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Geschrieben von Mäusemama85 am 02.05.2011, 10:21 Uhr

Freude und Leid

Hallo ihr Lieben!

Ich weiß gar nicht wo ich anfangen soll, denn ich bin in einem Gefühlschaos und fühle mich manchmal richtig leer....
Ich bin vor 7 1/2 Wochen zum dritten Mal Mama von einem wundervollen kleinen Jungen geworden. Meine "Großen" sind 5 Jahre (Mädchen) und 19 Monaten (Junge). Alles könnte "perfekt" sein.... Aber ich kann das Glück mit dem Kleinsten gar nicht in vollen Zügen genießen, obwohl ich so unendlich dankbar bin, ihn haben zu dürfen. Aber manchmal verspüre ich ein Schuldgefühl, denn kurz bevor ich mit ihm schwanger wurde, verlor ich unser Baby in der 10.SSW - heute vor genau einem Jahr! Es tut so unheimlich weh...Ich bekam damals starke Blutungen und hielt wenig später mein Baby, dieses winzig kleine Baby, in meinen Händen.... Es war alles so schrecklich... Ich werde dies nie vergessen. Ich geb mir oft selbst die Schuld daran, denn zu dieser Zeit war unser zweites Kind erst 7 Monate alt, wurde voll gestillt und ich trug ihn den ganzen Tag rum...
Von unserem Sternchen ist uns leider nichts geblieben - kein Ultraschallbild - da ich erst einen Tag später meinen ersten Vorsorgetermin gehabt hätte....
In der Schwangerschaft mit unserem Jüngsten hatte ich so viel Angst, dass auch ihm was passieren könnte. Ich bin so froh ihn zu haben, doch manchmal kommen leider die Gedanken, ob ich dieses kleine Wunder überhaupt verdient habe, weil ich auf unser Sternchen nicht genug aufgepasst habe....

Liebe Grüße

 
6 Antworten:

Re: Freude und Leid

Antwort von Madeleine135 am 02.05.2011, 11:06 Uhr

Liebe Mäusemama,

Es ist natürlich das du deinem Sternchen hinterhertrauerst, besonders an dem Tag an dem es zu den Sternen reiste. Aber dich trifft absolut keine Schuld, in dieser Schwangerschaftswoche konntest du für dein kleines Bauchwunder nicht mehr tun, nicht mehr aufpasse als du tatest. Mach dir bitte keine Vorwürfe, das tragen deines 7 Monate alten Babies hat ganz sicher nicht dazu geführt das du ein Kind verloren hast (Denke doch mal daran wie hart früher die Frauen gearbeitet haben, egal ob sie schwanger waren oder nicht).
Dein kleines Seelchen war perfekt - aber leider wohl nicht perfekt genug für dieses Welt.

Denke positiv, geniesse die Zeit mit deinem kleinen wundervollen Sohn, den die erste Zeit hat doch einen ganz besonderen Zauber und sei Gewiss das er und seine Geschwister einen ganz besonderen Schutzengel haben der auf sie aufpasst

Alles Liebe die M mit 3 Erdenkindern und einem kleinen Sternchen

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Re: Freude und Leid

Antwort von Sayo am 02.05.2011, 22:13 Uhr

alles was passiert passiert aus einem grund

und wenn euere minimaus nicht zu den sternen gegangen wäre würde es euer baby das du grade im arm hältst nciht geben

es hat platz gemacht für seinen kleinen bruder

danke deinem sternchen dafür =)

es tut mir leid was du mitgemacht hast =(

...du hattes das minibaby in der hand?
diese bilder vergisst man nciht oder ... =(

lg lena mit 2 Wundern an der hand und 2 ** am sternen himmel

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Re: Freude und Leid

Antwort von Mäusemama85 am 03.05.2011, 5:51 Uhr

Danke ihr Lieben!

Eigentlich weiß ich, dass mich keine Schuld trifft, trotzdem suche ich nach Erklärungen.... Werde wohl nie eine Antwort auf meine Frage bekommen...

Ja, ich hielt das Kleine in meinen Händen und diesen Anblick vergisst man nicht... Wobei ich damals sehr unter Schock stand und erst gar nicht begreifen konnte....

