Monatsforum August Mamis 2015

Ich finde es erschreckend,

Ich finde es erschreckend,

Hasenbande

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Dass viele werdende Mütter kein Vertrauen mehr in ihren Körper haben und immer schneller eingeleitet wird oder ein KS gemacht wird. Nicht persönlich nehmen Mädels,einige Ärzte fokussieren das ja auch, aber ich finde auch, dass viele denken, Einleitung etc ist ja nicht schlimm und sich gar keine Gedanken drüber machen. Ich finde es auch schlimm, dass nicht aufgeklärt wird, dass es keinen großen Unterschied macht, ob man eine Woche früher einleitet oder noch wartet, in Bezug auf die Größe. Soviel wachsen die Kleinen über ET auch nicht mehr. Wenn es den Kondern nicht gut geht oder es wirklich risiken gibt, dann bin ich ja auch für alles offen, aber wenn ich lese, "mein Kind wird vielleicht 4000g schwer und ich lass einleiten" bekomme ich die Krise ;) Warum nicht darauf vertrauen, dass es in der Regel gut geht. Reißen kann man auch bei 3500g. Bei mir gibt's anatomische Probleme und ich hab schon ein Kind verloren, aber es ist mir sehr wichtig, dass mein Kind den Zeitpunkt bestimmt und nicht ich. Klar nach Abwägung aller Vor-und Nachteile. Das war mein Silopo, aber vielleicht regts ja mancHE an nachzudenken, ob man bspw ER+5 mit unreifem Befund und ohne Indikation eingreifen muss...und was es auch dabei für Risiken geben kann oder ob man sich nicht noch ein paar Tage "gönnt". Schade, dass einige Ärzte und Hebis uns nicht mehr darin bestärken


Wolke04

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Antwort auf Beitrag von Hasenbande

Kann dir nur zustimmen, allerdings gibt es jetzt wohl neue Studien, die zeigen, das das Startsignal für die Geburt nicht, wie bisher angenommen, vom Kind kommt, sondern von der Mutter.... Von daher könnte man nicht unbedingt darauf vertrauen, das eine längere Tragezeit immer gut für das Kind ist. Aber unter entsprechender Ctg- und US-Kontrolle kann man die Tage schon verlängern...


Hasenbande

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Antwort auf Beitrag von Wolke04

Natürlich vorausgesetzt, dass es dem Kind gut geht. Das ist ja das wichtigste. Hab heut noch eine Studie gelesen, dass wir ja schon ab 40+so behandelt werden, als würde gleich das Kind unzureichend versorgt, aber dass man ja eigentlich erst mit 42.Ssw überträgt und da auch erst das Risiko steigt, aber man macht uns schon früh verrückt. In meiner Stadt gibt's ein KH das generell 40+4 einleitet, egal was ist. Sowas geht gar nicht. Bin grad echt gestört von den ganzen Frauen beim GYn, die 40+1 odr 2 schon voll den Aufstand gemacht haben, dass doch mal was passieren muss.


Julchen88

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Antwort auf Beitrag von Hasenbande

Ab 42+0 ist sogar erst übertragen. Also schon 43. SSW. 14 Tage. Klar! Wichtig ist natürlich, dass das Kind gut versorgt ist.


Hasenbande

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Antwort auf Beitrag von Wolke04

Meinte auch 42+ also 43.ssw :)


Julchen88

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Antwort auf Beitrag von Hasenbande

Ich sehe das wie du. Manche Ärzte haben oft einfach Angst und überlassen den Hebammen nicht ihre Arbeit. Eine Freundin meiner Schwägerin war nach einem Jahr Kinderwunsch in einer Klinik und ist dann durch Insemination schwanger geworden. ET war dann am 25.12. Sie wollte aber dann nicht über Weihnachten im Krankenhaus liegen. Sie haben dann am 18.12. mit Einleitung begonnen und am 21. oder 22. haben sie die kleine dann per Kaiserschnitt geholt. Ja hallo. Dann hätte man noch einen Zyklus warten sollen oder das Wunder einfach dann kommen lassen, wenn es kommt. Und nicht wann es persönlich gerade besser passt. Verstehe aber auch die Hebamme und die Ärzte im Krankenhaus nicht, dass die so etwas unterstützen.


