Monatsforum August Mamis 2015

Rechtfertigen ganz allgemein...

Rechtfertigen ganz allgemein...

alicebrown

Beitrag melden

Warum muss man sich eigentlich ständig rechtfertigen, sobald man ein Kind bekommt. Vor allem beim Thema Stillen scheint das super beliebt zu sein. Für mich war von vornherein klar, dass ich mein Kind ca ein Jahr stillen möchte. Viel länger muss nicht sein, aber kürzer auch nicht unbedingt. Für mich war das ganz selbstverständlich, weil ich das auch aus meiner Familie nur so kenne. Da hat keiner ne Flasche gegeben. Und man wird ja auch gefragt, wie man das handhaben möchte. Und dann kommt immer:"Oh Gott, so lange, mach das bloß nicht, blablabla..." Dabei ist das doch eigentlich sogar das was von der WHO empfohlen wird. Auch, dass das Kind bei uns mit im Zimmer schläft, dass wir tragen wollen, etc. Ständig muss man sich da rechtfertigen. Ich lass mich davon zwar nicht von meinem Kurs abbringen, aber das geht doch eigentlich keinen was an...Geht euch das auch so?


Mitglied inaktiv

Beitrag melden

Antwort auf Beitrag von alicebrown

Bei Babys/Kindern wissen aaaalle bescheid. Gewöhn dich schon mal dran. Bin beim ersten Kind aus allen Wolken gefallen, was die alle wollen. Zu jedem Thema hat jeder DIE Meinung ;-) Verlasse dich einfach auf dein Gefühl und du wirst zu 99,9% richtig liegen...


Kiinmi

Beitrag melden

Antwort auf Beitrag von alicebrown

Ich kenne das überhaupt nicht. Ich habe ein jahr gestillt und möchte es dieses mal gerne wieder so machen - aber auch nicht wirklich viel.länger. Musste mich auch nie dafür rechtfertigen. Zwei junge Kolleginnnen haben mal doof geguckt, als ich mich 10Monaten noch gestillt habe, aber gut, 25 und noch keine eigenen Kinder. Da nehm ich das auch nicht übel. Dad einzige wo ich genervt war, war in den Schüben: musst zufüttern, deine Milch reicht bestimmt nicht mehr und das wo es einem an den Tagen sowieso schon mies geht....


Wolke04

Beitrag melden

Antwort auf Beitrag von alicebrown

Keine Sorge, das, was du erlebst, ist nur zum aufwärmen! Wenn das Kind erstmal da ist, wird es noch schlimmer.... Egal ob es ums Stillen, Flasche geben, Schlafen, Weinen, Tragen, Impfen, Kurse, Beikost, Kleidung, usw. geht, immer werden Menschen in deiner Umgebung sein, die es besser wissen, andere Erfahrungen gemacht haben, dies oder das gelesen haben, dies oder das gehört haben oder es einfach nicht verstehen können, warum du gerade jetzt dieses und jenes machst. Mein Tipp daher: vertraue auf Leute in deiner unmittelbaren Umgebung (nicht im Internet oder so), die dir kompetent erscheinen und richte dich nach denen, wenn du Fragen hast. Gute Erfahrungen habe ich mit Hebamme und Kinderarzt gemacht, weniger gute mit Pekip-Frau, Freundinnen, die ein Kind mehr haben als du (haben die Weisheit mit Löffeln gefressen), Schwiegermutter und kinderlosen Tanten....


fiveyears

Beitrag melden

Antwort auf Beitrag von alicebrown

Ja aber da lass ich mir diesmal gar nix mehr rein reden.


Mitglied inaktiv

Beitrag melden

Antwort auf Beitrag von fiveyears

Ab dem 2. wirds weniger


alicebrown

Beitrag melden

Antwort auf Beitrag von alicebrown

Oh man. Das kann ja noch heiter werden... Ich bin froh, dass mein Mann und ich wenigstens einer Meinung sind...Bei ein paar Sachen, hat er sich zwar über die Zeit meiner Meinung angepasst, aber ich hab auch einfach mehr Erfahrung mit Kindern als er...


Hasenbande

Beitrag melden

Antwort auf Beitrag von alicebrown

Bei mir kommt zum Glück nicht so viel, weil viele aufgrund meiner Arbeit nichts sagen. Eltern oder so würden daher nichts sagen. Schlimmer sind bei mir Freundinnen ohne Kinder, die vieles nicht verstehen


Tuana1

Beitrag melden

Antwort auf Beitrag von alicebrown

Ja da hat jeder das gefühl,seinen eigenen senf dazu geben zu müssen und dass dies das richtigste ist. Aber ich sage immer dazu für mich ist es so richtig und werde es so weitermachen und ist mein kind. Danach sagen alle nichts mehr und sind still. Ich denke halt man muss manchmal die grenzen schon zeigen sn solche personen.


ihetdhl

Beitrag melden

Antwort auf Beitrag von alicebrown

Ich glaube ehrlich gesagt, dass viele das ganz "ausersehen" machen... Und ich reg mich eigentlich überhaupt nicht darüber auf und bin auch niemandem böse, weil es doch meistens gut gemeint ist. Hab mir ein paar nette Kommentare zum stillen (hab mein erstes Kind 17 Monate gestillt) und Schlafen zurecht gelegt (so nach dem Motto: wenn er dann mal seine erste Freundin mitbringt rücken wir eben enger zusammen) und das war's. Ich finde wenn man in seinem muttersein selbstbewusst ist kann man da dochbeingach drüber weg sehen. Was sich bei mir seit dem ersten Kind verändert hat: die eigenen Kommentare und Ratschläge an andere Mamas ;).


