Monatsforum August Mamis 2015

Meine BEL und ich - die Ärzte sagen: Das Kind muss raus? Nur wie? Langer Post.

Meine BEL und ich - die Ärzte sagen: Das Kind muss raus? Nur wie? Langer Post.

Sommersonnenfreude

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Huhu ich hatte euch ja von der komplizierten BEL, Fuß-Steiß-Lage, meines Kindes berichtet und dass das KH meiner 1. Wahl einen KS durchführen wollte und da aber auf Bonding etc. verzichtet wird. Nun waren wir in einem 2. babyfreundlichen KH, die uns erstmal Mut zur Spontangeburt gemacht haben und dann entdeckten, dass ich zu viel Fruchtwasser, das Kleine superagil und die Füße samt Nabelschnur im Becken sind. Sonst nichts. Also wurde uns eindringlich zum KS geraten, weil ein Blasensprung bei Fußlage mit Nabelschnur und allem im Becken das Kind akut gefährden könnte und das Risiko nicht abgeschätzt werden kann. Dafür machen sie Bonding und einen sanften KS usw. Uns leuchtete ein, dass ein geplanter KS immer noch besser ist als ein NOT-KS mit Vollnakrose oder geschädigtes Kind bei Blasensprung. Meine Hebamme war aber absolut dagegen, dass beide KH das Kind in der nächsten Woche holen wollen, um einem vorzeitigem Blasensprung vorzubeugen und telefonierte mit beiden KHs. Nun gibt es noch die Option, dass sie eine äußere Wendung versuchen. Da das Kind klein und die Fruchtwassermenge viel ist, hätte es wohl größere Erfolgschancen. Allerdings würde direkt nach der Wendung in SL die Geburt künstlich eingeleitet werden. Auch nächste Woche in dem einen KH oder dieses WE in dem anderen KH. Nun weiß ich nciht wofür ich mich entscheiden soll. In beiden Fällen kommt das Kind früher als geplant. Bei äußerer Wendung habe ich die Chance auf eine spontane Geburt, aber dennoch das Risiko dass die Wendung nicht gelingt oder dass es doch zum Notkaiserschnitt kommt. Beim geplanten KS versuche ich allerdings nicht mal die Geburt und das Kind hat größere Risiken der Anpassungsstörung... Dass ihr mir die Entscheidung nicht abnehmen könnt, ist mir klar. Aber mich würden eure Meinungen und vielleicht auch Erfahrungen einer künstlichen Einleitung interessieren. Ist das riskant? oder ist die Option der Wendung samt künstlicher Einleitung wirklich natürlicher, risikoärmer? Allerdings frage ich mich auch wie stressig eine Einleitung und ein KS für das Kind im Vergleich sind. Ich habe vor beidem etwas Schiss und die Entscheidung zu fällen, ist schwierig. Ich möchte das beste für das Kind und mich. Liebste Grüße (38. SSW)


LadyFLo

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Antwort auf Beitrag von Sommersonnenfreude

n dem fall würde ich die wendung im 2. KH versuchen. gelingt sie nicht und alles andere is tin ordnung aknn ein "normaler Ks" mit bonding dort erfolgen- gelingt sie ahst du die chance auf eine normale geburt die wahrscheinlichkeit für einen notkaiserschnitt liegt bei der äußeren wendun gauch nicht soo extrem hoch und wie gesagt- es ist die chance auf eine normale geburt-


fiveyears

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Antwort auf Beitrag von LadyFLo

Pflichte Ladyflo bei.


Puschi83

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Antwort auf Beitrag von Sommersonnenfreude

Huhu.also ich würde persönlich keine äussere Wendung machen lassen.gibt schon einen grund warum sie/er so liegt. Ich würde das 2.kh nehmen was dir nach dem ks das bonding ermöglicht.Du bist doch schon 38.Woche.also auxhauch kein frühchen mehr.und oft werden die kinder in bel auch leichter geschätzt als sie es sind da die Messung nicht richtig gemacht werden kann (obwohl die messungen eh fraglich sind.selbst bei sl Kindern) Nach einer wendung kann es auch zu einem not ks kommen.was für mich persönlich schlimmer wäre als ein geplanter.schwierige Entscheidung.aber du schaffst das


Sommersonnenfreude

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Antwort auf Beitrag von Sommersonnenfreude

Das ist ja das:Beide KH meinten, dass es bei Problemen nach der Wendung in einem Not-KS mit Vollnarkose enden müsste, weil da keine Zeit für Spinalanästhesie bleibt. Also würde im Falle eines NOT-KS in beiden KH das Bonding entfallen. Das macht mir die Entscheidung ja so schwer. Weil ich die Risiken als unerfahrene Erstgebärende nicht abschätzen kann. Chance auf natürliche Geburt mit Risiko eines Not-KS oder geplanter KS, aber evtl. Anpassungsstörung. In beiden Fällen wird das Kind nächste Woche zur Welt kommen.


Puschi83

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Antwort auf Beitrag von Sommersonnenfreude

Ja wie gesagt das andere wäre für mich nur die Option.den ganzen stress würde ich mir persönlich nicht antun obwohl ich selber auch nie einen ks haben würde wollen würde ich diesen geplanten ks in kauf nehmen. Meine maus lag bis zur 34.auch in bel.hätte sie sich nicht von alleine gedreht hätte ich auch einen geplanten ks in kauf genommen.und es gibt viele die trotz ks es als eine tolle geburt empfunden haben..


fiveyears

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Antwort auf Beitrag von Sommersonnenfreude

Da würde ich das KH mit Bonding bevorzugen. Einfach dort wo du ein besseres Gefühl hast.


