist ganz klar die Nierenschwelle überschritten und der Blutzucker mindestens höher als 180 mg/dl! Ist der BZ in diesen Dimensionen sollte auch auf jeden Fall etwas getan werden denn dann schadet es dir und möglicher Weise deinem Kind auf lange Sicht!
ähm, klingt jetzt viell blöd, aber könnte es womöglich sein, dass du schon weiter als 31. SSW bist? Bei ner Freundin wars so, sie war dann mal eben 4 Wochen weiter, was das Gewicht erklärte. Das wurde aber auch erst kurz vor der Entbindung festgestellt...
Hallo, ich möchte Dich auch etwas beruhigen, obwohl ich mir vermutlich ebenso Gedanken machen würde. Das Gewicht ist ja gute 2 Wochen weiter, als normal wäre im Durchschnitt. Dennoch halte auch ich die Gewichtsschätzungen für eben genau das. Als ich damals mit Töchting schwanger war, meinte meine Ärztin, es wird ein langes aber zierliches Kind, welches wenn dann grade mal die 3000g knackt. Raus kam aber ein 53 cm großes, 3660g schweres Etwas. Also um gut 660g "verschätzt". Dann bei der FD damals, waren die Maßangaben jeweils +/- 2 SSW - aber meine Ärzte waren zufrieden, was das Gesamtbild anging. Hm, interessant sind da vielleicht die Angaben zum Geburtsgewicht unserer Sternchen und deren Abweichungen vom US. Ansonsten, frag bei Hackelöer nach. Der sagt aber auch immer, daß die FW-Menge sehr schwer zu bestimmen ist und auch beim Gewicht, eher die jeweiligen Percentilen ausschlaggebend seien, sprich die Gesamtentwicklung des Fötus, als die Momentaufnahmen. Gruß
Guten Morgen,
ich würde mir wie die Hebamme sagt eine Überweisung zur Diagnose in der Klinik holen. Dort bist du sicher gut aufgehoben, da die viel mehr Möglichkeiten ausschöpfen können, die dir deine Gyn. aufgrund mangelnder Gerätschaften gar nicht bieten kann.
Zudem können sich in der Klinik Ärzte auch beratschlagen und du bist somit nicht auf eine Meinung/Diagnose beschränkt.
Ich wünsch Dir und dem Baby alles Gute!!!
Grüßle Céline
Hallo Nino, war gestern (29+6) auch bei der VU. Das Gewicht betrug da ebenfalls lt. Berechnung ca. 2.100 g, von dem meinen Ärztin jedoch immer 10% abzieht. Da unsere Daten also annähernd gleich sind, müsstest Du auch wie ich ca. 2-3 Wochen weiter sein. Ebenso wie bei Dir war mein Kind von Beginn an immer etwas groß, sodass auch scon bei der 1. Feindiagn. der Geburtstermin um 5 Tage vordatiert wurde. Später wurde ich auch 2x wegen Schwangerschaftsdiabetes (2-h-Bluttest) getestet und der Abstand betrug dabei auch 3,5 Wochen. Ich habe das gut überstanden und finde den Rat Deiner Hebamme irgendwo daneben. Der 2. Test fand übrigens beim Diabetologen statt und war wieder grenzwertig, aber es gab nur den Hinweis bzgl. Ernährung, eine Weiterbehandlung war nicht notwendig. Mein Tipp: Nimm alle Angebote der Ärzte war und lass Dich aber nicht verrückt machen, es wird schon alles gut werden. Lass Dich aber auch nicht so von Deiner Hebamme so beeinflussen, ich glaub sie hat am wenigsten Fachkompetenz. VG Anja
ich bin froh, dass es euch gibt.