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Geschrieben von Sabri am 23.03.2016, 0:54 Uhr

Krebs und seine Folgen

Hallo,
vor zwei Jahren hatte ich Krebs und wurde operiert. Davon habe ich so gut wie keine bleibenden Schäden behalten, außer, dass mir die Bauchmuskeln fehlen (wurden bei der OP entfernt). Das merke ich schon noch. Seitdem kann ich kaum noch etwas schleppen. Ich habe sogar das Gefühl, das wird eher schlimmer. Sobald etwas mehr als 5 kg schwer ist, bekomme ich es kaum noch hoch. Und hinterher tut mein Bauch ziemlich weh. Nun häufen sich in der letzten Zeit aber die Situationen, in der man mich bittet, eben mal mit anzufassen, mal schnell etwas hochzutragen... Zum Beispiel von den überwiegend älteren Menschen in meinem Haus oder auch in der Straßenbahn. Dort weiß natürlich keiner, warum ich damit mehr Schwierigkeiten habe als der Durchschnitt. Aber auch bei der Arbeit, obwohl dort fast jeder weiß, was vor zwei Jahren war. Aber dort ist es mit einer kurzen Erklärung okay. Heute kam wieder eine ältere Nachbarin und ich habe ihr erklärt, warum ich es nicht schleppen kann. Sie hat meine Erklärung nicht akzeptiert, ihre Krankheiten und ihr Alter (70) ins Spiel gebracht und ich habe dann doch (Fehler, ich weiß) geschleppt. Wenn ich in der Straßenbahn beim Kinderwagen nicht mit anfasse, werde ich angegiftet. Da nützt es auch nichts, wenn ich meinen Schwerbehindertenausweis vorzeige. Was würdet ihr machen?
Gruß, Sabri

 
2 Antworten:

Re: Krebs und seine Folgen

Antwort von moon* am 29.03.2016, 8:08 Uhr

Hallo Sabri,

ich kann Dir nur dringende dazu raten hart zu bleiben.
Ich hatte vor 3 Jahren nach einem Unfall das gleiche Problem, mußte
sogar selbst fragen, ob mir jemand hilft.
Wenn Du immer wieder nachgibst denken die Leute, daß " es ja so
schlimm wie du tust nicht ist".

Kannst Du nicht mit KG oder sonstiger Therapie an Deinen Bauchmuskeln
arbeiten? Ich bin seit einem Jahr in so einem Therapiezentrum (mit Abstand
die Jüngste), aber es hilft mir schon sehr.

LG
moon*

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Re: Krebs und seine Folgen

Antwort von hexaeder am 31.05.2020, 13:52 Uhr

Wenn du jemandem sagst, dass du so etwas aus gesundheitlichen Gründen nicht tun solltest oder dir dein Arzt gesagt hat, dass du so etwas nicht tun sollst oder "tut mir Leid, ich bin schwerbehindert" und derjenige das nicht akzeptiert, dann verdient diese rücksichtslose Person sowieso keinerlei Hilfe irgendeiner Art von dir.

Was ich tun würde? Tausche die entsprechenden Menschen um, denn so rücksichtlose Menschen braucht unsere Gesellschaft nicht. Okay, leider ist das nicht möglich. Allerdings sind diese Menschen dringend reparaturbedürftig.

Wenn deine ältere Nachbarin nicht schleppen kann und du auch nicht, dann heißt das logischerweise, dass ihr beide nicht schleppen könnt und es eine weitere Person braucht. Und vorausdenkenderweise organisiert man da jemanden, bevor er benötigt wird. Sonst muss man notfalls die Konsequenzen tragen und der Transport kann nicht stattfinden.

Wenn dich jemand angiftet, dann zeigt er damit nur, dass es ihm an der Fähigkeit zu Verstehen mangelt und er die Situation nicht beurteilen kann.

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