Zika-Virus - das sollten Sie wissen

Zika-Virus - das sollten Sie wissen

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Das Zika-Virus hat sich mittlerweile in über 30 Ländern in Süd- und Mittelamerika ausgebreitet, ebenso in Teilen Afrikas und Asiens. Für gesunde Menschen ist eine Infektion mit dem Virus in der Regel kein Problem, sie bleibt oft sogar unbemerkt. Anders sieht es aus, wenn eine Frau schwanger ist oder schwanger werden möchte.

Denn das Zika-Virus kann schwere Entwicklungstörungen des ungeborenen Kindes verursachen. Dazu gehören zum Beispiel Schädelfehlbildungen oder gestörtes Wachstum, auch eine Plazentainsuffizienz kommt häufiger vor. Das heißt, der Mutterkuchen kann seine Aufgabe, das Baby zu versorgen, nicht richtig erfüllen. Traurigerweise sind aufgrund der Virus-Infektion vereinzelt auch Kinder im Bauch ihrer Mutter verstorben.

Bei Kinderwunsch das Urlaubsziel mit Bedacht wählen

Was heißt das nun für Frauen bei uns? Sie brauchen sich keine Sorgen zu machen, sich hierzulande mit dem Virus anzustecken. Denn es sind vor allem bestimmte Mückenarten, die das Zika-Virus übetragen. Meistens handelt es sich um die Gelbfiebermücke - sie kommt in Deutschland gar nicht vor. Sie sollten jedoch ihr Urlaubsziel mit Bedacht auswählen, alls Sie schwanger sind oder bald nach der Reise schwanger werden möchten. Dann sollten Sie Länder meiden, in denen das Zika-Virus auftritt. Welche das im Einzelnen sind, erfahren Sie im Internet zum Beispiel auf der Seite "Reise- und Sicherheitshinweise" des Auswärtigen Amtes. Hier sind zu jedem einzelnen Land auch medizinisch aktuelle Hinweise gelistet.

Infektion mit dem Zika-Virus - diese Anzeichen sind möglich

Lässt sich die Reise in ein Zika-Gebiet nicht vermeiden oder aufschieben, lassen Sie sich am besten vorher durch einen Reisemediziner beraten. Auf alle Fälle ist sorgfältiger Mückenschutz ein Muss. Bisher gibt es leider weder einen Impfstoff gegen das Virus, noch gezielte Medikamente. Mögliche Anzeichen einer Infektion sind Hautausschlag, Fieber, entzündete Augen und starke Gelenkschmerzen. Sie treten innerhalb von vier bis acht Tagen nach der Ansteckung auf. Die Infektion kann aber auch so leicht verlaufen, dass man sie gar nicht oder kaum bemerkt.

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