Schlafprobleme in der Schwangerschaft - das hilft Ihnen!

Schlafprobleme in der Schwangerschaft - das hilft Ihnen!

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Erfahrungsgemäß haben viele Frauen gerade am Anfang und am Ende ihrer Schwangerschaft Ein- oder Durchschlafprobleme. Anfangs spielt dabei sicherlich die neue Situation eine Rolle.

"Ich bin schwanger!" - diese Gewissheit bringt immer einige Aufregung mit sich. Hinzu kommt, dass im Körper der werdenden Mutter anfangs große hormonelle Umstellungen ablaufen. Später ist es dann öfters der Babybauch, der den Schlaf stört. Zum Beispiel, weil das wachsende Kind auf die Beckenbänder, auf Muskeln oder auch auf Nervenbahnen drückt.

Sport - fördert einen guten Schlaf

Es gibt verschiedene Dinge, die Ihnen helfen können, besser zu schlafen. Grundsätzlich tut es gut, sich Fitness und Beweglichkeit zu erhalten, etwa durch eine Sportart, die Sie mögen, durch Schwimmen, Aqua Fitness oder Dehnungsübungen. Das hilft unter anderem, Beschwerden vorzubeugen. Was sich für Sie eignet, hängt davon ab, wie viel Sport Sie normalerweise machen und um welche Sportart es sich dabei handelt. Sprechen Sie doch einfach mal mit Ihrer Hebamme oder Ihrem Arzt! Viele Hebammen bieten auch K-Taping (hilft zum Beispiel, den Bauch zu stützen und den Rücken zu entlasten) oder Akupunktur an, um Beschwerden zu lindern. Eine entsprechend erfahrene Hebamme kann Ihnen möglicherweise auch mit homöopathischen Mitteln helfen oder Sie zum Einsatz von Schüsslersalzen beraten. Je nachdem, was Sie körperlich belastet, sind außerdem Osteopathen gute Ansprechpartner. Im Bett helfen Ihnen zusätzliche Kissen oder auch ein Stillkissen, trotz Babybauch eine bequeme und stabile Liegeposition zu finden.

Ernährung: Vorsicht mit Kaffee, Cola und süßer Limonade

Ihre Ernährung spielt ebenfalls eine Rolle: Es ist sinnvoll, anregende Getränke weitgehend zu meiden. Also Vorsicht mit Koffeinhaltigem wie Kaffee, Grün- und Schwarztee oder Cola. Aber auch süße Getränke wie Limonaden stehen im Verdacht, durch ihren hohen Zuckergehalt aufputschend zu wirken. Für einen guten Schlaf ist es aber ebenso wichig, dass Ihnen nichts im Magen liegt. Abends ist es daher besser, keine schweren oder besonders fettigen Dinge zu essen.

Nicht zuletzt wirkt die Betriebsamkeit eines vollen Tages oft bis in den Schlaf hinein nach: Vieles, was tagsüber nicht verarbeitet werden kann, beschäftigt Sie dann womöglich nachts. Daher tut es gut, abends bewusst den Tag abzuschließen und Ruhe einkehren zu lassen. Was dabei hilft, ist Typsache - am besten entwickeln Sie Ihr eigenes kleines Ritual. Viele Frauen erleben zum Beispiel, dass ihnen Yoga-Übungen oder Entspannungstechniken sehr gut helfen. Aber vielleicht hören Sie ja auch lieber schöne Musik oder lesen noch etwas zum Tagesausklang? Bewährt haben sich auch warme Bäder, um Muskulatur und Seele zu entspannen. Oder eine in Ruhe getrunkene Tasse "Gute Nacht"-Tee mit Baldrian.

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