Kiinmi
Bis dahin ist es zwar noch laaange hin, aber jetzt hat man ja auch noch bißchen mehr zeit um sich einzulesen. Ist eine Methode, wo die Kinder Breifrei an die Familienkost heran geführt werden. Habt ihr davon schon gehört, oder gibt es vielleicht welche, die svhon erfahrungen damit gemacht haben? Ich habe es gemacht und werde es auch definitiv wieder machen. Nur leider konnte mir meine hebamme dabei überhaupt keine hilfe sein. Musste mir alles selbst anlesen.
Eine Freundin von mir hat Ernährungsberatung studiert und eine Praxis für Kinder und Eltern. Die hält da gar nichts von. Sei nicht "artgerecht" ;)
Dann forsch selber nochmal. Das macht nämlich keinen sinn. Eigentlich ist es eher unnatürlich sein kind pürieretes essen rein "zu stopfen". Da gibt es noch nicht so lange. Früher und heute auch noch in vielen ländern gibt/gab es sowas nicht. Und ich denke bei sowas können wir von "entwicklungsländern" viel lernen. Familienbett und tragen wurden auch lange von uns höher entwickelten verpönt und jetzt merkt man doch wie gut das ist. Es lohnt sih wirklich sich damit mal zu beschäftigen. Auch mal die hebamme fragen.
Ich weiß bin ja auch für tragen, Fam.bett etc. Früher dachte man auch, dass Säuglinge schlafen lernen können und nicht, dass es ein Entwicklungsprozess ist. Hat sich ja viel verändert und daher kann man sich natürlich auch nochmal mit anderen Wegen der Ernährung auseinandersetzen. Aber "altes" ist nicht immer richtig, daher mein Bsp mit dem Schlafen. Ich hab mir auch ein Buch darüber bestellt, finde es also interessant. Sie habe die Erfahrung von vermehrten Verdauungsbeschwerden gemacht. Ich hab mich selbst bisher damit nicht beschäftig, aber werde ich :) Lg
Freunde von mir geben ihrem Kind (8 Monate) neben dem Stillen dampf gegartes Gemüse und gut verträgliche Rohkost (zb Gurke) je nach Geschmack des Kindes und ganz ohne Brei. Haben das jetzt mehr und mehr gesteigert, sodass die Kleine nun natürlich auch Brot usw mitisst. Finde das sehr schön und der Kleinen tuts auch gut. Finde aber pauschalaussagen wie: das ist grundsätzlich für alle gut, schwierig. Muss man von Kind zu kind und familie sehen, was passt
Für alle ist das definitiv nichts. Man muss sich auf was neues einlassen und sich auch leider viel vor anderen "verteidigen". Und vertrauen haben. Es bleibt halt lange die milch die Quelle zum sättigen. Das essen ist anfangs mehr zum spielen/erfahren. Ich bin davon vollends überzeugt und denke es ist auf jeden fall wert sich damit zu befassen. Das Buch dazu muss man übrigens nicht unbedingt lesen.
Hab das so n bisschen bei meiner tochter auch gemacht. Fand das auch sehr interessant dieses system. Aber absolut NUR 'fingerfood'zu geben find ich auch nicht das wahre. Glaub so n Mix aus beidem war für uns genau das richtige. Man sollte aber auch immer guggen wie das Kind so ist. Manche verschlucken sich andauernd, andere kommen mit ner Gurke schon recht früh gut klar. Ich denke JETZT festzulegen wie man das Kind ernährt ist falsch, ist halt eben auch nicht für jedes Kind geeignet.
Ich finde die Mischung auch gut, aber der Trend, den es bspw. In England gibt, nur Fingerfood zu geben wäre nicht meins
Ja bei uns war auch das Problem das meine tochter ihren ersten Zahn erst kurz vor dem 1. Geburtstag bekommen hat und einiges ohne Zähne echt schlecht geht. Und diesen pinzettengriff hatte sie nicht so schnell drauf. Außerdem hatte ich das Gefühl das sie manchmal sauer wird wenn es nicht so funktionierte wie sie es wollte... der Mix war genau richtig.
