comali
Guten Abend Herr Dr. Hellmeyer, (jetzt hat mein Autokorrekturprogramm eben aus Ihrem Namen Herr Dr. Hellseher gemacht, zum Glück habe ich das noch rechtzeitig gesehen) :) Zur Sache: Ich bin heute 37+2, erste Schwangerschaft, seit einigen Wochen plagt mich eine Cholestase. Was ansonsten zu mir zu sagen ist: Gerade 37 Jahre geworden, Zustand nach ICSI/Kryo-Transfer wegen beidseitigem Eileiterverschluss, normalgewichtig, Schwangerschaft völlig unkompliziert, bis auf jetzt eben Cholestase, Wasser und zu viel Eiweiß-Ausscheidungen und extremen Rückenschmerzen. Blutdruck weitgehend im Normbereich. Das Baby ist völlig gesund entwickelt und wog bei 35+6 vor zehn Tagen 3100 Gramm. Auf Grund dessen dass ich einiges an Vor-OPs und Risikofaktoren ua durch mein Alter mitbringe, rät man mir zum Kaiserschnitt, den ich (wenn überhaupt) erst sehr gerne so weit wie möglich nah am errechneten ET geplant hätte. (7.4.) Der jetzt angesetzte Termin ist der 27.3., also morgen in einer Woche, das ist 38+3. Muss ich mir da Sorgen machen dass mein Kind irgendwie notfallmäßig behandelt werden muss oder nicht bei mir bleiben kann sondern auf die neugeborenen Station verlegt werden muss? Ist das bei meiner Vorgeschichte ein sinnvoller Zeitpunkt zur Entbindung? Vielen Dank
Hallo comali, das ist sogar eher schon ein später Zeitpunkt, denn es gibt immer noch die Veröffentlichungen, die besagen, dass man bei Cholestase eher, sprich 37+0 Schwangerschaftswochen, einleiten soll, weil die Gallensäuren potentiell dem Kind schaden können. Dennoch sind das alte Studien und eine aktuelle Arbeit diesbezüglich relativiert das Risiko und macht das abhängig von der Höhe des Gallensäurespiegels. Also, das ist alles nicht ganz klar und somit finde ich den Zeitpunkt noch gerade ok. Später aus wie gesagt anderen Gründen auf keinen Fall. LG
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