katrinv481
Sehr geehrter Herr Dr. Hellmeyer, ich habe bereits zwei Söhne (geb. 2004, Gewicht 3730g, 12 Tage nach Termin, und geb. 2009, Gewicht 4050g, 7 Tage nach Termin). Bei beiden Geburten kam es zur Schulterdystokie, beide Male ist die Sache gut ausgegangen, die Kinder haben sich nach flüchtiger Sauerstoffgabe schnell berappelt, mein jüngerer Sohn musste ca. 6 Monate nach Vojta turnen, da er einen schiefen Hals hatte, heute sind aber beide fit! Nun bin ich mit dem dritten Baby, ein Mädchen, in der 27. Woche schwanger und mein Frauenarzt hat mir dazu geraten, mich mit einem Kaiserschnitt auseinanderzusetzen, da wohl ein erhöhtes Risiko für eine erneute Schulterdystokie besteht, zumal sich meine Kinder ja tendenziell eher später auf den Weg machen und nicht ganz so leicht sind. Selbstverständlich möchte ich mein Baby nicht gefährden, aber ich habe große Angst vor einem Kaiserschnitt (besonders vor der PDA) und würde sehr gerne wieder normal entbinden. Wie beurteilen Sie die Situation? Ich habe mich über die Risikofaktoren für eine Schulterdystokie informiert und ausser dem hohen Geburtsgewicht der beiden Jungs und der Übertragung liegen bei mir keine weiteren vor. Mit freundlichen Grüßen, KatrinV
Hallo, echt schwierig. Eine vorzeitige Einleitung löst das Problem nicht, da sie auch mit einem erhöhten Schulterdystokierisiko einhergeht. Ganz ehrlich, wären Sie meine Frau mit der Vorgeschichte, würde ich den Kaiserschnitt machen. LG
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