HiPP Ernährungsberatung

   

 

Wann kann ich beginnen meinen Sohn bei uns mitessen zu lassen?

Mein Sohn ist 10 Monate alt und isst seit Beginn des Breies bei uns mit. Wir haben Gläser nur im Notfall genommen. Dadurch ist er ja schon unser Essen gewöhnt und ich dachte ich kann beginnen ihn jetzt schon an die Familienkost zu gewöhnen. Spricht im Alter von 10 Monaten etwas dagegen? Ich würde es langsam versuchen und stückchenweise die Kost umstellen. Aber so das wir mit 12 Monaten fertig sind.

Ich danke Ihnen für die Einschätzung und wünsche einen guten Start in die Wochen.

#Bleiben Sie gesund

von Familienliebe am 06.04.2020, 13:16 Uhr

 

Antwort:

Wann kann ich beginnen meinen Sohn bei uns mitessen zu lassen?

Liebe „Familienliebe“,

die Familienkost kann etwa ab dem 10. Monat eingeführt werden – gerne können Sie also nun bei Ihrem kleinen Schritt für Schritt starten.
Gehen Sie hier am besten ganz in dem Tempo Ihres kleinen Schatzes vor.

Gibt es zu Mittag bereits Selbstgekochtes, dann kombinieren Sie zu dem Brei gerne Fingerfood vom Familientisch, wie Kartoffeln, Nudeln und gedünstetes Gemüse. So schaffen Sie einen sanften Übergang zur Familienkost zum Ende des ersten Jahres. Wichtig ist auch, dass Ihr Sohn die nötige Reife für das Familienessen hat, also z.B. mit Stückchen gut zurechtkommen. Achten Sie darauf, dass die Probierhäppchen und Gerichte kindgerecht sind, d.h. möglichst nicht gesalzen und wenig gewürzt, nicht scharf, frittiert und fettig.

Zwischendurch bieten sich kindgerechte Knabberprodukte an und weiches, reifes Obst sind möglich und als Kombination dazu geeignet.

Am Abend können Sie gerne ein paar Häppchen Brot zum Milchbrei reichen. Irgendwann wird aus dem Milchbrei ein Brot und eine Tasse Milch.

Auf was sollten Sie achten:
Meiden sollten Sie den Verzehr von rohem Hackfleisch bzw. Hackepeter, Rohwurst, Rohsalami, Teewurst…, Rohmilch und Rohmilchkäse, rohem Fisch (z. B. Sushi) und bestimmten Fischereierzeugnissen (z. B. Räucherlachs und Graved Lachs) sowie rohen Meerestieren (z. B. rohe Austern).
Vorsicht ist bei kleinen, harten Lebensmitteln wie Johannisbeeren, Nüssen oder Saaten, wie Sonnenblumen- oder Kürbiskernen geboten. Sie können beim Verschlucken leicht in die Luftröhre gelangen.

Solange Ihr kleiner Schatz noch keine Backenzähne hat, kann sie die Nahrung nur mit den Kieferleisten kauen. Deshalb: Lebensmittel mit harter Hülle wie Paprika, Tomaten, Erbsen sollten besser noch zerdrückt oder in kleine Stücke geschnitten werden. Rohes, hartes Gemüse wie Karotten und Gurken erst dann geben, wenn Ihr Kleiner Zähne hat und gut kauen kann. Oder besser erst mal gedünstet.

Hier haben wir das Wichtigste zusammengefasst: ( https://www.hipp.de/kinder/ratgeber/wissenswertes-zu-ernaehrung-im-kleinkindalter/essen-was-ist-nicht-geeignet/ )

Alles Gute und viel Freude in dieser spannenden Zeit!

Herzliche Grüße

Eva Freitag

von Eva Freitag vom HiPP Elternservice am 08.04.2020

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