Julchen88

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Antwort auf Beitrag von Hasenbande

Meine Mutter musste bei meiner Geburt geschnitten werden. Und ich hatte 3050 Gramm, 50cm und KU von 35 cm In Frankreich rechnen sie grundsätzlich mit mehr Tagen als bei uns. Also nicht mit 280 wie bei uns. Müsste da aber jetzt genau nachlesen.


fiveyears

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Antwort auf Beitrag von Hasenbande

Steh da voll hinter deiner Meinung.


Julchen88

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Antwort auf Beitrag von Hasenbande

Noch etwas. Mein kleiner hatte 3930 Gramm, 54 cm und einen KU von 36 cm. Ich bin nicht gerissen, kein schnitt, nur eine mini mini schürfung rechts oben. Aber hab ich gar nichts von gemerkt.


Hasenbande

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Antwort auf Beitrag von Julchen88

Niederlande interveniert bspw auch nicht so früh


Pünktchen182

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Antwort auf Beitrag von Hasenbande

...gehen die von einer ss Länge von 42 Wochen aus und leiten dementsprechend auch wenig ein. Die habe übrigens auch die niedrigste Sterblichkeitsrate. Von meinem GVK haben nun alle entbunden (außer mir natürlich), zwei wurden eingeleitet und beide endeten im Kaiserschnitt


Hasenbande

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Antwort auf Beitrag von Pünktchen182

Kenne auch einige Eingeleitete, die dann ein KS wurden


Mitglied inaktiv

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Antwort auf Beitrag von Hasenbande

Kann dem nur zustimmen, jedoch fällt es glaube ich vielen Frauen schwer bei der heutigen komplett Überwachung und den ständigen Untersuchungen mit scheinbar aussagekräftigen Untersuchungsergebnissen noch auf sich und ihren Körper zu vertrauen - woher soll denn dann auch das Vertrauen kommen wenn die ganze Zeit suggeriert wird dass der Arzt eh viel besser Bescheid weiß... Und sich dann in diesen Situationen auf sich zu verlassen und vor allem (!!!)die Verantwortung ja damit zu übernehmen kann ich mir, gerade wenn das Verhältnis zu den Ärzten nicht persönlich ist oder nicht auf Augenhöhe, als sehr schwer vorstellen... Ich denke da gehört schon einiges dazu seinen Weg so durchzuziehen- heut ab!


emmi_lou

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Antwort auf Beitrag von Hasenbande

Boah... danke!!! Ich bin nervlich gerade so runter, dass ich das Thema gerade nicht sachlich hätte formulieren können. Daher bin ich dir super dankbar für dein Posting.


nita83

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Antwort auf Beitrag von Hasenbande

Hallo, Das mag ja generell stimmen aber wenn ich mir überlege das wir beide ohne mein drängen einen ks zu machen bei einer ruptur der Gebärmutter hätten sterben können wird mir ganz anders. Gut die ausgangs Situation ist sicherlich ne andere und wenn ich nicht so ein gutes Körper Gefühl gehabt hätte und ne Hebamme die mir geglaubt hat hätte das böse enden können. Ich kann also verstehen das man aus dem sicherheits Gefühl ne Einleitung machen lässt denn niemand möchte auf den letzten metern was riskieren. Und wenn ich die aktuelle studie sehe die meine kk mir geschickt hat wo raus kam das in der Gruppe Frauen die nicht nacht et +10 eingeleitet worden sind 10 Kinder gestorben sind (bei 1000 frauen) und in der Gruppe die bei et+7 eingeleitet wurden nur 1 dann muss ich sagen würde ich lieber einleiten lassen. Sind immerhin 9 babys weniger. Ich denke man sollte immer die persönliche Situation betrachten nicht nur die körperliche. Denn wenn ich mich nicht mehr gut damit fühle über den et zu gehen dann bin ich der Meinung ist auch das ein Grund für eine Einleitung. Aber das kann ja gott sei dank jeder für sich entscheiden. Lg nita


