AnkeOliver
Hallo Frau Dr. Carstensen, bei einer Messug der Hormonwerte wurde bei mir ein niedriger Progesteronwert in der 2. Zyklushälfte festgestellt (2-3 Tage Schmierblutungen vor Zyklusende sind vorhanden). Meine Frauenärztin hat mir dann nach Eisprung Utrogest 1x abends 2 Kapsel vaginal verschrieben. Noch vor Behandungsbeginn wurde bei einem Ultraschall eine 12 cm große Zyste entdeckt, dann operativ entfernt. Die Histologie ergab eine Endometriose-Zyste, keine weiteren E.-Herde bei Bauchspiegelung erkennbar. Jetzt wollen wir wieder weiter versuchen. Bisher ist unklar, ob Progesteron durch Entfernung der Zyste wieder normal ist. Meine Ärztin meinte, ich könne das Utrogest bedenkenlos vorsorglich nehmen. Ist das auch Ihre Auffassung? Ich möchte schon gerne auf Nummer sicher gehen, aber jedes Medikament hat doch auch Nebenwirkungen? Sollte ich die Werte mit Urogest nochmal testen lassen, weil eventuell die Werte zu hoch sein können? Ganz herzlichen Dank für Ihre Antwort
Liebe Anke, die Endometriose hat eher weniger mit dem Gelbkörperwert zu tun. Sind denn die Schmierblutungen jetzt weg? Wenn ja und/oder Sie ein komisches Bauchgefühl bei der Einnahme vob Utrogest haben,dann lassen Sie noch mal in der 2. Zyklushälfte auf Prog. testen. LG A. Carstensen
AnkeOliver
Hallo Frau Dr. Carstensen, ich habe noch einen Nachtrag zu meiner Frage: seit diesem Zyklus benutze ich Ovulationstests. Die letzten 3 Tage (ZT 18. 19. und 20.) waren eindeutig positiv, heutige Messung mache ich erst heute Abend und hoffe nicht, dass der Test weiter positiv anzeigt...es kommt mir komisch vor. Woran kann das liegen, oder ist das normal? Lieben Dank
Liebe Anke, wenn Ihre Zyklen so um die 40 Tage sind könnt es passen, sonst nicht. Eigentlich sollte auch nur an 2 Tagen ein positiv kommen. Kann auch am Test selbst liegen. LG A:Carstensen
AnkeOliver
Hallo Frau Dr. Carstensen, vielen Dank für Ihre Rückmeldung. Bin noch im ersten Zyklus mit Utrogest, es ist also noch unklar, ob die Schmierblutungen weg sind. Kann es denn "schädlich" sein, das Utrogest zu nehmen, auch wenn man keine nachgewiesene Gelbkörperschwäche hat? PS: Wir haben im letzten Jahr ein Kind in der 23. SSW verloren (Trisomie 13) und sind seither vielleicht etwas übersensibel, was das Thema Kinderwunsch betrifft.
Liebe Anke, nein, Utrogest ist auf keinen Fall schädlich.LG, A. Carstensen
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