Mabel154
Ich muss mal meine Gefühle loswerden.
Eigentlich sollte meine Elternzeit bis Ende September gehen, aber nun wollte ich sie dringend beenden um noch etwas Geld zu verdienen, bis die nächste Elternzeit beginnt.
Habe jetzt ganz schnell auch eine Tagesmutter gefunden, Eingewöhnung seit gestern, bis Ende des Monats, also total knapp.
Es gefällt ihm, er hat gute Laune. Das ist zwar schön, aber nun fühle ich mich so abrupt von ihm getrennt. Wenn ich ans arbeiten denke, fange ich gleich zu weinen an. Er ist dann den ganzen Tag von mir getrennt.
Wie macht ihr das, die schon wieder arbeiten? Ich werde mich auf Arbeit gar nicht konzentrieren können.
Hi Mabel, ich arbeite schon einige Zeit wieder Vollzeit, bei mir ist die Situation aber eine andere, da mein Mann noch in Elternzeit ist. Ich hab mein Baby aber am Anfang auch vermisst. Das wird besser je mehr man sieht, wie gut den kleinen es tut auch andere Reize zu haben :)! Fühl dich gedrückt, alles wird gut!
Hey, ich arbeite seit April wieder Vollzeit und dachte auch, dass ich es nicht schaffe so lange von meiner Maus getrennt zu sein. Aber tatsächlich tut es uns beiden sehr gut. Ich habe ganz tolle Kollegen und arbeite auch gerne und mit tut die Abwechslung gut. Die Kleine geht total gern in die Krippe und freut sich jeden Morgen. Sie lernt total viel neues und wir stehen in einem sehr engen Austausch mit den Erzieherinnen. Wir genießen unsere Zeit zusammen jetzt sehr intensiv und ich weiß, dass sie in guten Händen ist und bin mittlerweile absolut entspannt und glücklich mit der Situation, obwohl ich es mir Anfangs überhaupt nicht vorstellen könnte. Ich hatte aber aus finanziellen Gründen keine andere Wahl
Huhu, ich kann dich total verstehen und wollte dazu auch einen Post verfassen. Mir geht es genauso. Zur Zeit hängt sie total an mir und ich halt auch an ihr und genieße das total. Bei mir ist es erst nächstes Jahr soweit und ich werde nur zwei Tage die Woche arbeiten (mache mir auch keine Sorgen bzgl der Betreuung. Sie bekommt ja einen Oma Tag), aber es wird eine riesen Umstellung. Für mich. Ich bin mir eigentlich sicher sie wird die Zeit genießen, nur ist es so eine Umstellung. Aber wie heißt es so schön: man wächst an seinen Aufgaben. Es ist sicher alles eine Sache der Gewöhnung und dann ist das das neue normal. Es ist ja schon mal super, dass dein kleiner das gut findet und glücklich ist. Perfekt, so soll es sein. Daran musst du einfach denken. Und an deinen kleinen Krümmel. Ganz allein bist du also trotzdem nicht
Hi, wir haben jetzt auch unseren Kita Bescheid bekommen. Bei uns geht es im Oktober los... Andere würden sich freuen wenn sie einen Platz hätten. Ich habe geweint. Habe gehofft es klappt nicht. Ich hänge soooo sehr an der kleinen (und sie an mir). Hätte ich damals schon gewusst wie es ist hätte ich definitiv mehr Elternzeit genommen. Jetzt ist es aber so und auf der Arbeit rechnen sie wieder mit mir. Wahrscheinlich wird es der kleinen auch gefallen und da wir noch einen weiteren Kinderwunsch haben ist es gut wenn wir ein Kita platz haben. Damit könnte ich mich dann wieder auf eine neue Schwangerschaft einstellen und hätte auch Zeit wenn das zweite auf der Welt ist. Falls es aber irgendwie nicht klappt und die kleine sich nicht wohl fühlt in der Kita bleibe ich bei ihr. Aus finanzieller Sicht ist das zum Glück kein Problem.
Oh man, das ist ja echt nicht schön, daß du die neue Situation nicht so gut hinnehmen kannst. Aber ich kann mir vorstellen, daß das jetzt nur der Umbruch ist und sich das einspielen wird.
Ich arbeite auch seit zwei Monaten wieder. Unser Wicht hat auch diese Woche mit der Eingewöhnung begonnen. Eigentlich sollte er schon eher gehen, aber wegen der Inzidenz war die Kita dicht. Der Kurze hat noch Probleme mit der Anwesenheit anderer Kinder (Danke, Corona!
), aber er hat sich sofort mit der Erzieherin angefreundet und blüht in der neuen Umgebung an sich voll auf. Ich kann mir vorstellen, dass solch neue Impulse auch deinem Kind gut tun werden.
Mit der Arbeit finde ich es gar nicht problematisch. Ich habe meine Stelle als Projektleiterin eigentlich auf 60% reduziert und bin trotzdem zu 100% ausgelastet, dazu kommt etwas ungewollt alle zwei Wochen noch eine 24-Std.-Schicht auf dem HLF oder RTW, da bin ich so abgelenkt, dass ich gar nicht dazu komme, mir Sorgen um den Kurzen zu machen.
Ihr packt das, vertrau auf dein Kind, dass es dir signalisiert, wie es ihm geht, und sieh die positiven Aspekte für deinen Sohn. Dann wirst du auch in Ruhe arbeiten können.
Dein Baby hat Spaß, das ist ein wichtiger Gedanke der dich aufrecht hält und nach der Arbeit ist vor der Arbeit. Ich arbeite seit meine kleine 6 Monate war und ich hab nichts verpasst. Sobald ich von der Arbeit komme hat sie volle Priorität. Ich lasse Haushalt liegen, es sieht dementsprechend sehr übel aus aber ich spiele mit ihr und gehe viel raus. Bis 19:30 und dann gehts sie ins Bett und ich mach aufräumarbeiten oder lerne für den Job. Dein Baby wird stolz auf dich sein und nicht vergessen, solange er Spaß hat ist es super
Danke für eure ganzen Antworten. So fühle ich mich nicht so allein damit. Heute waren wir wieder beim Eingewöhnen und morgen soll ich ihn schon zur Probe 2h abgeben. Er hat Spaß. Ich werde mich morgen also irgendwie ablenken müssen. Hoffe ich und auch mein kleiner Schatz können uns schnell daran gewöhnen.