Hasenbande

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Antwort auf Beitrag von nita83

Die Studie ist wohl durch zahlreiche widerlegt und genau sowas finde ich schlimm. Warum schickt einem das die Krankenkasse? Bei dir ist die Entscheidung während des Geburtsprozesses entstanden also was vôllig anderes. Andere Länder haben weniger Sterblichkeitsraten und das obwohl die wesentlich länger warten. Ist ja auch beim Thema Ausschabung nach FG so. Die Yniederlande wartet viel länger, ob die Natur es regelt. Ja, es muss jeder selbst entscheiden, aber leider gibt es nur wenig Ärzte, die einen dabei gut begleiten und alles abklären ohne nur Angst zu machen


FrauTuedl

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Antwort auf Beitrag von Hasenbande

Ich mag auch nicht eingeleitet werden, da mein erster nach blasensprung schon eingeleitet werden musste. Allerdings versteh ich auch viele die einfach kein Nerv haben zwei Wochen drüber zu gehen. Wenn ich mir vorstelle, das wenn ich meine hebi nicht hätte, ab Montag jeden zweiten Tag ins Krankenhaus müsste. ( jedesmal insgesamt ne 1 Stunde fahrt), hätte ich auch kein Bock und würde vilt einleiten.


nita83

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Antwort auf Beitrag von FrauTuedl

Ja bei mir fiel die Entscheidung während der Geburt vorher hat er per blasensprung entschieden zu kommen. Aber ich wäre aus angst das was passiert nicht einen tag über den korrigierten et gegangen. Ich hab in 13 Jahren kiwu einfach zu viel erlebt und ich kann das Sicherheitsbedürfnis von Ärzten und auch den Frauen verstehen. Denn was ist wenn doch was passiert verantwortlich gemacht wird der arzt und das die da keine Lust drauf haben verstehe ich total. Bei fg bin ich allerdings auch der Meinung das man gerade bei frühen wochen lieber warten sollte. Aber diese Betreuung während dessen kostet geld und das wollen die kk sparen und üben druck aus auf die Ärzte und wenigsten wissen das einem bei fg ne Hebamme zu steht.und viele Hebammen wollen das auch gar nicht machen. Du hast nicht ganz unrecht aber ich kann die andere Seite auch verstehen. Lg nita


soreko

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Antwort auf Beitrag von Hasenbande

Hi, ich muss dir da voll zustimmen. Man muss auch bedenken, dass die Medikamente beim Einleiten auch auf das Kind übergehen. Meine erste Tochter ist 14 Tage nach Et spontan auf die Welt gekommen, bei meiner zweiten habe ich 2 Tage nach Et einleiten lassen. Ich hatte einen SSdiabetes und habe mir, obwohl alles gut war zuviel Angst machen lassen. Die Geburt war trotzdem sehr gut, ich weiß aber, dass ich da echt glück hatte. Jetzt überlege ich, wie ich mich diesmal verhalten soll, habe wieder einen Dibetes. ET ist am 31.8. Die Kleine ist tatsächlich eine Kleine mit ca. 2700g und 32 KU und diese Werte habe ich 4 mal bestätigt bekommen. Wenn auch alle anderen Werte gut bleiben, wie würdet ihr euch da verhalten? Die Ärzte erzählen einem ja direkt die schlimmsten Horrorgeschichten und selbst meine Hebamme, die absolut gegen Einleiten ist (solange alles gut ist), sagt, dass es beim Diabetes doch was anderes ist. Auf der einen Seite habe ich Angst vor dem Risiko und bin auch wegen meiner starken Gallenschmerzen froh, wenn die Schwangerschaft endlich vorbei ist, auf der anderen Seite würde ich die Kleine auch gerne noch ein bisschen kräftiger werden lassen. Ach und wo findet ihr die ganzen Statistiken? Ich wüsste gerne wie sich andere Länder da verhalten, finde aber nix. LG Soreko


Anastasiabibi

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Antwort auf Beitrag von Hasenbande

