Ida1982
Hallo, ich habs jetzt auch endlich mal geschafft, mich um einen Termin für eine Hebamme zu kümmern. Ich habe in einer Hebammenpraxis angerufen und die Hebamme, die ich am Telefon hatte, meinte, sie hätte freie Kapazitäten, sodass ich gleich einen Kennenlerntermin mit ihr ausgemacht habe. Ich fand sie am Telefon sehr nett. Jetzt hab ich im Nachinein auf der Praxisseite ihren Namen gegoogelt und festgestellt, dass sie 6 Jahre jünger ist als ich (ich bin 32) und noch keine Kinder hat. Naja und irgendwie, haltet mich jetzt vielleicht für doof, aber irgendwie hat ich mir jemanden gewünscht, der vielleicht älter ist als ich und auf jeden Fall schon selbst Kinder hat. Was sind, waren für euch denn so Voraussetzungen/Anforderungen an eine Hebamme? Ich bin da echt grad schwankend, einerseits denke ich, sie soll mir sympathisch sein, sich gut einfühlen können, ein gutes Fachwissen haben etc. und dass kann sie, auch wenn sie jünger ist als ich und noch kein Kind hat, ein Arzt hat ja auch nicht alle Krankheiten durchgemacht und kann trotzdem helfen. Andererseits wäre es auch schon gut, wenn sie schon selbst Kinder hat, um nachfühlen zu können, wie das so ist, in der Schwangerschaft und Geburt. Versteht ihr, was ich meine? Wie steht ihr dazu?
Ich kann es schon verstehen, dass du unsicher bist, aber wenn sie empathisch ist und es nicht ihre erste Geburtsbegleitung ist, ist es egal ob sie Kinder hat. Wichtig ist, dass Sie fachlich Fit ist, einfühlsam und du sie magst. Umgekehrt kannst du eine "alte" haben, die nach dem Motto arbeitet "stell dich nicht so an" und gar nicht mehr motiviert ist.
ich hätte da gern einen Mann...sowas scheints nicht zu geben also werd ich mir die Mühe sparen und schauen was das Krankenhaus so zu bieten hat hätt gern jemanden der sich einfach in den Raum hockt und wortlos die Nummer durchzieht, ich will keine Anfeuerung, keine Kommandos, keine gezwungen netten Worte, einfach stur das machen wofür sie bezahlt wird und dann kann sie auch schon wieder abhauen...Gott das klingt alles immer so kaltherzig aber ich mag professionelle Kälte und Distanz ganz besonders bei Menschen die so massiv in meine Intimsphäre eindringen wie ein Frauenarzt und eine Hebamme
Bin gespannt, ob du das nach der Geburt auch noch sagst. Ich finde es im Gegensatz zu dir toll, dass ich meiner Hebamme vertraue und sie weiß was ich möchte und mich dabei begleitet. Du kannst ja einen Geburtsplan machen und festlegen was du willst und was nicht
Ich weiß was du meinst.meine ist mindestens 15Jahre älter und hat zwei erwachsene Kinder.aber ich denke deine wird dennoch kompetent sein.und dir mit Rat und Tat zur Seite stehen..Sie wird ja sicherlich schon ein paar Jahre arbeiten:-D.warte das erste gespräch abund dann kannst du immernoch entscheiden:-)
ganz wichtig ist auch das sie keine Homöopathie vertritt, sonst könnt ich mir auch nen Shamanen und nen Voodoopriester in den Kreißsaal holen wenn ich ne Behandlung bekommen will die nicht funktioniert und ne Hebamme weiß doch immer was man will, das Kind auf die Welt bringen und zwar schnell und effizient wenn sie dann dabei noch still ist wärs Bombe aber ich fühl mich mit Männern trotzdem deutlich wohler aber sowas sucht man in der Branche leider vergeblich V.V also such ich eine nach Kaliber meiner Mutter "hör auf zu heulen und krieg einfach das Kind"
Naja zwischen Homäopathie und Schamanismus liegen wohl Welten
beides Schwindel das eine mit Tänzen das andere mit Zuckerperlen aber eine Gemeinsamkeit der Placebo-Effekt
Tiere kennen keinen Placeboeffekt...
