Wolke04
...im Rund-ums-Kleinkind-Forum gibt es mal wieder eine sehr interessante und v.a. sehr konstruktive Diskussion über das Thema Kinderbetreuung... (Man beachte die Ironie)!
Nehmt euch Popkorn oder Schokolade und genießt das Ganze mal in Ruhe... ![]()
Ich finde allgemein die Foren wo es um ältere Kinder geht, sehr unterhaltsam, obwohl ich noch keine Kinder habe. Wie sich die Frauen da gegenseitig zerfleischen, weil jede meint, ihre Art ihr Kind zu erziehen, betreuen zu lassen oder zu Schule zu schicken sei die einzig wahre und alle die es anders machen, misshandeln ihre Kinder. ;) Schlimm, wie wir Frauen manchmal sind.
Puh ich les da schon gar nicht mehr rein! Macht mir nur wieder Wehen ;)... da sieht man immer, was sich für Gesindel im Netz rumtreibt. Die warten immer nur auf irgendeinen Post und stürzen sich dann wie die Geier drauf, um sich fertig zu machen. Menschliche Abgründe tun sich da auf. ![]()
Also in manchen Foren kann man nur die Hände über den Kopf zusammenschlagen
Habe mal einen interessanten Artikel zum Thema Kinderbetreuung gelesen. Da wurde gesagt, dass sich die Mütter bei dem Thema deshalb immer an die Gurgel gehen, weil im Grunde keine sicher ist, das sie die "richtige" Lösung gefunden hat... Alle haben Zweifel, weil es ja auch niemanden gibt (und geben kann) der sagt: "Ja, genau du machstes mit genau deinem Kind 100%ig richtig"... Früher gab es das Problem nicht, da sind fast alle Mütter zu Hause geblieben, bis die Kinder (ich war 4) in den Kindergarten kamen... Und manche noch länger... Tja, schönes Thema für einen gemütlichen Sofa-Abend (und bestimmt ohne Happy-End). ![]()
Genau damit triffst du den Kern des Ganzen. Keiner ist sich innerlich zu 100% sicher, was seinen Weg angeht, aber sobald man irgendwie damit konfrontiert wird, geht man in den "Angriffsmodus" und macht andere Systeme schlecht, um sich selber besser zu fühlen. Ich denke auch nicht, dass unser Plan das gelbe vom Ei ist, aber man muss heutzutage soviel unter einen Hut bekommen, dass es oftmals einfach keinen oder kaum Spielraum für Entscheidungen gibt. Dennoch bin ich froh, einen Weg gefunden zu haben, Kinderwunsch und Job zu vereinbaren. :) Lg
Heute zu Tage müssen leider beide Elternteile arbeiten gehen um ein vernünftiges Leben zu Führen ... Dann gibt man sein Kind even in eine Krippe oder zur einer Tagesmutter wobei ich die Betreuung bei Tagesmutter besser finde (meine Meinung) Vor 30 Jahren bei meinen Eltern ! Meine Mutter musste nach der Geburt meines Bruders nach 8 Wochen wieder arbeiten ! Damals gabs sowas wie TaMu noch nicht oder Krippe ! Da hat meine Oma die damalige Betreuung übernommen! Da hat auch keiner gemekkert! Wurde ja von einen Familien Mitglied betreut! Finde es aber immer amüsant wie sich die Mütter zerfleischen ;) Ist ja schön wenn man sich es finanziell leisten kann 3-4 Jahre zu Hause zu bleiben! Manche müssen eben früher wieder arbeiten aber heißt noch lange nicht das diese Mütter schlechter sind!
