alicebrown
Bin normalerweise politisch interessierter Mensch und hab mich sonst eigentlich jeden Tag auf Zeit.de oder ähnlichen Portalen über das aktuelle Geschehen informiert. Zur Zeit fällt mir das total schwer. Bzw bekomme ich dann immer das Gefühl, dass es total egoistisch ist, in diese schreckliche Welt ein Kind zu setzen. Gleichzeitig fühle ich mich auch nicht gut damit, das einfach alles an mir vorbeiziehen zu lassen. Aber irgendwie geht mir alles so nah und die jüngsten Entwicklungen sind ja auch irgendwie beängstigend. Geht es noch jemandem so oder habt ihr euch auch schon vorher nicht so dafür interessiert?
Politik und Gesellschaft interessieren mich sehr und ich informiere mich wie immer. Ich finde es bei den ganzen Irren, die es auf der Welt gibt total wichtig, dass wir Kinder in die Welt setzen und sie so erziehen, dass sie zu vernünftigen Erwachsenen werden, die vernünftige Werte haben und versuchen dazu beizutragen, dass die Welt etwas wird.
Da hast du auch recht mit. Bin einfach mega sensibel zur Zeit. Habe neulich ein Reportage über Flüchtlingsunterkünfte in Palästina gelesen und musste total weinen und konnte nicht zu Ende lesen.
Ich lese/höre zwar so viel wie vorher aber das mit dem mega sensibel kann ich unterschreiben. Alles was mit Kindern zu tun hat, Leid, Hunger, Gewalt geht mir jetzt viel näher als vorher. Pünktchen, das find ich einen schönen Gedanken, dass unsere Kinder die Welt ein bisschen besser machen könnten :)