Mitglied inaktiv
Lieber Dr. Bluni, in der 13.SSW wurde bei mir eine Plazenta praevia totalis festgestellt, an deren Lage sich bis zur 18.SSW absolut nichts geändert hat. In der 20. SSW jedoch meinte meine Ärztin, es sehe nun doch so aus, als ob die Plazenta beginne sich zu bewegen (oder besser mit nach oben zu wachsen). Zwei Wochen später war ich zur Feindiagnostik und der Arzt sagte, es sei nun eine PP partialis. Tags darauf hat meine Ärztin dies natürlich nicht erneut per US überprüft. Gestern (jetzt 25.SSW) war ich nun wieder bei ihr und sie meinte es sei noch immer ganz eindeutig eine PP totalis, allerdings mit sich abzeichnender Tendenz zur Vorderwandplazenta. Nun frage ich mich, wie es sein kann, dass zwei Ärzte sich so unterschiedlich dazu äußern können. Mir ist klar, dass Sie von Ferne nicht sagen können, wer recht hat. Aber ich hätte doch wenigstens gern gewusst, ob es eventuell möglich ist, dass die Plazenta sich gerade in einer Lage befindet, in der es schwer ist genau zu sagen, ob es nun eine totalis oder partialis ist bzw. ob es sein kann, dass diese gerade eben so weit über den Muttermund reicht, dass man es eben negativ sehen kann und sagt es sei eine PP totalis, oder aber postiv und sagt es sei nun schon eine PP partials. Vielen Dank platschi
hallo, mit Hilfe des Ultraschalls ist man sicher in der Lage, eindeutig zu sagen, ob die Plazenta komplett oder nur randständig über dem inneren Muttermund liegt. Wenn es hier Differenzen gibt, sollten die beiden Einrichtungen sich wohl absprechen oder kurzschließen. VB