Haben bei der kleinen auch mit gemuesestaebchen angefangen und es hat super funktioniert! Haben uns für den gemischten weg entschieden und werden es denke ich wieder so machen!
Finde es immer anstrengend, dieses nur dieses oder jenes Prinzip... Warum kann man nicht beides machen? Warum immer diese Extreme? Ein Kind ist doch schlau genug, mit beidem umzugehen... Werde Brei geben, wie bei meinem Sohn auch und zwischendurch auch Fingerfood reichen. Wenn er sich am Anfang verschluckt, wir 1-2 Wochen gewartet und ein neuer Versuch gestartet...
Ich denke die meisten landen am ende beim gemischten weg. Wir haben das ziemlich strikt durchgezogen. Er hat sich da auch ohne Zähne durchgebissen :-) wir haben abends Getreidebrei gegeben. Das hatte aber nur den grund, dass er kein fläschchen genommen hat und ich abends ein fünkchen freiheit wollte.
Wir haben auch eine Mischung gemacht. Habe 6 Monate voll gestillt und dann mit Brei angefangen. Allerdings habe ich meiner Tochter schon früh auch festes gegeben. Als sie 9 Monate alt war, habe ich ihr das erste mal Brot gebacken. Sie hat von Anfang an auch die Kruste mit gegessen. Der erste Zahn kam mit 10,5 Monaten. Sie isst sehr viel und nur noch festes seit ihrem 1. Geburtstag.
Nachdem meine erfolgreich 3 wochen jeden brei verweigert hat- hab ich ihr gekochte karotten etc zu essen gegeben- das hat sie gerne gegessen. Ansonsten hab ichs wie beim brei gehandhabt. jede woche ein neues lm. bekannte auch gerne kombiniert. nach und nach wurden di eabstände zwischen neuen sachen kürzer ( so 2-3 Tage) . deas ergebnis: heute ist sie 3 futtert fast alles obst und gemüse as sie angeboten bekommt. kann ihren appetit gut einshcätzen und nach einem tag voll völlerei kanns passieren das sie eiskalt nach ner karott frägt- da si eobst und gemüse allem süßen bevorzugt. (obwohl sies mag- aber sie siehts nicht als essen sondern als was besonderes) werd das beim 2 auch so machen- nur das es da keinbreiversuch geben wird. das einzige manko gekleckert wird mehr
zum Stichwort "artgerecht": Haben Mütter nicht in grauer Vorzeit ähnlich wie Vögel das Essen für ihre Babies vorgekaut und gut eingespeichelt? das war doch sogesehen Breikost?
Frag deine Mutter wie sie es bei dir gemacht hat. Bei solchen Sachen experementiere ich nicht rum. Altes darf auch mal altes bleiben wenn es gut ist.
Kann man alles machen, ich würde einfach schauen, wie es dir und dem Baby gefällt. Ich würde nur davor warnen, all diese Trends zu dogmatisch zu nehmen. Man kann auch ruhig das eine machen, und auch mal Brei geben, wenn es dem Baby schmeckt. LG Edith
Huhu, meine Tochter hat keinen Brei bekommen und bei uns mit gegessen. Anfangs gabe gegartes Gemüse und Obst. Später dann andere Sachen wie Fleisch, Fisch, brot, etc. Ich hab für sie nie extra gekocht, sondern wollten, dass sie bei uns unser Essen isst. Es ist halt so, dass das Kind selbstbestimmt isst. Mal mehr, mal weniger, mal gar nicht. Man muss da echt Geduld haben und daran glauben, dass sie sich holen was sie brauchen. Parallel dazu haben Ich immer noch gestillt. Je nachdem was man isst, muss danach mehr oder weniger geputzt werden. Liebe grüße :)