Dr. med. Wolfgang Remus

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Dr. med. Wolfgang Remus

lagebedingter Plagiocephalus

Antwort von Dr. med. Wolfgang Remus

Frage:

S.g Hr. Dr. Remus!

Mein Sohn wurde 6 Wochen zu früh geboren, ist jetzt 3,5 Monate alt- korrigiert 2 Monate und hatte eine lieblingsseite, die zu einer leicht schiefen Abflachung am Hinterkopf geführt hat. Das Gesicht ist soweit symmetrisch, die Ohrachse jedoch minimal verschoben. Kraniosynostosen und Kopfgelenkblockaden wurden ausgeschlossen. Mittlerweile dreht er den Kopf auch spontan ohne reiz auf die ungeliebte Seite, und liegt tagsüber viel am Bauch. Nur in der Nacht, oder bei starker Müdigkeit fällt der Kopf in die alte Position. Muss ich mir Sorgen machen, eine Therapie?
Danke, j.

von julä am 01.09.2010, 10:15 Uhr

 

Antwort auf:

lagebedingter Plagiocephalus

Hallo,
Sie brauchen sich keine Sorgen zu machen. Sie bemerken ja schon, dass sich es normalisiert. Glauben Sie nicht alle Theorien, die man Ihnen erzählt. Wenn es nach einiger Zeit nicht besser ist, so ist eine sanfte Bobath-Therapie ausreichend.
Mit freundlichen Grüßen
Dr. Remus

von Dr. med. Wolfgang Remus am 02.09.2010

Antwort auf:

lagebedingter Plagiocephalus

Hallo julä!
Es gibt spezielle für Babys konzipierte Lagerungskissen, quasi eine Hängematte fürs Köpfchen. Da die Abflachung scho da ist, "fällt " das Köpfchen natürlich - auch ganz ohne Blockade - in die bevorzugte Richtung. Als Beispiel gibt es da "Lovenest" (gibts bei ToysRUs, ca. 16 Euro) oder Babydorm (ca. 45 Euro, Internet).
Bei starken Verfomungen (und wirklich nur dann) gibt es auch eine sog. Helmtherapie, ist aber nur bei extremen Deformitäten erforderlich, da sonst später (meist nur, wenn die Ohrachse stark verschoben ist) Kiefergelenksprobleme auftauchen können. Vorstellen kostet ja erst mal nichts, die Therapie ist allerdings nur in einem gewissen Zeitfenster möglich, wenn das Köpfchen noch schneller wächst.

von lalelu79 am 01.09.2010

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