Steffchen09
eingestuft weil der partner 20 jahre älter ist????Das macht mir angst denn mein Partner ist auch 18 Jahre älter und mir hat keiner was davon gesagt. lg steffi
Hallo du, ich habe das auch gelesen und meinen alten Mutterpass rausgewühlt. Dort steht unter A. Anamnese und.... verschiedene Sachen, die man ankreuzen kann oder nicht. Und darunter in einem rot/orangnen Feld dann, wenn davon einiges vorliegt, dass man dann ein Swsrisiko hat. Und da wird der Partner nicht erwähnt. Meine FÄ hat in keiner der 3 Sws nach dem Alter meines Mannes gefragt. Und ich hatte zwischendrin einen FÄ-Wechsel. Auch die erste interessierte sich dafür nicht. Wieso sollte das auch ein Risiko darstellen? Wenn man von einem One-Night-Stand schwanger wird und den Vater nicht kenn, ist man ja auch keine Risikoschwangere. Und der Mann meiner Freundin ist 24 Jahre älter und sie haben zwei Kinder und sie war keinesmal Risikoschwanger und ihr Mann war bei fast allen Untersuchungen dabei. Daher würde ich dir diese Antwort ganz klar mit NEIN antworten. Wäre aber vielleicht etwas fürs Expertenforum. LG Sinsiria
Nee wie gesagt das hat mich auch gewundert. bin jetzt zum 2. mal schwanger und mein FA hat weder bei der 1. noch jetzt gefragt wie alt mein Partner ist. Trotzdem danke für deine antwort:-) lg steffi
Dass das Alter des Partners bei vielen FÄ uninteressant ist, ist eigentlich insofern nicht gut, als dass wissenschaftlich erwiesen ist, dass nicht nur ältere Schwangere, sondern auch ältere Väter vermehrt Erbfehler erzeugen. Je häufiger sich die Spermien geteilt haben, desto höher die Wahrscheinlichkeit, dass irgendwas bei der Teilung nicht richtig funktioniert hat. Soweit ich das gelesen habe, gibt es nur noch kein so definitives Alter wie bei Frauen ('35'), ab denen von einem Risikovater gesprochen wir. Meistens reden sie in den Artikeln eher so von Männern ab 50 oder 60, also keine Panik. Mal abgesehen davon: Was ist so schlecht daran, als Risikoschwangere eingestuft zu werden? Man bekommt mehr Untersuchungen kostenlos - also von der KK bezahlt. Ich finde das einen enormen Vorteil, so finanziell betrachtet. Man darf sich nur selber deswegen keinen Kopf machen und sollte das Ganze locker sehen. ;)
Habe das hier bei Familie.de gefunden. Es geht grundsätzlich um Faktoren, die die Frau betreffen und nie den Mann. Der hat also auf die Entscheidung Normalschwangerschaft / Risikoschwangerschaft keinerlei Einfluss. Zitat: "Risikoschwangerschaft: Was bedeutet das Eine Risikoschwangerschaft liegt bei über 50 Prozent aller werdenden Mütter vor. Wann man von einer Risikoschwangerschaft spricht und was eine Risikoschwangerschaft bedeutet. Risikoschwangerschaft - das bedeutet, dass das Risiko von Komplikationen während der Schwangerschaft größer ist als bei anderen Schwangeren. Allerdings werden heute Frauen sehr schnell zu der Gruppe Risikoschwangerschaft gezählt. Ist nur einer der folgenden Punkte erfüllt, so spricht man schon von einer Risikoschwangerschaft: Risikoschwangerschaft – Alter: Eine Schwangerschaft einer Frau jenseits der 35 gilt als Risikoschwangerschaft. Denn: Die Wahrscheinlichkeit einer Chromosomenstörung beim Kind ist bei einer Frau, die 36 Jahre oder älter ist, höher als bei einer jüngeren Schwangeren. Risikoschwangerschaft – Komplikation Die Schwangerschaft einer Frau, die schon einmal eine Fehlgeburt oder andere Komplikationen während der Schwangerschaft hatten, ist eine Risikoschwangerschaft. 90 Prozent der Fehlgeburten gehen auf Chromosomstörungen zurück. Allerdings: Die meisten Frauen haben nach einer Fehlgeburt eine normale Schwangerschaft. Risikoschwangerschaft – chronisch krank: Die Schwangerschaft einer Frau mit Krankheiten (z.B. Herz-Kreislauf-Erkrankungen, Diabetes) gilt als Risikoschwangerschaft. Solche Frauen sollten möglichst vor einer Schwangerschaft die Risiken mit dem Frauenarzt und dem Hausarzt bzw. Internisten besprechen. Risikoschwangerschaft – Mehrlinge: Frauen, die Mehrlinge erwarten, haben per Definition eine Risikoschwangerschaft. Bei einer Frau über 35 Jahre ist die Wahrscheinlichkeit, Zwillinge zu bekommen, etwas höher, weil der Eierstock nicht mehr so selektiv arbeitet. Risikoschwangerschaft – Blutgruppe: Bei einer Rhesus-Unverträglichkeit liegt eine Risikoschwangerschaft vor. Risikoschwangerschaft – Steißlage: Liegt das Kind z. B. in Beckenendlage oder Steißlage, spricht man von einer Risikoschwangerschaft. Risikoschwangerschaft – Kaiserschnitt: Eine Schwangere, die schon einmal per Kaiserschnitt entbunden hat, hat eine Risikoschwangerschaft. Dann ist die Wahrscheinlichkeit, dass es zu Komplikationen bei einer Spontangeburt kommt, etwas höher. Wahrscheinlich wird sie wieder mit Kaiserschnitt entbinden müssen. Risikoschwangerschaft – Stoffwechsel: Frauen, die an einer Stoffwechselerkrankung (Gestose) leiden. Risikoschwangerschaft – viele Geschwister: Frauen, die schon mehr als 4 Kinder entbunden haben, gelten als risikoschwanger. Bei intensiver Überwachung verlaufen auch Risikoschwangerschaften in der Regel normal."
Ja, richtig, es ist im offiziellen Katalog nicht drin. Sollte es aber .. siehe (z.B.:) http://www.sueddeutsche.de/gesundheit/spaete-vaterschaft-alte-vaeter-kranke-kinder-1.1249077 Wobei ich noch keine Antwort drauf gefunden habe, ab wann der Vater als 'alt' zählt. Aber es ist offensichtlich nicht 35. ;) Meine Ärztin fragt im Fragebogen nach dem Alter des Vaters und ich werde es auch ansprechen, denn mein Schatz ist ... ähm ... zwar nicht alt, aber älter. Und man sollte sich auch keinen Kettenraucher oder Säufer suchen, wenn möglich. Geben auch keine guten Spermien. Aber sowas steht auch nicht im Katalog. Aber, wie gesagt, ich sehe keinen Nachteil darin, als Risikoschwangere eingestuft zu werden - vielleicht bekomme ich es über den Rhesusfaktor hin - weil man einfach mehr Untersuchungen von der Kasse bezahlt bekommt, die man sonst aus eigener Tasche bezahlen muss. Hab mich schon auf den Hosenboden gesetzt bei der Liste, die ich von meiner Ärztin bekommen hab. Schon alleine, was für die Ultraschalle drauf geht ... mannoman.