Hallo da zeigt sich doch das eigentliche Problem. Uns fehlt der mehrgenerationen Haushalt. Damit die eltern arbeiten gehen und die Familie sich um die kleinsten kümmern kann. Ich hab beides durch ne krippe mit voll offenem Konzept, über tagesmutter bis hin zu krippe ohne offnes Konzept. Die erste krippe war Müll, die tagesmutter naja einige dinge gut aber vieles nicht so was aber an der tagesmutter gelegen hat denke ich. Und dann die Krippe und kita jetzt. Bis auf die Schwierigkeiten die wir jetzt wegen meiner ss hatten war ich immer zu frieden. mein fazit ich bleibe bei Nummer zwei 18 Monate zu hause und nicht nur 12 dann müssen wir halt mit weniger geld klar kommen. Aber ich habe bei dem frühem kita einstieg schaden genommen. Meine Schwester hat ihre kleinen mit 8 Monaten in Polen in eine private kita geben 4 Kinder ein erzieher und hat viel weniger Probleme als bei der Eingewöhnung mit 1 jahr.hat wohl damit zu tun das die vor der fremdel phase den erzieher als bezugsperson ansehen. Jeder muss sein Konzept finden. ich finde kita und tagesmutter nicht schlecht aber schöner für alle wäre es wenn es möglich wäre nur halbtags zu arbeiten ohne finanzielle zurück stecken zu müssen. Aber um genug zeit für die Kinder zu haben. Immerhin sind sie unsere Zukunft. Lg nita
Ich leite eine Erziehungs-und Familienberatungsstelle u.a werden auch Elternabende angeboten. Was da manchmal los ist
erstaunt mich auch nach 8 Jahren noch
Oh gottogott. Das kann ich mir vorstellen. Ich war letztens auf meinem ersten Grundschul-Elternabend... das war gruselig genug ;)
Würg, das war ja schrecklich! Am meisten die scheinheilige Fragestellerin - da les ich nicht mehr rein!
Herrlich, diese "ich weiß es besser " Mentalität ![]()
Gott wie furchtbar- da haben einige ja die Weisheit löffelweise gefressen. Ich bin dann wohl eine Rabenmutter- diese Bedeutung g gibts auch nur in Deutschland- unser Sohn stand mit 1,5Jahren morgens um sieben vor der Tür und wollte raus. Nachdruck dann eine Woche morgens um acht im dicksten Schnee einsam auf dem Spielplatz den A* abgefroren hab, hab ich mal in der Kita nachgefragt und einen Platz bekommen. Die Eingewöhnjngszeit war 3 Tage. Er ging, und geht immer noch super gerne hin ( von 8-13h) und was die Kids da mitbekommen- sozislverjdlten etc kann ich hier einfa h nicht bieten. Wir haben aber auch mit der Einrichtung einen 6er im Lotto gewonnen. Ich denke das ist von Kind zu Kind unterschiedlich. Ob der nächste Wirm auch so wird- keine Ahnung.
Und hiet mal ein Gegenbeispiel: wir können es uns nicht leisten, dass ich arbeiten gehe! Ich bin zu Hause bei meinen Sohn, bekomme 150,- Betreuungsgeld und geh abend für 450,- arbeiten. Ergibt 600,- Wenn ich arbeiten gehen würde, müsste ich 300,- für die Krippe zahlen + 60,- Ticket für die Öffis. D.h., ivh müsste 950,- verdienen um auf das gleiche Geld wie jetzt zu kommen. Dafür müsste ich fast vollzeit arbeiten gehen und hätte das gleiche Geld wie jetzt. Ich bin im Nachhinein froh ihn nicht mit 12 Monaten abgegeben zu haben. Trotzdem muss ich zusehen, dass er auch Kontakt zu anderen Kindern hat. Geh dafür halt in Spielgruppen. Ich denke jetzt mit über 18Monaten wäre ein guter Zeitpunkt, aber nun muss er zu Hause bleiben, bis er 3 ist.
Nur so aus Neugier- wieso muss er zu Hause bleiben? Ich fand 18 Monate bei unserem perfekt. Aber ich denke auch das es von Kind zu Kind unterschiedlich ist, das ( sollte ) hat man ja als Mama im Gefühl. Für Deutschland aber echt ein Armutszeugnisse das es zu "teuer" ist arbeiten zu gehen
Kein Geld! Wie sollen wir das finanzieren. Elterngeld bekomme ich ja nicht viel. Das würde heißen ich bekomme 400,- (einfach geschätzt) und 300,- euro kostet die krippe. Mit 100,- kommen wir nicht weit!
Puh das ist auch echt ne Hausnummer. Warum ist das eigentlich so extrem unterschiedlich mit der regelbetreuung geregelt? Typisch Deutsch...
Also ein halbtagsplatz würde bestimmt günstiger sein, aber trotzdem müssen wir da sehr aufs geld schauen. Vom Kopf her wäre er definitiv reif dafür. Glaub auch nicht, dass er wirklich eingewöhnungszeit bräuchte. Denke ihm fehlt aber auch nix, aber ein großes Wohnzimmer, einen kleinen Garten und mindestens 3x pro woche kommt er unter andere Kinder: Spielgruppe, Kleinkindschwimmen, Spielplatz, indoorspielplatz, Turnen oder eben einfach Freunde besuchen!