Ihr macht ja einem mut mit dem Thema, vorallem denen die sich für eine Einleitung entschieden haben oder entscheiden mussten... Meine Hebamme hat 30jahre Berufserfahrung und ich vertraue ihr voll und ganz und wenn sie meint man müsse Einleiten dann werde ich da nicht nein sagen obwohl das warten für mich nicht schlimm wäre


Hasenbande

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Antwort auf Beitrag von Anastasiabibi

Es ging ja gar nicht darum, wenn es sein muss. Warum muss es bei dir sein? Hab's grad nicht auf dem Schirm? Lg


Hasenbande

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Antwort auf Beitrag von Anastasiabibi

Hab's grad gelesen. Du lässt nur wegen dem Gewicht einleiten? Ich hoffe, dass man dich gut aufgeklärt hat, weil die Ykleinen wachsen nach ET nicht mehr so stark. Ich bekomme ein großes und schweres Kind und hab dazu eine Beckenanomalie, aber versuche es trotzdem auf natürlichem Wege. Der Kopf ist bei uns größer als die Schulter was gut für die Geburt ist. 3.800-4000 ist ja eigentlich kein Einleitungsgrund oder gibt's andere Gründe? Lg


Anastasiabibi

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Antwort auf Beitrag von Hasenbande

Ich habe zu gestimmt weil meine Hebamme meinte die kleine ist immer sehr schläfrig auf dem ctg und sonst Bewegt sie sich nicht so viel Ich spüre sie schon aber es ist nicht so viel am Tag und deswegen lasse ich es machen wegen dem Gewicht garnicht vllt ist es ja bei der kleinen gut proportioniert


Tiffy_78

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Antwort auf Beitrag von Hasenbande

Ich habe einleiten lassen und stehe voll dahinter. Mein Baby wollte auch 9 Tage über ET nicht raus und ist kaum gewachsen.(also nicht zu groß, sondern eher zu klein) Statistiken ergeben nach ET+10 eine höhere Sterblichkeitsrate der Babies, daher wird normal bis ET+10 gewartet und dann eingeleitet. Mein Baby hatte keine Käseschmiere mehr und schrumpelige Hände und Füße, was zeigt, dass sie nicht cht mehr lange hätte drin bleiben können. Eine Fruchtwassertrübung und damit drohende Vergiftung kann man erst bei der Geburt sehen. Die Einleitung selbst habe ich auch als sehr angenehm empfunden, weil alles vorhersehbar war. Ich bereue es absolut nicht.


Hasenbande

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Antwort auf Beitrag von Tiffy_78

Das sind ja auch alles Gründe. Wie gesagt ich meine diesesn Stress den man an ET+2 oder besser noch vorher macht. Wobei es unsere Nachbarländer zeigen, dass die Studien nicht stimmen oder einige, weil die trotz der Vorgehnsweise nicht so früh wie wir einzuleiten, geringere Raten der Sterblichkeit haben (nach überschreiten des ET). Aber nochmal wichtig! Niemand soll sich bitte angegriffen fühlen. Jeder hat seinen Grund, dass er sich so entschieden hat oder entscheidet


Tuana1

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Antwort auf Beitrag von Hasenbande

Ich stimme dir auch zu. Habe genau die gleiche meinungen. Ich habe sogar von ks und einleitung angst. Natürlich wenn es nicht anders geht und not situation ist dann würde ich beides maches. Aber solange sowas nicht in frage kommt würde ich sowas nicht machen.


Leo engel

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Antwort auf Beitrag von Hasenbande

Mal einschleich... Wegen Probleme mit Schnitt/ Riss.... kann ich dir nur zustimmen. Ich habe 3 "zarte" Kinder und trotzdem musste ich jedes Mal genäht werden. Erstes Kind 2800g und 33, 5 KU Dammriss 2. Grades und 1 Labienriss. Zweites Kind 3390 und 34 cm KU... Dammriss 1. Grades und 3 Labienrisse (er hatte es zu eilig und das Gewebe keine Chance ) Drittes Kind 2510g und 33cm KU und ein kleiner Riss am Ausgang der Harnröhre. Meine Schwester hat zwei Kinder jeweils über 3600g und beide KU 35 cm und sie hatte beide Male nichts. Lg