aber ihre Halter und wenn die was harmloses aufblasen was sich von allein kuriert und sie Zuckerperlen geben und Tier ist gesund wirds der Homöopathie zugeschrieben statt der Tatsache das Tiere viel härter im nehmen sind als Menschen aber gut wenn Homöopathie es schafft Krebs zu heilen oder überhaupt mal einen wissenschaftlich nachweisbaren Effekt zu erbringen lass ich mich gern umstimmen, ansonsten glaube ich weiterhin daran das die menschliche Psyche verdammt stark ist und man sich sogar einreden kann das man stirbt(und dann tatsächlich kurz darauf stirbt)denn das ist wissenschaftlich erwiesen
Ich hab mit Tarantullagift auf homäopathisches Basis einen Tumor bei einem Tier zum so starken Schrumpfen gebracht, dass es operiert werden konnte und der ist nicht von alleine geschrumpft und das hat nix mit harmlos und dran glauben zu tun
Und wenn nur der Glaube daran helfen würde, wär doch auch super ;)
so stark verdünnt wie das gewesen sein muss ist es reiner Zufall bzw gute Abwehrkräfte beim Tier Homöopathie wirkt nicht das haben mehr Studien belegt als ich zählen kann
der Glaube versetzt Berge aber wenns um medizinische Probleme geht die behandelt werden müssen verlass ich mich dann doch lieber auf Medizin als aufs zaubern ;) und so auch bei der Geburt wenn da ein Mensch kommt ders eigentlich besser wissen sollte weil er nunmal medizinisches Fachwissen haben sollte hab ich ernsthafte Zweifel an dessen Kompetenz daher lieber ne Hebamme wenn ich mich schon mit ner Frau begnügen muss die keinen Regentanz aufführt :D
Natürlich ist Tarantullagift mega verdünnt sonst wär das Tier tot ;) Krebs hat nix mit Abwehrkräften zu tun
Dazu gibt's auch Studien ;) was ist sagen will, es gibt auch wirksame Homäopathie
natürlich hat Krebs was mit Abwehrkräften zu tun, das Immunsystem bekämpft die Krebszellen schließlich auch und wenns gut funktioniert wird schon die falsch geteilte Zelle die Krebs hätte werden können vernichtet warum sollte man sich sonst gesund ernähren und andere Dinge tun die das Immunsystem stärken
Das natürlich aber nicht im Endtadium. Da hilft ein gutes Immunsystem, aber das hat man dann nicht mehr. Ist ja auch egal, aber ich kenn einige Fälle wo es gewirkt hat
wie gesagt wenns tatsächlich helfen würde würde die moderne Medizin längst nicht mehr verwendet Zuckerperlen sind einfach günstiger das müsste doch im Interesse der Kassen sein und was man sich da an Forschung sparen könnte
Es geht ja um Ergänzug nicht ersetzen und so machen es Hebammen auch. Sei nicht so skeptisch ;) der Vergleich mit Regentanz hinkt halt. Tarantullagift wird in der Medizin mittlerweile eingesetzt. Aber wie dem auch sei, hoffe, dass du für dich einen guten Weg findest bzw eine für dich gute Hebi :) Hüpfe jetzt in die Wanne
ne gute Hebi zu finden gestaltet sich echt schwierig am liebsten hätt ich meinen Frauenarzt im Kreißsaal, ich will keine Frau bei der Geburt dabei haben aber selbst die Ärzte im Krankenhaus sind alles Frauen, ich will einfach von fremden Frauen nicht angefasst werden
In Dresden arbeitet JensUnger als Hebamme. Weiß ja nicht woher du kommst
Freiberg ist ne halbe Stunde von Dresden mitm Auto da ich nicht Auto fahren darf würd ich mitm Zug 1 Stunde brauchen wenn er direkt auf der strecke ne Praxis hat...ob der für Hausbesuche so weit fährt...ich bezweifle das mal aber schau ihn mir mal an danke für den Tipp :)
Ich kann deine Sorge gut verstehen! Auch ich war mir nicht sicher, ob eine 25jährige Hebamme die Richtige für mich ist. Zumal ihre Mutter ein Geburtshaus gegründet hat und auch ihre Schwester Hebamme ist - wegen der Geburtshaus-Sache hatte ich Angst, dass sie mir zu esoterisch ist (sorry an alle, die jetzt empört aufschreien). Aber nach unserem ersten Treffen hatte ich ein gutes Gefühl, ich fand sie sehr sympathisch und bodenständig. Und dass die weibliche Linie ihrer Familie im selben Business ist, ist ja auch nicht schlecht - falls sie mal unsicher sein sollte.
Kann dich verstehen, ist irgendwie n komischer Gedanke das jemand jüngeres einen betreut. Ich bin 22 und erwarte nun unser 2. Kind. Meine Hebamme für vor und nachsorge ist Mitte 30 und mir War auch wichtig das sie Kinder hat. Bei der Entbindung waren wir dann mit ner sehr jungen kinderlosen hebamme im Kreißsaal ... die war auch noch nicht ausgelernt... aber es war mir egal, sie hat das prima gemacht und ich hab mich jederzeit bei ihr gut aufgehoben gefühlt. Für diese ss ist es mir egal ob meine Hebamme jung oder alt ist. Ob sie Kinder hat oder nicht ist mir auch egal...
