Dr. med. Angela Freundorfer

Zähneputzen - ein Problem!

Antwort von Dr. med. Angela Freundorfer

Frage:

Guten Tag Frau Dr. Freundorfer,
meine Tochter Henrike, 26 Monate, isst nur sehr wenig - dafür trinkt sie umso mehr - rund um die Uhr. Auf Anraten der Kinderärztin bekommt sie Saft, 1:1 mit abgekochtem Wasser verdünnt. Sie trinkt sehr zügig; allerdings am liebsten nicht aus der Schnabeltasse, sondern aus der Flasche mit Sauger. Da sie sich auch sehr ungern die Zähne putzen lässt - ich bin schon froh, wenn ich es schaffe, alle Zähne mit der Bürste kurz zu erreichen - habe ich ziemlich Angst, dass sie bald Karies bekommt.
Nun meine Fragen:
1. Was kann ich machen, damit sie sich die Zähne gründlich putzen lässt?
2. Sie hat gerade den 4. Eckzahn bekommen; es fehlen noch die hinteren Backenzähne - wann sollte ich mit ihr zum Zahnarzt?
3. Wo/wie finde ich einen Zahnarzt, der Kleinkinder sensibel betreut?
4. Ab wann können die Milchzähne versiegelt werden?
Vielen Dank vorab,
mit lieben Grüßen Claudia und Henrike

von Claudia am 15.02.2001, 22:01 Uhr

 

Antwort auf:

Zähneputzen - ein Problem!

Liebe Claudia,

Sie sollten möglichst bald einen Kollegen, der auf Kinderzahnheilkunde spezialisiert ist aufsuchen. (www. Kinderzahnheilkunde.de, Krankenkasse nachfragen, Kassenzahnärztliche Vereinigung Ihres Bundeslandes).
Dieser kann Sie dann auch über Vorsorgemaßnahmen, die individuell für Ihre Tochter getroffen werden müssen, beraten.
Das Verhalten Ihrer Tochter , was das Zähneputzen betrifft, ist normal. In der Regel werden Kinder mit zunehmenden Alter kooperativer.
Das häufige Trinken kann, muß aber nicht Karies verursachen.

von 0 am 21.02.2001

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