Dr. med. Stefan Kniesburges

Insertio velamentosa - besteht ein Wiederholungsrisiko

Antwort von Dr. med. Stefan Kniesburges

Frage:

Guten Tag,

Im Oktober 2013 habe ich meine Tochter spontan geboren. Die Fruchtblase sprang erst bei der errsten Presswehe, woraufhin auch nur eine weitere folgte. Als dann auch die Nachgeburt da war sagte der Arzt zu mir, dass wir ja Glück gehabt hätten, dass sie so schnell nach Blasensprung kam, da eine Insertio velamentosa vorlag. Die Nabelschnurr lief in die Eihäute und ab da in vielen kleinen Gefäsen zur Plazenta weiter. Gut, dass sie so schnell kam meinte dann auch meine Hebi, weil sonst hätten Gefäse reissen und sie verbluten können. Auch nicht unbedingt was, was man sich gleich nach der Geburt ausmalen möchte.

So jetzt zu meinen Fragen? Besteht ein erhöhtes Wiederholunsrisiko bei einer weiteren Schwangerschaft?Gibt es Möglichkeiten vor der Geburt zu wissen ob die Nabelschnurr an die Plazenta ansetzt ausser normalen Ultraschall? Bei dem wurde es ja in der Schwangerschaft nicht gesehen, obwohl ich häufiger geschallt wurde.

Überlege wegen eines zweiten Kindes und hab einfach Angst, dass sich das mit nicht so guten Ausgang wiederholt.

Mit freundlichen Grüssen und vielen Dank,

AnneS

von AnneS. am 05.08.2015, 07:32 Uhr

 

Antwort auf:

Insertio velamentosa - besteht ein Wiederholungsrisiko

Hallo,
eine Insertio velamentosa ist nur dann gefährlich, wenn die Gefäße über den unteren Eipol verlaufen, sog. Vasa prävia. Dann kann es bei einem Blasensprung zu einem Einriss der Nabelgefäße kommen. Dieses Anomalie lässt sich durch eine vaginale Dopplersonographie erkennen. Eine höher gelegene Insertio velamentosa ist schwierig zu erkennen. Auch hier gelingt das nur mit farbcodierter Doppler-Sonographie, wenn man gezielt danach sucht. Ein erhöhtes Wiederholungsrisiko besteht nicht.

von Dr. med. Stefan Kniesburges am 05.08.2015

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