Zebralinchen
Hallo zusammen, ich wollte mal fragen, wer von euch ganz normal weiter arbeitet oder ob es viele gibt, die irgendwie nicht mehr so viel oder gar nicht mehr arbeiten dürfen? Und falls ihr nicht mehr arbeitet, weil es zu viel war und/oder der Arzt es so besser fand, wie kriegt man sein schlechtes Gewissen weg?🙈
Hallo Zebralinchen, wenn du von schlechtem Gewissen schreibst, hat dir dein Arzt ein Beschäftigungsverbot ausgesprochen? Wenn ja dann wird das sicher seinen Grund haben und freue dich einfach darüber, dass du keinen Job-Stress mehr hast. Ich muss weiter arbeiten und es ist für mich jeden Tag ein Kampf. Ich arbeite "nur" im Homeoffice, weil ich es ins Büro einfach nicht mehr schaffe. Für meinen FA gefährdet Homeoffice-Arbeit die Schwangerschaft nicht. Ich bin allerdings so erschöpft, dass ich jeden Tag mit meiner Konzentration kämpfe und schon die Wochen zähle bis endlich Urlaub/Mutterschutz beginnt. Ok wenn es ganz schlimm ist, hat mich mein FA auch schon krank geschrieben. Nach einer Woche Arbeit bin ich allerdings schon wieder so fertig und habe auch ein zu schlechtes Gewissen dann schon wieder zum Arzt zu gehen. Die Übergabe sollte ja auch irgendwann gemacht werden...
Ja, er hat es nun ausgesprochen. Er hätte mich schon viel eher raus genommen, aber wir hatten uns erstmal auf weniger Stunden geeinigt. Mir war klar, wenn ich ihm nun erzähle, wie es mir auf der Arbeit geht mit Brechreiz, wenn es stressig wird usw, dann nimmt er mich raus. Es ist auch nicht mein erstes Kind und ich bin dann teilweise seit 4 Uhr wach, weil ich schlecht schlafe, gehe dann arbeiten und versuche dann am nachmittag was schönes mit meinen Kindern zu machen. Homeoffice gibt es für mich nicht und die meisten würde die Arbeit wohl eher nicht als entspannt beschreiben. 😂 Mein privates Umfeld meinte auch die ganze Zeit schon, ich solle doch mal ruhiger machen. Fällt mir aber schwer, in meinen Augen meine Aufgaben nicht mehr zu erfüllen. Ich hoffe sehr, dass es mir nicht übel genommen wird. Man weiß ja nie, was sie auf der Arbeit dann so sagen.
Huhu Ich arbeite auch noch ganz normal. Mir geht rs soweit aber gut. OK anstrengend find ich es auch, bin bis zum WE dann auch ziemlich erledigt. Ich hab jetzt nocht etwa 6 Wochen zu arbeiten, dann beginnt Urlaub/Überstundenabbau vorm Mutterschutz. Falls ich es nicht mehr schaffen würde, würde ich mich glaube einfach krank schreiben lassen. Anfang März kommt dann mein Ersatz fest zu uns ins Büro. Da das aber intern geregelt wurde war sie eh schon hin und wieder bei uns bzw eine Zeit lang während ihrer Ausbildung da. Keine Ahnung wie man ein schlechtes Gewissen weg bringt, hab da leider keine Tipps. Schönen Tag euch noch
Hey, also im Moment arbeite ich auch noch ganz normal weiter. Ich merke aber auch, dass es mich von Woche zu Woche mehr belastet. Mittlerweile bin ich dauerhaft erschöpft, komme schwer zur Ruhe, bin unkonzentriert und schnell gereizt. Es kommt auch schon mal vor, dass mich selbst kleine Dinge überfordern. Die Möglichkeit im HomeOffice zu arbeiten habe ich nicht. So Pendel ich 5 Tage die Woche zwischen Job und zu Hause hin und her. Da meine Arbeit in einem anderen Bundesland liegt. Das schlaucht mich zusätzlich, zu meinem i.d.r sehr stressigen Job. Meinen Sport habe ich mittlerweile auch gekündigt. Bin erst immer weniger und schließlich gar nicht mehr hingegangen. Dafür fehlt mir einfach die Energie. Nächste Woche habe ich einen FA-Termin. Da werde ich mal schauen was meine FA dazu sagt. Ich hoffe sehr, dass ich meine Arbeitszeit zumindest reduzieren kann. Wenn das klappen sollte, werde ich trotzdem ein schlechtes Gewissen meiner Arbeit gegenüber haben. Aber es geht einfach so nicht mehr weiter.
Huhu, also ich bin im BV seit Tag 1. und ich muss tatsächlich sagen, dass die ersten 17. Wochen auch sehr herausfordernd waren. Jetzt geht es mir besser und ich genieße die Schwangerschaft. Und bin tatsächlich auch sehr froh über das BV. Bei meinen anderen beiden hatte ich auch ab Tag1 ein BV. 😊
Hallo Zebralinchen! Habe einen körperlich anspruchsvollen Job und meine Arbeit wurde entsprechend angepasst. Leider habe ich seit mehreren Wochen mit Blutungen zu kämpfen und nach 2 Wochen Krankschreibung ohne Besserung machte mein FA kurzen Prozess und setzte mich ins unbefristete BV bis zum Mutterschutz. Da mir mein Kind deutlich mehr bedeutet, als meine Kollegen (klingt jetzt hart, aber so ist es eben, mein Kind geht für mich vor), hat sich mein schlechtes Gewissen sehr schnell gelegt. Bin einfach nur froh, wenn der Kleine so lange wie möglich drin bleibt und ich keine weiteren Komplikationen bekomme. Ich bin gerne arbeiten gegangen, aber das ist jetzt eben unwichtig. Es gibt immer einen triftigen Grund für eine Krankschreibung und erst recht für ein BV - also weg mit dem schlechten Gewissen. Man bleibt ja nicht aus Langeweile oder Spaß der Arbeit fern... Liebe Grüße :-)