Dr. med. Ludger Nohr

völlig verändertes/ängstliches Kind nach Kino

Antwort von Dr. med. Ludger Nohr

   

Antwort:

völlig verändertes/ängstliches Kind nach Kino

Hallo,
die beschriebene Filmerfahrung reicht m.E. völlig aus, um ein 5j. Kind so zu veränstigen. (Ich weiß nicht wie das vorbereitet war und finde es zumindest grenzwertig). Diese sehr realistische Gefahrensituation (3D) ist für ein KK nur sehr schwer zu integrieren. Vor allem kann sie, in der Annahme des Kindes, jederzeit wieder auftreten. Deshalb die ganzen Vorkehrungen und Wünsche nach geschlossenen Fenstern usw.. Das kann man auch nicht wegreden oder löschen, sondern es braucht Zeit, um ausreichend zu verblassen.
Helfen können Sie ihr, in dem Sie diese Sicherheitswünsche erstmal ohne negative Kommentare erfüllen. Geben Sie ihr Raum darüber zu sprechen, erlauben Sie ihr das auch wiederholt und nehmen Sie die Ängste ernst. Zeigen Sie, dass Sie das verstehen können, dass eine solche Erfahrung gruselig sein kann und sehr verunsichern kann. Dieses Gefühl, dass die Angst nachvollziehbar ist, ist sehr wichtig, damit sie sich nicht klein und unfähig fühlt. In der Regel verblasst dann mit der Zeit die Aufregung und Angst.
Dr.Ludger Nohr

von Dr. med. Ludger Nohr am 21.11.2019

 
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