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Abstillen nachts - Flasche geben aber WIE? Im Bett? Liegend? Raußnehmen?

Thema: Abstillen nachts - Flasche geben aber WIE? Im Bett? Liegend? Raußnehmen?

Hi ihr lieben, unsere kleine Maus ist nun im 4. Monat und ich bin dabei, nachts abzustillen. Tagsüber werde ich noch stillen. Wir haben es die letzten paar Nächte probiert, allerdings glaube ich, dass wir Fehler gemacht haben . Unsere kleine schläft in ihrem Kinderbett nebenan. Wir legen sie abends schlafen, ca. 20/21 Uhr und sie wird nachts wach, zwischen 1-3 Uhr. Natürlich hat sie dann Hunger. Zuvor habe ich sie still und im Dunkeln aus ihrem Bett genommen, zu uns rüber geholt und weitergestillt und bin eingeschlafen mit ihr zusammen in unsrem Bett. Dort haben wir nur leicht gedimmtes Licht. Jetzt haben wir es so probiert, dass wir sie aus dem Bett zur besagten Uhrzeit, wenn sie aufwacht holt, mit der Flasche füttern (mein Mann wollte das übernehmen ) und sie Bäuerchen machen lassen, kurz beruhigen, und wieder zurück in ihrem Bett legen. Dieser Prozess dauert manchmal bis zu 2 Stunden , letzte Nacht sogar 2 einhalb..... Die Problematik nun ist, dass sie in der Zwischenzeit "hellwach" wird, nach der Flasche wieder länger braucht, um müde zu werden und zu verdauen (sie spuckt viel danach und rölpst ordentlich) - aus diesem Grund haben wir sie auch die Nächte hochgenommen nach dem Verdauen.... Meine Freundin hat ihren kleinen in dem Alter aus seinem Bett heraus gefüttert und nicht mehr zum Verdauen hochgenommen. Liegt da unser Fehler? Darf man das so machen? Ich habe nur etwas Bedenken, da unsere kleine wirklich einiges spuckt und rölpst, Schluckauf hat usw... Wie macht ihr es? Zur Hintergrundinfo: Kleine ist gesund, wir füttern zu, seitdem sie 2 Wochen alt ist, sie kennt das gut und verträgt das auch. Sie kriegt ca. 90ml zugefüttert, wenn ich zusätzlich stille, ansonsten 120ml in der Nacht/am Abend. Manchmal bleibt was übrig, manchmal ist die Portion weg. Lg Aurinko

von Aurinko9283 am 18.12.2020, 08:26



Antwort auf Beitrag von Aurinko9283

Meine Kleine ist seit Geburt ein Flaschenkind. Sie schläft im Beistellbett. Ich nehme sie zu jeder Flasche (anfangs waren es nachts 1 bis 2, inzwischen gegen 4 oder 5 manchmal oder sie schläft sogar durch, ist 4,5 Monate alt) aus dem Bett raus und auf meinen Arm. Das mache ich wie folgt: Bevor ich sie raus nehme richte ich das Fläschchen. Ich habe alles hier im Schlafzimmer. Eine Flasche mit der benötigten Menge Wasser, diese stelle ich in den Flaschenwärmer, so hat das Wasser immer die richtige Temperatur. Dann gebe ich nur noch das Pulver hinzu (das habe ich bereits im Pulverdosierer vordosiert)und fertig. Das habe immer für 3 Flaschen so gemacht, dass ich nachts auf jeden Fall nicht nich durchs Haus rennen muss. Immer wenn ich die eine Flasche mit Wasser aus dem Flaschenwärmer nehme, stelle ich direkt die nächste rein. Tagsüber mache ich das nicht so, aber für die Nacht ist es echt super praktisch und schnell. Während sie das Fläschchen trinkt schläft sie i.d.R. wieder dabei ein. Die ersten 2 Monate habe ich sie nach dem Fläschchen immer noch hoch genommen und sie aufstoßen lassen (zumindest ihr die Chance gegeben). Oft hat sie aber so fest geschlafen, dass sie gar nicht mehr aufgestoßen hat. Dann habe ich sie auch so einfach abgelegt. Inzwischen lege ich sie immer ohne aufstoßen wieder zurück ins Beistellbett, da sie mittlerweile davon wach wird, wenn ich sie hoch nehmen würde dafür. Sie ist auch ein Spuckkind und ich lege sie oft dann seitlich ins Bett, wenn ich merke, dass sie mit der Nahrung noch arbeitet, so kann die Milch auch leichter rauslaufen. Mit 4,5 Monaten aber jetzt dreht sie sich selbst sowieso hin und her wie sie selbst will, so dass ich das auch lassen kann. Probleme, wenn sie mal nicht aufgestoßen hat, gab es bei uns keine. Das hat sie dann nachgeholt, wenn man sie das nächste Mal hochgenommen hat. Ansonsten ist mir immer wichtig, dass es im Schlafzimmer, bis auf ein kleines Nachtlicht dunkel bleibt, dass sie merkt, wann Tag & wann nacht ist. Tagsüber spreche ich viel mit ihr, auch während sie isst, und mich anschaut, nachts nie. Da darf sie auch merken, dass ich müde bin. Bisher bin ich so mit allen, inzwischen 4 Kindern gut gefahren. Direkt im Bett füttern wollte ich nicht. So ganz flach liegend könnte ich selbst auch nicht essen/trinken und das mache ich dann auch bei meinen Kindern nicht. Sie hat lange max. 100ml getrunken, mit 3 Monaten mal 120ml. Seit sie jetzt 4 Monate alt ist schafft sie 150ml, nun gab es einen großen Sprung und sie schafft oft 180 bis sogar 200ml komplett leer. Andere Tage aber wieder lässt sie 100ml wieder über. Ich hoffe meine Beschreibung unseres Ablaufs konnte dir ein bisschen weiterhelfen.

