Mitglied inaktiv
Lieber Herr Dr.Bluni-zuerstmal Danke für die bereits oft von mir an Sie gestellten und rasch beantworteten Fragen. Anbei wieder ein Problem: ich habe seit längerem Zahnschmerzen und war auch in der SW deswegen schon beim Zahnarzt. Nachem alles nichts geholfen hat (unter anderem auch neue Plombierung) und die Schmerzen noch immer da sind, läuft es auf eine Wurzelbehandlung hinaus; meine Frage: a) darf ich mir in der SW eine lokale Betäubung bei dieser Behandlung geben lassen und b) soviel ich weiß, bekommt man dabei auch eine Gifteinlage bzw. für danach Schmerzmittel - ist dies alles für das Kind unbedenklich? (bin jetzt in der 15 SW Woche) Ganz liebe Grüße Hanna
liebe Hanna, 1. nach Durchsicht der Studien zur Frage, welche zahnärztlichen Behandlungen in der Schwangerschaft durchgeführt werden können und welche Gefahr dabei für das Ungeborene besteht kommt man zu den folgenden Ergebnissen: Die Lokalbetäubung im Rahmen der zahnärztlichen Behandlung wird dabei als unbedenklich angesehen. Auch wenn beim Amalgam im Rahmen der zahnärztlichen Behandlung keine Schäden beim Menschen nachweisbar sind, wir dennoch empfohlen, während der Schwangerschaft auf routinemäßige Wechsel von Amalgamplomben zu verzichten. Generell sollte möglichst nicht geröntgt werden; hier muss das aber der Zahnarzt im Einzelfall entscheiden und in jedem Fall sollte dieses unter der entsprechenden Abschirmung geschehen, wenn es sich nicht vermeiden lässt. Auch ein SChmerzmittel darf der Zahnarzt verordnen. Am wenigsten bedenklich ist hierbei Paracetamol. VB