Stimmt, dann würde es unseren Kleinen heut nicht geben. Das ist wohl der einzige Trost.

Leider hab ich oft das Gefühl, das unser Sternchen bei vielen schon kurz nach dem Verlust vergessen war. Keiner fragte danach mal wie es mir geht oder meinten nur "das war doch noch kein richtiger Mensch".... Hätten sie das Kleine aber wie ich gesehen, dann wüssten sie es vielleicht besser....

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Re: Freude und Leid

Antwort von jojoja-zauberzwerge am 03.05.2011, 11:08 Uhr

Du hast keine Schuld daran, dass dein Kind sich für ein Leben bei Gott entschieden hat!

Es ist so vorgesehen von der Natur, dass wir unsere Kleinkinder herumtragen während Babys in unserem Bauch heranwachsen.

Das Tragen deines Kindes ist nicht der Grund dafür, dass du dein Baby verloren hast!


Ich wünsche dir viel Kraft dafür, den Verlustb deines Winzlings zu verarbeiten. Möge dein Schmerz erträglich werden.

Alles Liebe
Nadja

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Re: Freude und Leid

Antwort von PhiSa am 03.05.2011, 21:06 Uhr

Hallo,

ich habe mich auch sehr oft gefragt,ob ich mich in der schwangerschaft mit meinem sohn vielleicht überanstrengt habe.

meine große tochter war knapp über 1 jahr als ich mit ihm schwanger wurde. habe mit ihr natürlich auch schwanger die kleinstkinderphase durchgemacht. mich oft geärgert, oft hinterhergelaufen. oft getragen. trepprauf, trepprunter. auf schaukel. einfach alles eben.

oft habe ich gedacht, was wäre passiert, wenn sie mir einmal weniger in/an bauch gesprungen wäre. was wäre, wenn ich mir mehr pausen gegönnt hätte. es ging soweit, dass ich sogar ihr schuld gegeben habe, dass mein sohn gestorben ist.

natürlich hatte sie in keinster weise schuld. ich und die schwangerschaft waren es von anfang an gewohnt, ein kleinkind zu haben. und auch meine kleine damals wurde größer und vorsichtiger. und mit zunehmenden bauch sowieso.

und wem sollte ich nun die schuld geben? irgendwann kam ich auch mich... irgendwann waren es arzt und hebamme.... irgendwann war es niemand....



...und irgendwann wird in meiner geschichte hoffentlich doch noch der "schuldige" gefunden...

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Mach Dich nicht fertig

Antwort von DieDeetje am 07.05.2011, 20:35 Uhr

Ihr Lieben,

gebt euch doch keine Schuld, an solchen Ereignissen. Ich denke, wenn ein Kind in der ersten Zeit, also bis ungefähr zur zwölften Woche abgeht, dann nicht, weil man irgendetwas dafür oder dagegen getan hat.

Mein SchwiMu wollte ihr erstes Kind gar nicht habne, weil sie nicht verheiratet war Damals war das wohl noch so). wenn sie erzählt, was sie angestellt hat damit das weggeht wirds einem ganz schlecht. Und nichts ist passiert.

Als ich bei meinem ersten Kind mit meinem FA darübersprach sagte er: wenns eine gesunde Schwangerschaft ist, können Sie jetzt Kettenkarussel fahren und alles ist gut, wenns ein nicht lebensfähiges Kind ist erkennt der Körper das auch. Dann kann ich Sie hier in meine Vitrine setzen und mit Watte umhüllen und es geht doch weg.

Von daher hätte man nichts, aber auch gar nichts tun können, weil der Körper entschieden hat, dass in der bisherigen Entwickulung irgendetwas so schief gelaufen ist, dass es nicht hätte leben können, noch nicht mal schwerst behindert.

Da kann doch niemand was dafür!

Wäre es für Deinen Körper grundsätzlich nicht möglich gewesen trotz Stillens und Tragens ein Kind auszutragen wärest Du gar nicht schwanger geworden.

Hab das kleine Wesen, Dein Sternchen gaaaaanz doll lieb, da wo es ist und so, wie es ist und das große Wunder, dass Du festhalten darfst auch. Alle da, wo sie sind.

Ich drück Dich!

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