Molly86
Sehr geehrter Herr Dr. Hellmeyer, als Kind bekam ich eine Hüftoperation, da das rechte Hüftgelenk aus dem Gelenkkopf gebrochen war. Es wurden beide Seiten mit je drei Kirschnerdrähten verdrahtet, das Material wurde bis heute nicht entfernt. Ich bin zurzeit in der 33. SSW und mache mir Sorgen, dass eine natürliche Geburt nicht möglich ist und es während der Geburt zu Komplikationen aufgrund der Drähte kommen kann (z.B. durch Verrutschen) oder die Hüfte selbst Schaden nimmt, wenn mein Kind durch das Becken gepresst wird. Ich habe schon seit Jahren keinerlei Beschwerden der Hüfte mehr und auch die Beweglichkeit ist kaum eingeschränkt. Besteht diese Gefahr, oder kann ich grundsätzlich davon ausgehen, dass eine natürliche Geburt unproblematisch ist? Viele Grüße Molly
Hallo, um das genau einstufen zu können, müsste ich Sie eigentlich untersuchen. Wenn keinerlei Bewegungseinschränkung des Hüftgelenkes vorliegt, ist aber eine Spontangeburt durchaus anzustreben. Selbst, wenn es dann zur Sectio kommt, nimmt das Hüftgelenk keinen Schaden. Wahrscheinlich wäre eine PDA von Vorteil. LG
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