von nulesa am 19.12.2020, 05:51



Antwort auf Beitrag von nulesa

Vielen lieben Dank Nulesa, du hast mir geholfen. So stelle ich mir das auch vor. Also nimmst du sie wenigstens "ein bisschen hoch" beim Füttern und so kann ich mir das auch vorstellen. Letzte Nacht war schön, da wir das so gemacht haben, allerdings habe ich sie noch zum Füttern in unser Bett geholt (sonst würde ich sie zurücklegen in ihr Bett, das nebenan steht.)Vorher hat sie ja nämlich nachts nur die Brust bekommen. Wie lange haben deine Kiddies im Beistellbett geschlafen? Ich würde mich auch sicherer fühlen, wenn wir sie noch bei uns behalten, solange der "Prozess" noch nicht in Gewöhnung ist. Lg Aurinko

von Aurinko9283 am 19.12.2020, 09:22



Antwort auf Beitrag von Aurinko9283

Genau, ich nehme sie aus dem Beistellbett raus, setze mich an die Bettkante und gebe ihr das Fläschchen. So liegt sie leicht erhöht. Danach direkt wieder ins Beistellbett, Flasche stelle ich auf den Boden und nehme alles dann morgens wenn ich aufstehe mit. Bei den anderen drei Kindern hatte ich ein Wiege, die im Schlafzimmer stand, neben meinem Bett. Dieses Mal habe ich das erste Mal ein Beistellbett. In die Wiege haben sie ca. 6 Monate gepasst, beim Beistellbett ist das gleich Alter angegeben. Im Moment hat sie aber noch genug Platz darin. Sie ist ein zierliches Kind, derzeit denke ich, dass sie auch bis 7 Monate darin liegen könnte. Danach steigen ich auf jeden Fall auf das Kinderbett um, Kind 2 und 3 haben sich mit 8 Monaten nämlich schon nach oben gezogen und standen im Bett dann . Da ist mir dann ein tiefer zu stellendes Kinderbett lieber.

von nulesa am 19.12.2020, 09:38



Antwort auf Beitrag von nulesa

Wow, wie spannend, ich glaube ich wäre auch geschockt, wenn mein Baby aufeinmal aufrecht steht hehe. Letzte Nacht hat es gut geklappt, ich bin auf heute Nacht gespannt, wir werden es so fortführen und dann schläft sie eben noch bei uns, solange wir noch nicht komplett umgewöhnt haben auf die Flasche nachts. Ich war gestern noch einige Zeit wach, um sicher zu gehen, dass alles bei ihr in Ordnung ist.

von Aurinko9283 am 19.12.2020, 22:04