LadyFLo

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Antwort auf Beitrag von Sommersonnenfreude

hab nochmal gegoogelt- also risiko für einen notkaiserschnitt liegt wohl bei 1-4 % - ich würde im 2. kkh mal nachfragne ob du für die wendung nicht schon eine PDA haben könntest für den fall das ein Kaiserschnitt nötig werden würde- dann ginge der nämlich mit bonding... nur ne idee was sagt dein partner? zur not könnte der auch den ersten teil des bondings übernehmen...


zini4

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Antwort auf Beitrag von Sommersonnenfreude

Ich würde mich für das 2. Krankenhaus mit bonding entscheiden. Und ich persönlich würde wohl keine äußere Wendung machen lassen. Denk immer es hat schon seinen grund warum die babys so liegen.Aber das ist meine Meinung.Gibt auch viele Erfolgsgeschichten mit der äußeren Wendung.


nita83

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Antwort auf Beitrag von Sommersonnenfreude

Hallo, also punkt eins nimm egal was du machst das kh mit bonding nach ks mir hat das echt lange zu schaffen gemacht das es beim großen nicht möglich war. punkt zwei oft setzen nach einer äußeren wendung die wehen von selbst ein angeblich bei 60% der frauen. ich kann dir nur von mir berichten. Mein sohn mochte die ersten Wochen keine Berührung der nackten haut angeblich ne folge vom ks da er nicht durch den geburtskanal ging. dann haben sie ihn verrenkt weil er schon so verdammt tief im Becken lag gut das hättest du nun nicht. Und ich hatte lange Probleme mit der narbe was aber auch nicht immer sein muss. ich würde ne wendung und Einleitung vorziehen, aber nur weil ich mich so gut an die Probleme nach dem ks erinnern kann. Laut Hebamme und Ärztin aber gut da ich so die richtige Einstellung zur spontan geburt habe die vielen nach einem geplanten ks fehlt. Lg nita


Wolke04

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Antwort auf Beitrag von Sommersonnenfreude

Sehe das genauso wie Puschi! Würde auch eher einen geplanten KS in Spinaler machen als den Versuch der äußeren Wendung. Würde es auch nächste Woche machen. Dann bist du in der 39. SSW, da kam mein Sohn auch spontan. Alles andere wäre mir zu risikoreich....


August_Mami26

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Ich denke, du solltest es akzeptieren und einen Kaiserschnitt machen lassen. Zwei Mädels aus meinem Geburtsvorbereitungskurs hatten das gleiche Problem. Zum Glück haben sie sich gegen die Wendung entschieden, denn die Natur hatte jedes Mal ihren Grund für die BEL. Das eine Kind hatte die Nabelschnur dreimal um den Hals und beim anderen war die Nabelschnur zu kurz und die Plazenta wäre gerissen.


Tiffy_78

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Ich hatte ja geschrieben, meine war auch in BEL. Ich hatte mich gegen eine äussere Wendung entschieden und hätte den Kaiserschnitt genommen. (Liegt allerdings auch daran,dass ich eine Vorderwandplazenta habe). Ich glaube nicht,dass ein Kaiserschnitt traumatisiert und es hochdramatisch ist,wenn kein Bonding stattfindet bzw etwas,das Bonding genannt wird. Ich denke, manche Krankenhäuser versuchen mit solchen Begriffen modern zu sein und Kunden zu locken. Für mich ist es am wichtigsten,dass Fachkompetenz da ist und das Krankenhaus auch eine gute Neonatologie hat.


Tuana1

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Antwort auf Beitrag von Sommersonnenfreude

Ich verstehe dich sehr gut du willst eine normale geburt bevorzugen würde ich ja auch. Aber an deiner stelle würde ich auf keinen fall auf irgend welche risiken eingehen , wo mein baby in gefahr setzen kann. Daher hätte ich mich für eine geplante ks entschieden. diesen stress hätte ich mir somit auch ersparrt, weil ich könnte gsr nicht auf eine normale art entbinden wenn ich die risiken für mein baby kenne, wäre nicht entspannt unter der geburt und würde mir ständig sorgen um mein baby machen und das nichts zu wissen wie die situation sich ergibt ob och noch not ks machen muss oder nicht würde mich total durcheinander machen. Aber das ist meine meinung mach du das was dein gefühl dir sagt und du dich und dein baby sicher fühlst.


Milchmäulchen

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Antwort auf Beitrag von Sommersonnenfreude

Wäre mein kleiner in BEL geblieben hätte ich mich trotzdem gegen die äußere Wendung entschieden. Ich hätte dabei kein gutes Gefühl gehabt. Schon erstrecht nicht, wenn das Kind so schlecht liegt wie bei dir. obwohl ich schon einen not-Ks hatte, an den ich keine besonders guten Erinnerungen habe, hätte ich wieder einen mit pda machen lassen. Mit dem Bonding hatte ich da übrigens garkeine Schwierigkeiten. Hab meine kleine noch im op in den Arm gelegt bekommen und Papa dürfte ja auch mit uns kuscheln. Anpassungsstörungen gab es keine und das stillen klappte sofort! Du solltest einfach schauen ob du bei der Wendung ein gutes Gefühl hast. Wenn nicht, würde ich das Risiko nicht eingehen.