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Beitrag aus dem Forum:     Entwicklung von Babys und Kleinkindern

Mal wieder: Loslösung

Frage von sonjaundnikolas  -  02.11.2004
Hallo Dr. Posth,
ich habe Ihren Langtext sowie viele Antworten zum Thema schon gelesen. Ich wende mich dennoch noch einmal an Sie.
Mein Sohn ist jetzt 17 Monate alt und so wie ich es verstanden habe, müsste die Loslösungsphse schon begonnen haben.
Ich bin mir aber nicht sicher, ob das bei Nikolas der Fall ist. Denn er ist (besonders in Anwesenheit von Fremden) immer noch sehr anhänglich und auch wenn Papa sein ein und alles ist, ins Bett kann nur ich ihn bringen, sonst gibts ein Heidentheater. Eigentlich denke ich, dass wir eine sehr stabile Mu-Ki-Bindung haben (wir leben und "erziehen" in dem Sinne, wie es hier im Forum nahe gelegt wird, denn das ist unsere Einstellung zum Leben mit Kindern), manchmal verunsichert mich Nikolas Anhänglichkeit aber doch.
In Anwesenheit von Fremden ist er auch sehr ernst und lacht selten. Spricht ihn ein Fremder an, reagiert er manchmal gar nicht darauf.In seinem Alter aber sollte das doch auch schon besser sein? Zuhause ist das ganz anders

Mal wieder: Loslösung

Antwort von sonjaundnikolas  -  02.11.2004
Ich habe noch vergessen zu erwähnen, dass Nikolas tagsüber (wenn Papa da ist) sehr, sehr viel mit ihm spielt, und da bin ich dann egal. Auch wenn er bei meinen Eltern oder Geschwistern oder jemandem ist, den er kennt, ist er lustig, fröhlich und ausgegelichen. Nur bei Fremden ist er wie ausgewechselt und ist am liebsten bei mir auf dem Arm. Und halt das ins Bettbringen ist auch schwierig:-(


Liebe Grüße
Sonja

Mal wieder: Loslösung

Antwort von Dr. Posth  -  05.11.2004
Liebe Sonja, die Loslösungsphase ist, wie ich geschrieben habe, vom Gefühl her für das Kind immer ein wenig ambivalent. Ziel ist ja auch nicht, zum Vater dieselbe enge Bindung einzugehen, wie am Anfang zur Mutter. Ziel ist die Entwicklung der Selbständigkeit. Auf diesem Weg bleibt auch die Mutter immer weiter erster Ansprechpartner, v.a. für die Momente der Angst und Unsicherheit. Das kann oft der Vater nur bedingt einspringen. Das ändert aber nichts an der grundsätzlichen Entwicklung.
Es gibt natürlich etwas ängstlichere Kinder als es die anderen sind. Die zeigen auch im zweiten und vielleicht dritten Lebenjahr noch relativ große Fremdenangst, besser-furcht. Wenn sie aber gute Erfahrungen mit Fremden machen, geht diese Furcht sicher zurück. Die Mutter als "sichere Basis" (s. Langtext) ist für solche Kinder aber noch sehr lange wichtig. Viele Grüße

Mal wieder: Loslösung

Antwort von Stubsi  -  02.11.2004
Hallo Sonja,

du sprichst mir aus der Seele, du hast 1:1 beschrieben, wie es bei uns ist, auch unsere Auffassungen scheinen übereinzustimmen. NUR: mein Sohn ist bereits 2,5 Jahre.
So langsam müsste es doch mal besser werden, zumal ich jetzt wieder schwanger bin und ein wenig den Rücken frei bräuchte.
Mal sehen, was Dr.Posth schreibt.
Franzi



     
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