Mitglied inaktiv

Beitrag melden

Antwort auf Beitrag von alicebrown

Da wir fast ausschließlich Freunde haben, die im sozialen Bereich tätig sind gibt's relativ wenig von diesen Ratschlägen und Tipps... Was ein Glück!!!! Aber das kommt bestimmt auch noch aus irgendeiner ungeahnten Ecke... Denke es geht dann bei diesen "Herausforderungen" immer wieder darum sich seiner Haltung bewusst zu werden und den Weg zu gehen, der für uns dann eben passt, eine Gratwanderung!


clear

Beitrag melden

Antwort auf Beitrag von alicebrown

Da weiß immer jeder etwas dazu zu sagen! Aber das geht mit allem weiter zb.schlafen, beikost usw....... finde es auch sehr nervig aber gewöhn dich besser daran!


nita83

Beitrag melden

Antwort auf Beitrag von alicebrown

Hallo, am besten wissen es ja die kinderlosen und geben ihre Kommentare. Ich hab im ersten Jahr mit Kind dinge erlebt das hätte ich nie erwartet. Wurde zum teil vom Kinderwagen weg geschubst und beschimpft nur weil ich es mir erlaubt habe mit meinem weinenden (wohlgemerkt ein schrei kind) stehen geblieben bin um mich zu unterhalten. Regelmäßig bin ich beschimpft worden wie man mit einem hjngernden kind in die Stadt schieben kann. Niemand hat interessiert das er nur müde war und schlicht weg ein schrei baby war. bin sogar von den Nachbarn bei der wohnungsgesellschaft angezeigt worden ich möchte das baby Geschrei doch bitte abstellen. Jeder wusste es besser warum er weint. aber geholfen haben alle Ratschläge nicht nur Monate lange physio und der osteopat haben letzten endes geholfen aber der weg dahin war lang. ich kann nur sagen legt euch einen dicken pelz zu.sonst wird man irre. lg nita


Baby-boy-mom

Beitrag melden

Antwort auf Beitrag von alicebrown

Ich bin auch jetzt schon ganz mittendrin... Bei mir ging es im Freundeskreis ( "meine" Mädelclique) schon immer rund ( ALLE kinderlos!) weil mein Mann Zeit gebraucht hat sich auf die Schwangerschaft einzustellen und eben auch nicht mit zur Geburt kommt ( DEM würde ich was erzählen, der hat sich zusammenzureißen, meiner würde sich das nicht trauen und so weiter....;-)) hier rein und da raus....echt! Werdet erstmal selbst schwanger und seht wie ihr das händelt. Ich fand es legitim, dass mein Partner Zeit braucht. Und solange man ehrlich darüber spricht und Sorgen/ Probleme teilt ist das alles auch eine Stärkung für die Beziehung. Dann ging es weiter mit Diskussionen um Kleidung, KiWa, Geburtsplanung ( also neeeee....mach nen Kaiserschnitt. Ich bin selbst ein KS - Kind und mir hats nicht geschadet) und bla bla blubb Meine Mutter ist zum Glück eher desinteressiert und meine Schwiegermama zu zurückhaltend um sich einzumischen;-) Ja.... Aber die Kinderlosen! Letztens bekam ich dann noch hübsche Bilder von Frauenkörpern nach der Geburt ( schau mal, so sieht deine runde Kugel bald aus...mutig sich so fotografieren zu lassen gell;-)).... Zum wegwerfen;-) Gemerkt: alle kinderlos;-) Aber wir lassen uns nicht stressen oder nerven Mädels;-)


Puschi83

Beitrag melden

Antwort auf Beitrag von Baby-boy-mom

Ich glaub da hab ich Glück.so mit guten Ratschlägen usw.klar gab es mal hier und da ein Tipp.aber bei unsvsind wenige,kaum noch welche kinderlos.muss gerade überlegen ob überhaupt noch jemand kinderlos ist.ich weiß aber von anderen wo sich jeder einmischt.wenn mir einer mal komisch kam brauchte ich nur meinen " was willst du von mir blick" aufsetzten und das reichte.. aber nicht rein reden lassen...es sei denn man hat Fragen


faenny

Beitrag melden

Antwort auf Beitrag von alicebrown

Hab eure Antworten jetzt nicht gelesen: Aber mir geht diese rechtfertigerei auch sowas von gegen den Strich. Mittlerweile bin ich etwas abgehärtet und kann meinen Standpunkt besser vertreten oder auf Durchzug schalten, je nach dem, was gerade angesagt ist. Ich vermute mal, dass es daran liegt, dass jeder für sein Kind / ein Kind das beste will - und eben den eigenen WEg für den besten hält. Würde man etwas anderes auch für richtig halten, bestünde ja vielleicht die Gefahr, dass der eigene Weg unrichtiger oder gar falsch sein könnte. Und dabei wird dann außer acht gelassen, wie unterschiedlich wir alle sind, die Kinder, die Eltern, die ganzen Lebensumstände, die Erfahrungen. Ich habe sehr viel Austausch mit meiner besten Freundin, die auch zwei Kinder hat und im gleichen Haus wohnt. Wir merken immer wieder, wie unterschiedlich unsere Kinder sind. Und das zu merken, tut gut. Es ist einfach so, weder die eine noch die andere macht etwas falscher oder richtiger, sondern jede sucht nur ihren eigenen Weg, der zu ihr und ihren Kindern passt. Im übrigen glaube ich auch, dass sich jeder selbst einwenig an die eigene Nase fassen muss, zumindest ich musste auch erst lernen nicht vorschnell über andere Mütter zu urrteilen - habe ich vor der geburt meines Großen auch mal gerne gemacht.