Meine Schwägerin zahlt für zwei kinder (eins krippe eins Kindergarten) insgesamt 200,-. Und eine freundin musste für die zeit bis zum 2. Geburtstag 500,- bezahlen. Dafür ist es ab dann umsonst. Fair ist das wirklich nicht!
Ja durchaus kann das reichen. Du wirst es am besten wissen. Ich finde es eben nur schlimm das es Leute wie dich gibt die arbeiten wollen und es sich nicht leisten können. Ich meine da stimmt doch was ganz gewaltig nicht. Ich hatte damals 2 Jahre beantragt, aber dadurch das es so reibungslos mit dem kiga geklappt hat und auf der Arbeit wieder eine schwanger war und die Kolleginnen mich angekniet haben war es für mich perfekt. Ich hab im Juni wieder angefangen- hätte erst im Oktober gemust. Davon abgesehen hab ich immer davon abhängig gemacht wie es klappt mit meinem Sohn. Wäre es anders gelaufen wäre ich noch länger zu Hause geblieben; wobei das finanziell knapp geworden wäre. Beim nächsten werde ich auch erstmal wieder 2 Jahre beantragen aber wieder abhängig von Kind machen. Ich arbeite gerne, bin als alter Hase der zwei Labore schmeißen kann "heiß" begehrt, aber Kind geht vor. Und meine Kolleginnen akzeptieren das auch so.
Ich bin bei meiner Tochter als sie 1,5 war wieder arbeiten gegangen von 8-14.30 Arbeitszeiten recht angenehm! Allerdings hab ich das Gefühl bis heute das ich was in Ihrer Entwicklung verpasst hab und auch hat mich immer mal wieder gestört das sie oft nicht auf meine Regeln gehört hat oder nur sehr schwer ( allerdings bin ich mir nicht sicher ob das auch durch den Einfluss von ihrem Vater stand) in ihre Erziehung haben zu viele mit reingepfuscht!!! Wollte beim nächsten kind unbedingt 3 Jahre Zuhause bleiben! Pustekuchen hab schon Januar 2016 einen Krippenplatz sprich ca 5 Monate wird das Baby dann sein! Ich geh drei Tage die Woche arbeiten! 20 Stunden Teilzeit ! Wir brauchen das Geld einfach !
Oh man. Ich bemerke gerade was für ein Glück ich hab. Gehe seid mein Sohn 1 Jahr ist wieder arbeiten. Aber nur von 6-10 Uhr. Bekomme dafür 1300€ netto ( obwohl ich nur einen Hauptschulabschluss hab ). Dazu kommt das meine Schwiegereltern mit im Haus wohnen genauso wie meine ältere schwägerin. Der Oma Geb ich deswegen die 150€ Betreuungsgeld. Da mein ( bald Mann ) in Schicht arbeitet sind es meist eh nur zwei Tage in der Woche wo er zur Oma muss. Da wir nen kleinen Bauernhof haben hat er auch genug zu entdecken. Aber leider haben es nicht alles so gut. Und ich glaub auch nicht das alle Mütter gern ihre Kinder so früh in die Krippe geben. Aber wenn's nicht anderst geht ist es halt so. Jeder muss seinen weg finden und sollte sich da nicht rein reden lassen.
Ich finde es immer wieder interessant, wie sehr sich die Mütter über den "richtigen" Erziehungsstil zerfleischen und was es für Diskussionen gibt. Seitdem ich hier in Argentinien lebe, sehe ich das alles viel gelassener. Jede Mutter regelt die Betreuung so, wie sie es am besten findet, bzw. kann. Der Mutterschutz beträgt hier auch nur 3 Monate (einen Monat vor der Geburt und zwei Monate danach), aber trotzdem hat niemand ein Problem damit Kinder zu bekommen. Meine Chefin hat vier Kinder und und meine direkte Vorgesetzte auch drei und niemand macht einer Mutter Vorwürfe, wie sie ihr Kind erzieht. Alle sind viel toleranter und ich denke, jeder kann eine unterschiedliche Meinung zu dem Thema haben - aber dafür muss man sich nicht gleich an die Gurgel gehen