Hallo!
Bei meiner ersten SS war meine Hebamme zwei Jahre jünger als ich und hatte keine Kinder. Trotzdem fühlte ich mich sehr gut aufgehoben, hatte sie als Vor- und Nachsorgehebamme. Sie war sehr kompetent und einfühlsam, konnte einen aber auch auf den Boden der Tatsachen zurück holen, wenn es nötig war! Tja, was soll ich sagen, dieses mal ist sie wieder meine Hebamme und jetzt selber Mutter... Mal schauen, was sich verändert hat! ![]()
Bei der ersten SS hatte ich nur eine Nachsorge Hebamme. Sie war recht alt,bestimmt um die 50/55 und hat(te) 2 ausgewachsene Söhne... Sie kam 3 oder 4 mal nur. Hab mich eigentlichen gut mit ihr verstanden. Sie hat alles positiv gesehen und meinte als nur:ach,sie sind doch noch jung (war damals 29) und sie schaffen das. Hören sie auf ihr Bauch Gefühl...die Hebamme im kh bei der Geburt war viell 5 Jahre älter.ob sie Kinder hatte weiss ich nimmer. Sie hat auch nur das nötigste gemacht und kam nur spontan ins Zimmer um zu gucken wies mir geht und was der mumu,... Macht. Das fand ich auch recht angenehm....meine zimmernachbarin hat 1 Tag später entbunden und meinte sie hatte eine alte "Schachtel" die nur genervt hat,sie solle sich net so anstellen,... (Kind war wohl etwas länger im Geburtskanal und dann musste ein KS gemacht werden. Bzw sie hat nach einem arzt verlangt der ihr zu dem KS zustimmt. Von der Hebamme aus hätte sie normal entbinden können)
@Kirby90
Ja, ja, ja!!!
Die ersten Beiträge könnten von mir stammen :D
Ich dachte schon ich bin verrückt ![]()
Hui, ich bin immer wieder überrascht, wie schnell das hier alles geht, schwups, am Abend vorm frühen ins Bett gehn eine Frage gestellt, am nächsten Mittag beim ersten Blick ins Internet von Diskussionen über Schamanen, Homöopathie, Tarantulagift und Vorlieben zu männlichen Ärzten überrollt.
Auf jeden Fall erstmal vielen Dank für die Mitteilung eurer Erfahrungen, ich denk, ich werds genauso machen, sie erstmal kennenlernen und dann schauen, was ich für ein Bauchgefühl hab und ob sie mir sympathisch ist. Ich finde es auf jeden Fall gut, dass sie in einer Hebammenpraxis mit noch anderen Hebammen arbeitet, weil da ja sicher immer ein Austausch stattfindet.
Ich hatte übrigens auch mal eine Phase, wo ich mir mit Vorliebe Männer als Ärzte ausgesucht habe, (war vielleicht die Sehnsucht nach einer Vaterfigur
) Dies ist aber vorbei und bei einer Hebamme ist es mir schon wichtig, dass sie eine Frau ist
Zur Homöopathie bin ich übrigens auch positiv eingestellt und finde es besser, etwas natürliches zu nehmen, als sich mit dem ganzen chemie-zeugs zuzupumpen.
Das hat aber nix mit Voodo und Shamanen zu tun.
Als ich das mit dem Shamanen gelesen habe, musste ich allerdings daran denken, dass ich mal ein Video gesehen habe über eine Geburt im Freien auf irgendeiner Insel in Takatukaland, weit ab von Zivilisation und co, mitten in der Nacht ohne Arzt und Hebamme mit viel Gesang und Tamtam im Regen. Das fand ich irgendwie gruselig, vor allem, wenn ich mir vorstelle, wenn dem Kind irgendwas passiert wäre, die Mutter wäre doch ihres Lebens nicht mehr froh geworden mit ihrer Entscheidung ihr Kind auf diese Art und Weise zu gebären.
Das ihr so denkt finde ich als Hebamme nicht ungewöhnlich. Persönlich denke ich macht es eine gute Hebamme aus, wenn sie genau diese wünsche erkennt und umsetzen kann. Hebammen sollten hohe Menschenkenntnis besitzen, sich der Frau entsprechend verhalten können und immer souverän und klar wissen, was zu tun ist. Hab ja vor der Geburt meines Sohnes als Hebamme viele Jahre gearbeitet. Die Geburt an sich denke ich hat überhaupt nichts verändert. Würde gewiss genauso betreuen wie damals. Wichtig ist Fachwissen und ein gutes Einfühlungsvermögen in die Person.